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Foto Landkreis Miesbach

Unser Landkreis

...Miesbach setzt sich zusammen aus der ehemaligen freien Reichsgrafschaft Hohenwaldeck, aus Teilen der ehemaligen Benediktinerabtei Tegernsee, aus dem Klostergebiet Weyarn und aus der Grafschaft Valley.
Das "Bezirksamt Miesbach" wurde 1862 geschaffen.
 


Historische_KarteDer Landkreis Miesbach ist uralter Kulturboden. Sogar Spuren keltischer und römischer Besiedlung, beispielsweise am Irschenberg und in Valley, wo einst eine von Augsburg nach Salzburg führende Römerstraße vorbeiführte, sind nachweisbar. Spätere Mittelpunkte der Kolonisation waren die Klöster in Bayrischzell (später nach Fischbachau und endgültig nach Scheyern im Landkreis Pfaffenhofen verlegt), Weyarn, vor allem aber Tegernsee. 1803 wurden diese Klöster, wie überall in Bayern, aufgehoben. Das bedeutendste war das Benediktinerkloster Tegernsee, das 1817 der bayerische König Max I. Joseph erwarb, um sich eine Sommerresidenz einzurichten Ein Jahr danach kam noch Wildbad Kreuth hinzu. Damit begann auch der bis heute so bedeutsame Fremdenverkehr im Tegernseer Tal und im Kreis. 
Der Landkreis setzt sich aus den historischen Gebieten der ehemaligen freien  Reichsgrafschaft Hohenwaldeck, aus Teilen der ehemaligen Benediktinerabtei Tegernsee, aus dem Gebiet des Klosters Weyarn und der Grafschaft Valley sowie des ehemals zum Landgericht Aibling gehörenden Leitzachtales zusammen. Grundlage war das 1803 begründete Landgericht Miesbach, das an die Stelle des Gerichtsbezirks der Grafschaft Hohenwaldeck trat. 1818 entstand aus dem Herrschaftsgericht Tegernsee das gleichnamige Landgericht. Beide Landgerichte gehörten zum Isarkreis, der 1838 in Oberbayern umbenannt wurde. In diesem Jahr wurde auch das Landgericht Aibling errichtet. Hierzu musste das Landgericht Miesbach zwölf  Gemeinden abgeben. Anlässlich der Trennung von Verwaltung und Justiz entstand 1862 aus den Landgerichten Miesbach und Tegernsee das Bezirksamt Miesbach. 1939 wurde der Bezirk in Landkreis Miesbach bzw. das Bezirksamt in Landratsamt Miesbach umbenannt. Wirtschaftsgeschichtlich war das Kreisgebiet bis ins 19. Jahrhundert hinein von der Land- und Forstwirtschaft geprägt. Während sich daneben der Fremdenverkehr als wichtigster Dienstleistungsbereich entwickelte, kamen im industriell-gewerblichen Bereich die Papierfabrikation im Mangfalltal und der Kohlebergbau in Hausham hinzu. Während die Papierfabrikation in Gmund am Tegernsee bis heute blüht, wurde der Haushamer Kohlebergbau 1966 eingestellt. Größter industriell-gewerblicher Arbeitgeber ist  der Pharmabetrieb Hexal in Holzkirchen mit etwa 1500 Beschäftigten. Auch Handwerk, insbesondere Kunsthandwerk, ist im Landkreis stark vertreten.

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