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Familienfreundlicher Betrieb

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das Landratsamt Miesbach hat den Re-Zertifizierungsprozess zur Verlängerung des Zertifikats berufundfamilie erfolgreich durchlaufen.

Seit 2016 tragen wir den Titel „familienfreundlicher Arbeitgeber“ und sind nun, nach Prüfung unserer Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch ein unabhängiges Kuratorium, bis 30. September 2022 weiter zertifiziert.

Im Frühling 2019 wurden in zwei Workshops, bei denen repräsentativ Mitarbeiter und Führungskräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen teilgenommen haben, eine Vielzahl an Zielen und Maßnahmen erarbeitet, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiterhin stetig verbessern werden.

Ein paar Beispiele zu beschlossenen Maßnahmen sind u.a. die Prüfung der Möglichkeit einer Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder, die Überarbeitung der DV Telearbeit, die Förderung von Führung in Teilzeit sowie die Organisation von Informationsveranstaltungen zum Thema Pflege und Demenz. Diese Maßnahmen sind in einer Zielvereinbarung festgehalten und werden bis Sommer 2022 schrittweise umgesetzt.

Gerne können Sie die Vereinbarung einsehen. Bei Fragen und Anregungen melden Sie sich einfach im Fachbereich 11, Frau Hermann und Frau Obermüller oder unter FamilieUndArbeit@lra-mb.bayern.de.

Hintergrundwissen zum Zertifikat:

Das Zertifikat berufundfamilie wurde ursprünglich von einer der größten privaten Stifungen in Deutschland, der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, ins Leben gerufen. Diese widmet sich seit 1995 der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Hertie-Stiftung entwickelte das „Audit berufundfamilie“, um eine Balance zwischen Mitarbeiterinteressen und Managementzielen herzustellen. Sie gründete die berufundfamilie Service GmbH, die das Audit bereits bei einer Vielzahl modern denkender Arbeitgeber durchgeführt hat. Das Audit ist ein standardisierter Prozess, der zur Erlangung des Zertifikats durchlaufen werden muss.

Zielvereinbarung

In der Zielvereinbarung finden sich familienfreundliche Maßnahmen aus 8 Handlungsfeldern:

  • Arbeitszeit
  • Arbeitsorganisation
  • Arbeitsort
    „Eine der umgesetzten Maßnahmen aus dem Handlungsfeld Arbeitsort ist z.B. die Telearbeit. Seit 01.02.2018 haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, sporadische Telearbeit an bis zu 25 Tagen im Jahr oder alternierende Telearbeit (regelmäßig an festen Wochentagen) zu beantragen.“
  • Information und Kommunikation
  • Führung
  • Personalentwicklung
  • Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen
  • Service für Familien

Die Maßnahmen sind jeweils bis zum Ende eines von insgesamt drei Berichtsjahren umzusetzen. Das erste Berichtsjahr endet am 31.08.2017, das zweite am 31.08.2018 und das dritte am 31.08.2019.