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Katastrophenschutz-K-Fall

Aufgrund der massiven Schneefälle und der damit verbundenen Gefahren wurde am 07. Januar 2019 um 11:25 Uhr der K-Fall festgestellt.

Der Katastropfenfall wurde am 17. Januar 2019 um 16:58 Uhr aufgehoben.

Der Dank gilt den 8481 Einsatzkräften, die unermüdlich für unseren Landkreis im Einsatz waren!


Fazit zum K-Fall "Schadensereignis Schneefall"

Elf Tage, 8.481 Einsatzkräfte, unzählige Einsätze – das ist die Bilanz des Schnee-Katastrophenfalls im Landkreis Miesbach. Am Donnerstag, 17. Januar 2019, hob Landrat Wolfgang Rzehak den K-Fall um 16:57 Uhr auf. Zurück bleiben erschöpfte Helfer aus dem Landkreis und ganz Bayern – und das befriedigende Gefühl, durch den gemeinsamen Einsatz den Landkreis und seine Bürger vor großem Schaden bewahrt zu haben.

Vor elf Tagen, am 7. Januar 2019, stellt Landrat Rzehak den Katastrophenfall für den Landkreis Miesbach fest. Grund war der starke Schneefall, der Straßen verstopfte und auf Bäume, Häuser und Strommasten drückte. Keine unumstrittene Entscheidung, immerhin war der Landkreis Miesbach der erste der fünf südbayerischen Landkreise, der wegen des Schnees den K-Fall feststellte. Dass die rechtzeitige Feststellung allerdings absolut gerechtfertigt war, zeigte der weitere Verlauf: Tausende Einsatzkräfte, darunter Hilfskontingente aus ganz Bayern und die Bundeswehr, kämpften seitdem mit den Schneemassen. Nicht die Schneehöhe, sondern die besonders schwere, nasse Beschaffenheit des Schnees bereiteten Probleme.

Große Schäden blieben aus, was neben einer großen Portion Glück auch an der frühzeitigen, professionellen Organisation lag. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz trat am 7. Januar bei der unteren Katastrophenschutzbehörde unter der Leitung von Verwaltungsdirektor Martin Pemler zusammen und organisierte seitdem alle Einsätze im 24-Stunden-Schichtbetrieb. In der Führungsgruppe Katastrophenschutz waren durchgehend alle beteiligten Organisationen vertreten. An einem Tisch konnte so von der Führungsgruppe Katastrophenschutz eine gemeinsame Strategie für alle betroffenen Bereiche entwickelt werden. Das ist der Vorteil der Feststellung des K-Falls: Nur unter einer gemeinsamen Leitung kann man dem großen Koordinierungsbedarf an Einsätzen und Einsatzkräften gerecht werden.

Die Örtliche Einsatzleitung übernahm Kreisbrandrat Anton Riblinger. Vertreten wurde er durch die Kreisbrandinspektoren Karl Limmer und Andreas Schwabenbauer. „Wir haben alles gerettet, was zu retten war“, sagt Kreisbrandrat Riblinger. Kein Wohnhaus sei zusammengebrochen, kein Menschleben verloren. „Die Arbeit der Einsatzkräfte besonders auf den Dächern ist sehr gefährlich. Ich bin froh, dass nichts passiert ist.“

An Schäden sind zu verzeichnen: Ein Gebäude stürzte ein (Fahrradunterstand am Bahnhof der Gemeinde Bayrischzell). Die Polizeiinspektionen verzeichneten 93 Verkehrsbehinderungen, drei eingeschneite Verkehrsteilnehmer, acht Verkehrsunfälle mit Personenschaden (kein tödlicher Verkehrsunfall) und 106 Verkehrsunfälle mit Sachschäden. 17 Einsatzkräfte verletzten sich. Alle konnten nach ambulanter Behandlung allerdings wieder entlassen werden. Über 200 Personen wurden kurzfristig evakuiert, konnten aber nach der Dachräumung wieder in ihre Häuser zurück. Die vorbereiteten Notunterkünfte für 1.100 Personen in den Turnhallen mussten nur für die externen Einsatzkräfte, nicht für Evakuierte, genutzt werden.

Durch den Schnee gab es gleichzeitig mehrere Problemlagen: Zuerst verstopfte der schwere Schnee die Straßen und musste aufwendig gefräst und wegtransportiert werden. Viele Straßen mussten wegen Schneebruch gesperrt werden. Der Schienenverkehr wurde eingestellt. Sichere Schulwege konnten nicht mehr gewährleistet werden. Als Konsequenz musste an sieben Schultagen der Unterricht an allen Schulen im Landkreis entfallen.

Zusätzlich mussten die Spitzingstraße, die Sudelfeldstraße und die B307 bei Wildbad Kreuth wegen Lawinengefahr immer wieder gesperrt werden. Am Spitzing und am Sudelfeld gingen mehrere Lawinen ab und verschütteten immer wieder die Straße. Sie mussten gesprengt oder geräumt werden.

Als größtes Problem stellte sich die Schneelast auf den Dächern heraus. Nach Begutachtung durch die Baufachberater des THW mussten zig Dächer abgeräumt werden. Zuerst wurden die großen Dachflächen und Flachdächer abgeschaufelt, die bei großer Last besonders gefährdet sind. Bei manchen Dachflächen waren Hundertschaften tagelang beschäftigt, um die schweren, nassen Schneemassen zu entfernen.

Große Sorge bereitete den Einsatzkräften die Dachlasten in Bayrischzell: Hier mussten ungefähr 400 Dächer abgeschaufelt werden. Allein in den vergangenen drei Tagen waren in Bayrischzell 2.300 Einsatzkräfte mit Schaufeln beschäftigt. Zur Koordinierung der Einsatzkräfte wurde in Bayrischzell eine extra Einsatzleitung stationiert. Noch ist diese Schadenslage nicht abgearbeitet. Bis zum Ende des Einsatzes am Wochenende gilt hierfür zwar nicht mehr der K-Fall nach Artikel 6 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetztes, aber Artikel 15 KSG (für Schadenslagen an der Grenze zur Katastrophe).

Insgesamt waren 8.481 Kräfte während des Katastrophenfalls eingesetzt. Diese teilen sich auf in:

  • Feuerwehr:
    3.410 Feuerwehrler kümmerten sich erst um die zahlreichen umgestürzten Bäume auf den Straßen, dann hauptsächlich um die Dachlasten. Feuerwehrhilfskontingente kamen aus den Landkreisen Dachau, Starnberg, Landsberg, Pfaffenhofen, Mittelfranken, München und Rosenheim. Alle 37 Landkreis-Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Zuletzt stellten die Feuerwehren ein eigenes Landkreis-Miesbach-Kontingent, um den Kameraden aus Bayrischzell beizustehen.
  • Polizei:
    750 Beamte (90 Beamte aus der PI Miesbach, der PI Holzkirchen und der Alpinen Einsatzgruppe Rosenheim, vier Beamte des Polizeipräsidiums München, sowie 660 Beamte der bayerischen Bereitschaftspolizei). Ausbildungsseminare aus Dachau, Nürnberg, Königsbrunn und Eichstätt wurden extra für den Schaufeldienst im Landkreis freigestellt und von der Alpinen Einsatzgruppe Rosenheim gesichert. Die Beamten organisierten außerdem einen Multicopter-Einsatz für Übersichtsaufnahmen von Bayrischzell und halfen bei Verkehrs- und Gefahrenabwehrmaßnahmen.
  • BRK:
    887 Helfer des BRK Kreisverbandes Miesbach, der Bergwacht, der Wasserwachten und der DLRG sowie der Kreisverbände München, Pfaffenhofen, Ebersberg, Freising, Ingolstadt, Johanniter Donauwörth, Weilheim, Johanniter Nürnberg, Rosenheim und Bad Tölz-Wolfratshausen kümmerten sich um die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte und stellten die notfallmedizinische Versorgung der abgeschnittenen Ortsteile sicher. Darüber hinaus kümmerten sie sich um die Versorgung (15.000 Essen und 25.000 Liter Getränke) und Unterbringung der Helfer.
  • THW:
    Das THW wurde mit 1.306 Kräften aus dem Landkreis Miesbach und 53 Ortsverbänden aus Bayern, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz und Hessen gefordert. Acht Baufachberater-Teams des THW begutachteten unzählige Häuser. Neben dem Krankenhaus Agatharied räumte das THW viele weitere Dächer frei. Wichtig war die technische Unterstützung mit Kränen und schwerem Gerät sowie das Abstützen und die Überwachung von einsturzgefährdeten Gebäuden. 
  • Straßen:
    Die Straßenmeisterei Hausham und der Kreisbauhof sorgten mit 22 und 15 Mann für befahrbare Bundes-, Staats- und Kreisstraßen. Hilfe kam von den Staatlichen Bauämtern Aschaffenburg und Krumbach, die Personal und Gerät zur Unterstützung schickten.
  • Bundeswehr:
    Die Bundeswehr unterstützte die Einsätze mit insgesamt 1.279 Mann aus Bad Reichenhall, Ingolstadt, Füssen, Straubing und Murnau. Das Kreisverbindungskommando koordinierte die Einsätze. Größter Auftrag für die Bundeswehr war das Abschaufeln von 15.000 m2 Dachfläche des Krankenhauses Agatharied. Danach wurden alle Einheiten nach Bayrischzell verlegt. Die Bundeswehr half mit zwei Hubschraubereinsätzen und Spezialkränen bei hohen Sicherheitsanforderungen aus.
  • Katastrophenstab:
    Der Katastrophenstab wurde durch den Fachbereich „Öffentliche Sicherheit und Gewerbe“ mit Unterstützung weiterer Landratsamt-Mitarbeiter aufgestellt. Am Bürgertelefon Katastrophenschutz gingen täglich zwischen 600 und 800 Anrufe ein.

Landrat Wolfgang Rzehak zeigte sich tief beeindruckt von der Kameradschaft und den Zusammenhalt der Einsatzkräfte im Landkreis Miesbach: „Als Landrat bin ich dankbar und stolz, dass ihr diese Ausnahmesituation so hervorragend gemeistert habt.“ Die Anspannung war enorm für alle Beteiligten. Er sei froh, dass der Landkreis von größerem Schaden verschont geblieben ist. „Was die Führungsgruppe und die Einsatzkräfte in den letzten elf Tagen geleistet haben, ist der Wahnsinn. Danke für euren Einsatz!“, sagte er, kurz bevor er den Katastrophenfall für den Landkreis Miesbach um 16.57 Uhr aufhob.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helfern aus ganz Bayern, ohne die diese Leistung nicht hätte geschafft werden können.



Schadensereigniss Schneefall

Uhrzeit 10:50 Uhr (16.01.2019)
  • Während sich die Lage im Gesamt-Landkreis Miesbach zunehmend entspannt, bereitet die Schneelast auf den Dächern in der Gemeinde Bayrischzell weiterhin große Probleme.
    Die Einsatzkräfte konzentrieren sich momentan schwerpunktsmäßig auf Bayrischzell. Dort liegt mehr Schnee als in vielen anderen Gemeinden. Er ist extrem schwer und hat sich auf den Dächern festgefroren.

    Einsatzkräfte berichten, dass der Schnee auf den Dächern „schwer wie Beton“ sei. Am Dienstag waren ungefähr 700 Helfer dort mit Schaufeln beschäftigt.
    Am Mittwoch sind es 800. Zum Vergleich: In Bayrischzell leben ungefähr 1.600 Menschen.

  • Zur Koordination der Einsatzkräfte wurde vor Ort eine extra „Einsatzleitung Bayrischzell“ eingerichtet. Dort entscheidet der Einsatzleiter nach Beratung mit den Baufachberatern des THW über die Abschaufel-Strategie.
    Dahinter steht ein riesiger logistischer Aufwand: In Bayrischzell stehen ungefähr 800 Häuser. Viel wurde schon privat, in Nachbarschaftshilfe oder von Einsatzkräften in der vergangenen Woche abgeschaufelt.
    Trotzdem bleiben noch ungefähr 400 (!) Häuser, die von der Dachlast befreit werden müssen. Darunter sind auch Ställe, die besonders schwierig zu evakuieren wären.

  • Die Einsatzleitung hat die Gemeinde in 20 ungefähr gleich große Parzellen eingeteilt. Mehrere Baufachberater-Teams sichten die Häuser dann parzellenweise. Dabei wird pragmatisch vorgegangen: Wenn beispielsweise die ersten Häuser einer Parzelle alle als gefährdet eingestuft werden, gilt das erfahrungsgemäß auch für die nächsten Häuser.
    Anschließend verteilt der Einsatzleiter alle Kräfte auf die Parzellen. So schaufelten Bundeswehr-Soldaten aus Murnau beispielsweise die Dächer am unteren Teil der Schlierseer Straße frei. Das Feuerwehrhilfskontingent aus Dachau war in der Tiroler Straße beschäftigt. Drei der 20 Parzellen sind bereits komplett fertig, acht weitere in Arbeit.

    Ohne die Hilfe aus ganz Bayern, die wegen des K-Falls anrückte, wäre diese Leistung schlichtweg nicht möglich.In den engen Straßen im Ortszentrum kann der viele Schnee nicht lagern. Er wird deshalb raus transportiert und von Pistenraupen auf die umliegenden Felder verteilt.Nicht alle Häuser müssen abgeschaufelt werden: Zirka 12 % der begutachteten Häuser sind nicht gefährdet.
    Wessen Haus in eine niedrige Gefährdungskategorie eingestuft wurde, muss sich auf eigenen Wunsch nach wie vor selbst um einen privaten Dienstleister kümmern.

  • Der Wetterbericht sagt Tauwetter voraus. Das könnte den Einsatzkräften entgegen kommen.Trotz des enormen Aufwands läuft die große Räumaktion bisher reibungslos.
    Alle Einsatzkräfte geben an Tag 10 dieser Ausnahmesituation noch einmal alles. Ziel ist es, am Donnerstag mit allen Häusern fertig zu werden. Es ist eine Belastungsprobe für alle.

Uhrzeit 18:35 Uhr (15.01.2019)

  • Das Schneechaos hat sich deutlich entspannt: Die Verkehrslage auf den Straßen entzerrt sich. Der Schulbetrieb findet ab Mittwoch, 16. Januar 2019, wieder statt.
    Doch nach wie vor besteht das Hauptproblem im Abräumen der zahlreichen Dächer im Landkreis. 1.100 Einsatzkräfte sind auch an Tag 9 fast rund um die Uhr mit Abschaufeln beschäftigt.

  • Ein Großteil der Einsatzkräfte wurde in die Gemeinde Bayrischzell verlegt, wo besonders viel Schnee auf den Dächern liegt.
    Hier müssen noch zirka 400 Häuser abgeschaufelt werden. Dazu wurde eine extra Einsatzleitung vor Ort installiert; immerhin galt es, dort ca. 700 Einsatzkräfte zu koordinieren.

    In Zusammenarbeit mit den THW Baufachberatern wurden alle Gebäude in Gefährdungskategorien eingeteilt. Innerhalb dieser wurden die Gebäude vom Einsatzleiter zusammen mit dem Statiker priorisiert. Dann werden die Einsatzkontingente je nach Stärke zu den voreingeteilten und priorisierten Häusergruppen disponiert.

    Zwar wurden einige Häuser bereits in Nachbarschaftshilfe abgeräumt und zirka 10 % der bisher gemessenen Häuser müssen erst gar nicht abgeräumt werden. Doch trotzdem ist der Aufwand enorm. Er wäre ohne die Hilfe von außerhalb unmöglich zu stemmen. Die Kontingente werden noch mindestens morgen beschäftigt sein.

  • Heute waren im Einsatz:
    • Feuerwehr 539 (mit Unterstützung der Hilfskontingente aus den Landkreisen Dachau, Pfaffenhofen, Regensburg und Mittelfranken)
    • BRK 70 (mit Unterstützung aus Freising, Ingolstadt, Donau-Wörth, Weilheim, Nürnberg, Rosenheim, Freising)
    • THW 155 (mit Unterstützung aus Lauf an der Pegnitz, Roth, München, Weilheim, Bad Aibling, Rosenheim, Karlsbad, Ochsenfurt, Kitzingen, Regensburg)
    • Bundeswehr 176 (Gebirgsjägerbrigade Murnau und Pionierbataillon Ingolstadt)
    • Bereitschaftspolizei 104

  • Der Schulbetrieb wird ab dem morgigen Mittwoch wieder aufgenommen, da sich das Straßenchaos entspannt hat und ein der Jahreszeit entsprechender Schulweg möglich sein sollte.
    Die Baufachberater des THW haben alle Schulen heute geprüft und freigegeben.

  • Die „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ koordiniert auch in Woche zwei durchgehend die Einsatzkräfte vor Ort. Alle Kräfte arbeiten organisations-übergreifend eng zusammen und sorgen dafür, dass die Sicherheit der Bürger im Landkreis trotz der äußerst herausfordernden Lage bisher gewährleistet werden konnte. Da sich heute die Lage zum ersten Mal seit Feststellung des K-Falls deutlich entspannt hat, kann wohl in den nächsten Tagen über die Aufhebung entschieden werden.

  • Fazit: Die Lage hat sich insgesamt deutlich entspannt, aber in Bayrischzell ist weiter Vorsicht geboten.

Uhrzeit 12:00 Uhr (15.01.2019)

Das Landratsamt Miesbach distanziert sich ausdrücklich von den im Umlauf befindlichen Fake-News bezüglich der Verkürzung der Sommerferien.

Es handelt sich hierbei um keine offizielle Meldung des Landkreises.

In Anbetracht der derzeitigen Ausnahmesituation ist die Verbreitung von Fake-News und das damit verbundene Schüren von Unsicherheit mehr als unangebracht.

Alle aktuellen Informationen gibt ausschließlich auf der offiziellen Homepage www.landkreis-miesbach.de, am Bürgertelefon des Katastrophenschutzes unter 08025 704 6666 oder in der kostenlosen Warn-App „NINA“.

Uhrzeit 08:30 Uhr (15.01.2019)

  • Im Landkreis Miesbach findet ab dem morgigen Mittwoch, 16. Januar 2019, der Schulunterricht wieder normal statt. Die Straßen- und Gehwegsituation hat sich nach dem Schneechaos deutlich entspannt, sodass wieder ein der Jahreszeit entsprechender Schulweg möglich sein sollte.

  • Die „Koordinierungsgruppe Schulausfall“ hat sich heute Früh nach reiflicher Überlegung und nach engem Austausch mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz dazu entschieden, den Schulbetrieb ab dem morgigen Mittwoch, 16. Januar 2019, wieder an allen Schulen im Landkreis Miesbach aufzunehmen.

  • Seit Feststellung des Katastrophenfalls im Landkreis Miesbach am vergangenen Montag, 7. Januar 2019, fiel der Schulunterricht an allen Schulen im Landkreis aus. Zwischenzeitlich konnten die Räumdienste noch viele Gehwege und Straßen von den Schneemaßen der letzten Woche befreien, sodass normalerweise ein gefahrenloser Schulweg für die Kinder und Jugendlichen wieder gewährleistet werden kann. Die Räumdienste haben die Schneepause der vergangenen Tage ausnutzen können.

  • Sollten einzelne Schüler aus den entlegenen, noch schlecht erreichbaren Regionen des Landkreises nicht in die Schule kommen können, sollen sich diese direkt mit den Schulen in Verbindung setzen. Dort werden individuelle Lösungen gefunden. Eltern und erwachsene Schüler werden dringend gebeten, Fahrgemeinschaften zu bilden, da die Parkplätze an den Schulen aufgrund des Schnees sehr begrenzt sind.

  • Die Schülerbeförderung durch die Bayerische Oberlandbahn wird mit Einschränkungen wieder anlaufen. Aktuelle Informationen zur Schülerbeförderung mit der Bayerischen Oberlandbahn sind direkt dort zu erfragen.

  • Die „Koordinierungsgruppe Schulausfall“ hat die Entscheidungen in der vergangenen Woche sehr ernst genommen: Einerseits muss der Schulunterricht so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, um übertritts- und abschlussrelevanten Stoff durchzubringen. Andererseits steht die Sicherheit der Kinder auf den Schulwegen zweifellos im Vordergrund. Die „Koordinierungsgruppe Schulausfall“ ist nun natürlich sehr froh darüber, dass der Schulbetrieb wieder ohne Gefahren aufgenommen werden kann.

Uhrzeit 19:00 Uhr (14.01.2019)

  • Schnee und Regen drücken auf den Landkreis Miesbach, vor allem auf die Dächer. Hunderte Häuser wurden bereits abgeräumt, viele weitere werden noch folgen.
  • Mittlerweile sind die meisten Straßen im Landkreis Miesbach wieder befahrbar. Doch jetzt hat sich das Schneeproblem von der Straße auf die Dächer verlagert:
    Fast alle der heute eingesetzten 1.100 Helfer befreiten Dächer von der Schneelast. Diese Arbeit ist gefährlich und anstrengend, die Belastung für alle Einsatzkräfte ist sehr hoch. Zig Dächer müssen noch abgeräumt werden.

    Alle Einsätze werden weiterhin über die Führungsgruppe Katastrophenschutz disponiert, die im 24-Stunden-Schichtbetrieb im Landratsamt den Überblick behält. Hauptaufgabe ist die Priorisierung und Koordinierung der Einsätze, die immer eine sehr schwierige Einzelfallentscheidung ist. Zuerst wurden die großen öffentlichen Gebäude abgeräumt. In den Turnhallen sind die Kräfte von außerhalb untergebracht.

    Zusätzlich werden Vorkehrungen getroffen, um möglicherweise Evakuierte zu versorgen.Die Liste an abgeräumten Häusern ist inzwischen lang. Alle Gebäude, die im Notfall besonders schwierig zu evakuieren wären (z.B. Seniorenresidenzen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Ställe), werden so schnell wie möglich von der Dachlast befreit. Die Entscheidung, welche Dächer zuerst abgeräumt werden müssen, erfordert große Verantwortung.Unterstützung für die unermüdlichen Einsatzkräfte aus dem Landkreis kommt aus ganz Bayern.

  • Heute waren im Einsatz:
    • Feuerwehr 650 (davon 520 aus Hilfskontingenten der Landkreise Regensburg, Starnberg, Landsberg und Mittelfranken)
    • BRK 90 (mit Unterstützung aus München, Pfaffenhofen, Ingolstadt, Freising und Ebersberg)
    • THW 200 (mit Unterstützung aus Lauf an der Pegnitz, Roth, München, Weilheim, Bad Aibling, Rosenheim, Karlsbad, Ochsenfurt, Kitzingen, Regensburg)
    • Bundeswehr 150 (Gebirgsjägerbrigade Füssen und Pionierbataillon Ingolstadt)
    • Bereitschaftspolizei 150
    Trotz der andauernden extremen Arbeitsbelastung und der angespannten Lage konnten bisher glücklicherweise keine schlimmeren Schäden verzeichnet werden. Ein Fahrrad-Unterstand am Bahnhof der Gemeinde Bayrischzell ist bisher das einzige Gebäude, das unter der Schneelast zusammenbrach. Ein Feuerwehrler verdrehte sich das Bein, ein Privatmann stürzte vom Dach und brach sich das Bein. Zirka 80 leichte Verkehrsunfälle ereigneten sich bisher, drei mit leichtem Personenschaden.Die Lage in den Bergen hat sich weiterhin verschärft: Aktuell gilt die Lawinenwarnstufe 4. Berg-, Wald- und Forststraßen sind zum größten Teil nicht befahrbar. Wintersportler sollten sich den Witterungsbedingungen entsprechend verhalten und unwegsames Gelände meiden.

  • Die Wetterprognose verheißt nichts Gutes: Der Deutsche Wetterdienst korrigierte seine Vorhersage im Laufe des Montags deutlich und warnt mittlerweile wieder vor starkem Schneefall und Sturmböen. Wie lange sich diese Großschadenslage für den Landkreis Miesbach noch zieht, kann momentan noch nicht abgeschätzt werden.

  • Durch den plötzlich einsetzenden Schneefall und Glätte verkeilten sich am Spätnachmittag auf der Autobahn A8 bei der Autobahnausfahrt Holzkirchen mehrere LKW. Die A8 muss für mehrere Stunden gesperrt werden, der Rückstau ist immens. An der Autobahnpolizeistation Holzkirchen wurde zur Entlastung der Führungsgruppe Katastrophenschutz eine separate „Koordinierungsgruppe Autobahn“ eingerichtet.

Uhrzeit 11:30 (14.01.2019)

Schulausfall am morgigen Dienstag im Landkreis Miesbach

  • Im Landkreis Miesbach fällt am morgigen Dienstag, 15. Januar 2019, der Schulunterricht aus. Schon seit Montag, 7. Januar 2019, musste der Schulunterricht entfallen, weil aufgrund der Straßen- und Gehwegverhältnisse kein sicherer Schulweg möglich war. Am Dienstag Früh wird über den Rest der Woche entschieden. Der Schulbetrieb soll – wenn irgendwie möglich – ab Mittwoch wieder aufgenommen werden, aber die Sicherheit der Schüler hat oberste Priorität.

  • Vorsorglich muss morgen, Dienstag, 15. Januar 2019, der Schulunterricht an allen Schulen im gesamten Landkreis entfallen. Die Schulwege sind nach dem starken Schneefall der letzten Woche noch nicht sicher genug, insbesondere weil in einigen Gemeinden die Gehwege noch nicht ausreichend vom Schnee befreit werden konnten. Ziel ist es aber, den Schulunterricht falls möglich ab Mittwoch wieder aufzunehmen. Die endgültige Entscheidung darüber fällt am Dienstagmorgen.

  • Die „Koordinierungsgruppe Schulausfall“ nimmt die Entscheidung sehr ernst: Einerseits muss der Schulunterricht so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, um Übertritts- und Abschlussrelevanten Stoff durchzubringen. Andererseits steht die Sicherheit der Kinder auf den Schulwegen zweifellos im Vordergrund. Die Entscheidung, ob die Schüler sich wieder gefahrlos auf den Schulweg machen können, hängt von der aktuellen Wetterprognose und der Situation auf den Schulwegen ab und muss daher relativ kurzfristig entschieden werden.

  • Seit Feststellung des Katastrophenfalls im Landkreis Miesbach am vergangenen Montag, 7. Januar 2019, fiel der Schulunterricht an allen Schulen im Landkreis aus. Die „Koordinierungsgruppe Schulausfall“ musste diese Entscheidung nach intensiver Beratung mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz wegen des Schneechaos treffen.

  • Die Schülerbeförderung ist aktuell eingestellt. Die Linienverbindungen bleiben von dieser Entscheidung unberührt. Eine Notbetreuung für Kinder ist an allen Schulen sichergestellt.

  • Auskunft über mögliche Schließungen von Kinderbetreuungseinrichtungen kann der jeweilige Träger der Einrichtung geben.

  • Die Entscheidung wird am Dienstag, 14. Januar 2019, um 9 Uhr auf www.landkreis-miesbach.de, am Bürgertelefon des Katastrophenschutzes unter 08025 704 6666 oder in der kostenlosen Warn-App „NINA“ bekannt gegeben. Zeitgleich werden Presse und Schulen informiert.

Uhrzeit 07:45 (14.01.2019)

Wichtiger Hinweis an alle Wintersportler!

  • Die Lage in den Bergen hat sich weiterhin verschärft: Aktuell gilt die Lawinenwarnstufe 4. Berg-, Wald- und Forststraßen sind zum größten Teil auch weiterhin nicht befahrbar. Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, sich den Witterungsbedingungen entsprechend zu verhalten.

  • Die Führungsgruppe Katastrophenschutz appelliert an die Vernunft der Wintersportler (Skifahrer, Tourenskigeher etc.) und bittet dringend darum, unwegsames und Waldgelände zu meiden.

  • Bezüglich des Betriebs und Schließungen der Skigebiete informieren Sie sich bitte direkt bei den jeweiligen Betreibern.

Uhrzeit 12:55 (13.01.2019)

  • Die Lage spitzt sich zu: Nach wie vor geht die meiste Gefahr von der Schwere des Schnees und den damit verbundenen Dachlasten aus. Für Sonntag und Montag ist erneut mit starkem Schneefall zu rechnen. Die örtlichen Einsatzkräfte und die Helfer aus ganz Bayern sind auch an Tag 7 unermüdlich im Einsatz. Die Belastung ist enorm für die allein am Sonntagvormittag eingesetzten 1.700 Kräfte.

  • Die Führungsgruppe Katastrophenschutz koordiniert im 24-Stunden-Schichtbetrieb alle Einsatzkräfte. Die Belastung steigt nach mittlerweile einer Woche im Dauereinsatz für alle Beteiligten stark an. Ein dringender Appell der Führungsgruppe Katastrophenschutz: Bitte blockieren Sie nicht die Notrufnummern! Diese Schnee-Katastrophe ist eine Ausnahmesituation für alle. Die Einsatzkräfte geben alles, müssen aber streng priorisiert vorgehen.
     
  • Die örtlichen Einsatzkräfte sowie die angeforderte Unterstützung aus ganz Bayern sind weiterhin mit der Bewältigung der Dachlasten beschäftigt, um die Infrastruktur und das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten.  

  • Am Vormittag traf erneut weitere Unterstützung für die Einsatzkräfte vor Ort ein. Im Einsatz sind (Stand Sonntag später Vormittag):
    • Feuerwehr 600 (davon 130 aus dem Landkreis und 100 Kontingent Dachau, 86 Kontingent Regensburg, 182 Kontingent Starnberg, 100 Kontingent Landsberg)
    • BRK 170 (davon 80 aus dem Landkreis und 90 aus München, Pfaffenhofen, Ingolstadt, Freising und Ebersberg)
    • THW  120 (mit Unterstützung aus Lauf an der Pegnitz, Roth, München, Weilheim, Bad Aibling, Rosenheim, Karlsbad, Ochsenfurt, Kitzingen, Regensburg)
    • Bundeswehr 170 (Gebirgsjägerbrigade Füssen und Pionierbataillon Ingolstadt)
    • Bereitschaftspolizei 150

  • Beinahe alle Kräfte konzentrieren sich auf das Abräumen der gefährdeten Dächer. Am Sonntagvormittag werden zirka 50 akut gefährdete Dachflächen abgeräumt. Die Dachflächen sind meist sehr groß, sodass selbst die überregionalen Einheiten mit ihren vielen Einsatzkräften oft tagelang zum Abräumen brauchen. Alle Gebäude, die zum Erhalt der öffentlichen Infrastruktur benötigt werden, werden priorisiert abgeräumt. Die strenge Priorisierung ist unbedingt notwendig, um in dieser Ausnahmesituation den Überblick zu behalten. Alle Einsätze, bei denen Gefahr für Mensch und Tier besteht, haben absoluten Vorrang.
     
  • Trotz der andauernden extremen Arbeitsbelastung und der angespannten Lage konnten bisher glücklicherweise keine schlimmeren Unfälle verzeichnet werden. Ein Mitglied der Feuerwehr hat sich bei einem Einsatz leicht verletzt und befindet sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung. Außerdem ereigneten sich einige kleinere, jahreszeit-typische Unfälle.  

  • Die Lage in den Bergen hat sich verschärft: Es gilt die Lawinenwarnstufe 4. Berg-, Wald- und Forststraßen sind zum größten Teil auch weiterhin nicht befahrbar. Es wird nochmals ausdrücklich empfohlen, sich in den Bergen den Wetterbedingungen entsprechend zu verhalten.  
  • Die Wetterprognose verheißt nichts Gutes: Es wurde eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben, in der vor extrem starkem Schneefall und Schneeverwehungen gewarnt wird.

Uhrzeit 18:45 (12.01.2019)

  • Die Lage hat sich im Laufe des Tages für die Einsatzkräfte nochmals deutlich verschärft. Über 1.000 Einsatzkräfte räumten heute zahlreiche Dächer im Landkreis Miesbach frei. Da im Tagesverlauf nur wenig Schneefall zu verzeichnen war, konnten die Räumdienste die Straßen weiter von den Schneemassen befreien. Dennoch sind nach wie vor einige Straßen gesperrt. Seit Feststellung des K-Falls sind mehr als 3.300 Hilfskräfte im Einsatz. Bisher wurde niemand schwerer verletzt.

  • Neue Schneefälle blieben am heutigen Samstag weitestgehend aus, doch aufgrund der Wetterprognose für die nächsten Tage – wieder Schnee und Regen – bleibt die Lage angespannt. Zahlreiche Dächer im Landkreis Miesbach wurden mittlerweile geräumt.

  • Über Tausend Hilfskräfte sind fast rund um die Uhr mit Abschaufeln beschäftigt. Zur Unterstützung wurden überregional Kräfte angefordert: Die Bundeswehr schickte 160 Mann der Gebirgsjägerbrigade Bad Reichenhall und das Pionierbataillon Ingolstadt. Zwei je 100-Mann-starke Feuerwehrkontingente aus den Landkreisen Pfaffenhofen und Dachau rückten an. Das THW zog 150 Kräfte aus ganz Bayern. Vom BRK bekam mit 40 Personen Beistand aus Oberbayern. 127 zusätzliche Polizisten halfen. Hinzu kommen Hunderte Einsatzkräfte aus dem Landkreis Miesbach. Insgesamt waren heute über 1.000 Kräfte im Einsatz.

  • Großes Problem bleiben die Dachlasten. Hauptsächlich sind Gebäude mit großen Dachflächen und Flachdächer gefährdet. Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr und so schnell es geht alle gefährdeten Gebäude priorisiert ab. Die öffentliche Infrastruktur muss unbedingt erhalten bleiben.

  • Der Schnee verstopft nach wie vor die Straßen. Viele Straßen sind weiterhin gesperrt oder verengt befahrbar. Die Räumdienste nutzen die Neuschnee-Pause zum Fräsen und Abtransportieren. Die gesperrten Bergstraßen zum Sudelfeld und Spitzingsee sind wieder frei.

  • Glücklicherweise verletzte sich bisher niemand über das Jahreszeit-typische Maß hinaus.

  • Fazit: Nach sechs Tagen im Dauereinsatz ist die Belastung für alle Kräfte enorm. Sie geben in dieser Ausnahmesituation alles, um der herausfordernden Lage Herr zu werden. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz koordiniert rund um die Uhr alle Einsätze. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz bittet darum, dass die Einsatzkräfte weiterhin in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Uhrzeit 12:20 (12.01.2019)

  • Die Schneemassen auf den Dächern stellen weiterhin ein großes Problem dar. Aktuell sind insgesamt mehr als 1.500 Kräfte mit dem Abschaufeln der Dächer beschäftigt. Neben allen eigenen einsetzbaren Kräften von Feuerwehr, THW, Polizei, BRK und Bergwacht helfen allein am heutigen Samstag 750 Einsatzkräfte von außerhalb.

  • Mehrere Feuerwehrhilfskontingente, mehrere Einheiten der Bundeswehr und Helfer aus ganz Bayern für THW, Polizei und BRK sind hier. Weitere Einsatzkräfte und Helfer wurden angefordert.Aufgrund der anhaltenden Ausnahmesituation im Landkreis hat der Erhalt der Infrastruktur und des öffentlichen Lebens oberste Priorität. So werden etwa Turnhallen als Notunterkünfte für die bereits vor Ort befindlichen und zusätzlich angeforderten überregionalen Einsatzkräfte benötigt.
    Die Arbeitsbelastung für die zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte ist seit Tagen extrem hoch.

Uhrzeit 11:52 (12.01.2019)

  • Weit über tausend Einsatzkräfte von Feuerwehren, THW, Polizei und Bundeswehr schaufeln Dächer im Landkreis Miesbach frei. Allein heute sind 650 zusätzlichen Helfer aus ganz Bayern zur Unterstützung angereist. Sie schaufeln rund um die Uhr. Die Gebäude müssen streng priorisiert werden, um der Lage Herr zu werden.

  • Für alle Häuser, die von den Einsatzkräften abgeräumt werden, muss ein Gutachten eines Statikers vorliegen. Zur Unterstützung wurden vom THW Gutachter aus ganz Bayern angefordert. Es ist viel zu gefährlich für die Einsatzkräfte, Dächer ohne vorherige Begutachtung zu betreten. Alle Dächer dürfen nur gesichert abgeräumt werden.

  • Alle von einem Statiker konkret als gefährdet eingestuften Dächer werden nach Priorisierung abgeräumt. Die strenge Priorisierung ist unbedingt notwendig, damit der Örtliche Einsatzleiter und die Führungsgruppe Katastrophenschutz den Überblick behalten können.
    Ausschließlich bei Lebensgefahr für Mensch und Tier müssen die Gebäude sofort (und dauerhaft!) evakuiert und ein Notruf abgesetzt werden.

  • Die Führungsgruppe Katastrophenschutz und alle Einsatzkräfte appellieren: Nur gemeinsam werden wir dieser herausfordernden Lage Herr! Bitte bewahren Sie Ruhe und blockieren Sie nicht die Notrufnummern.
    Alle gefährdeten Gebäude werden nacheinander abgeräumt.

Uhrzeit 18:00 (11.01.2019)

  • Die Lage hat sich im Laufe des Tages für die Einsatzkräfte deutlich verschärft: Zwar hat es aufgehört zu schneien und die Räumdienste arbeiten sich konsequent durch die Schneemaßen an den Straßen. Die Verkehrssituation ist trotzdem noch angespannt. Die Feuerwehren, das THW und die Bundeswehr schaufeln ununterbrochen Dächer öffentlicher Gebäude ab. Überregionale Kräfte wurden zur Unterstützung alarmiert. Der Schulunterricht am kommenden Montag, 14. Januar 2019, entfällt.

  • Zwar kam am Freitag kein neuer Schnee hinzu, doch der schwere, nasse Schnee der vergangenen Tage drückt auf Dächer und Bäume. Zahlreiche Gebäude im Landkreis Miesbach wurden mittlerweile geräumt. Hunderte Hilfskräfte sind fast rund um die Uhr mit Abschaufeln beschäftigt. Zur Unterstützung wurden Kräfte von außerhalb angefordert: Die Bundeswehr schickte am Donnerstag erst 32 Soldaten, am Freitag dann weitere 50 Mann der Gebirgsjägerbrigade Bad Reichenhall. Ein 100-Mann-starkes Feuerwehrkontingent aus dem Landkreis Dachau rückte an. Das THW zieht Kräfte aus Lauf an der Pegnitz, Roth, München, Weilheim, Bad Aibling und Rosenheim. Vom BRK bekommt Beistand aus München.

  • Hauptsächlich sind Gebäude mit großen Dachflächen und Flachdächer gefährdet. Große öffentliche Gebäude wie beispielsweise Turnhallen müssen priorisiert abgeräumt werden, um hier mögliche Notunterkünfte zu schaffen. Die öffentliche Infrastruktur muss unbedingt erhalten bleiben. Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr und so schnell es geht alle gefährdeten Gebäude priorisiert ab.Der Schnee verstopft nach wie vor die Straßen. Viele Straßen sind weiterhin gesperrt oder verengt befahrbar. Die Räumdienste nutzen die Neuschnee-Pause zum Fräsen und Abtransportieren. Die gesperrten Bergstraßen zum Sudelfeld und Spitzingsee sind wieder frei.

  • Der Schulunterricht wurde für den kommenden Montag bereits abgesagt. Am Montag folgt dann die Entscheidung für den Rest der Woche.
    Die Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes sagt wieder Niederschlag vorher – wegen der steigenden Temperaturen allerdings wohl eher in Form von Regen.

  • Fazit: Die Einsatzkräfte wurden am immerhin schon fünften Tag dieser Ausnahmesituation sehr stark gefordert und werden bis tief in die Nacht die offenen Einsätze abarbeiten. 2.000 Einsatzkräfte helfen seit Beginn des K-Falls im Landkreis Miesbach. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz bittet dringend darum, die Arbeit der Einsatzkräfte weiterhin zu unterstützen.

Uhrzeit 16:20 (11.01.2019)

  • Die Feuerwehren, das THW und die Bundeswehr sind seit Tagen beinahe rund um die Uhr damit beschäftigt, die Dächer öffentlicher Gebäude abzuschaufeln. Normalerweise sind derzeit nur große Dachflächen (z.B. Sporthallen) und Flachdächer gefährdet. Die großen öffentlichen Gebäude müssen unbedingt abgeräumt werden, um diese als mögliche Notunterkünfte bereitzuhalten. Private Gebäude können derzeit nur bei akuter Gefahr im Verzug durch die Einsatzkräfte freigeräumt werden.

  • Der schwere, nasse Schnee, der seit dem Wochenende gefallen ist, drückt nach wie vor auf Dächer, Bäume und Strommasten. In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Gebäude mit großen Dachflächen und Flachdächern abgeräumt. Zur Unterstützung wurde eine Vielzahl von Einsatzkräften von außerhalb angefordert, unter anderem die Bundeswehr, ein Feuerwehrhilfekontingente sowie Unterstützung für das THW aus ganz Bayern. Aufgrund der anhaltenden Ausnahmesituation im Landkreis hat der Erhalt der Infrastruktur oberste Priorität. So werden etwa Turnhallen als Notunterkünfte für die überregional angeforderten Einsatzkräfte dienen müssen.

  • Die Räumung privater Objekte muss deshalb zunächst nachgeordnet werden. Die Arbeitsbelastung für die zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte ist seit Tagen so hoch, sie können private Gebäude derzeit nicht abräumen. Private Dienstleister (Zimmerer, Dachdecker, Spengler etc.) müssen bei Bedarf selbstständig angefragt werden. Nur bei akuter Gefahr in Verzug erfolgt eine entsprechende Priorisierung. Gefährdet durch die Schneelast sind momentan hauptsächlich große Dachflächen (z.B. Turnhallen) und Flachdächer. Alle aktuellen Informationen gibt es auf www.landkreis-miesbach.de, am Bürgertelefon des Katastrophenschutzes unter 08025 704 6666 oder in der kostenlosen Warn-App „NINA“.

Uhrzeit: 15:10 (11.01.2019)

  • Ursprünglich war die Entscheidung erst für Sonntag geplant, doch die Verschärfung der Katastrophenlage im Landkreis Miesbach machte nun schon deutlich früher eine klare Bestimmung notwendig:
    Der Schulunterricht entfällt im gesamten Landkreis Miesbach an allen Schularten am kommenden Montag.

  • Die Betreuung der Kinder, die trotzdem in die Schule kommen, ist sichergestellt. Wie es in der kommenden Woche weitergeht, kann noch nicht abgeschätzt werden. Ziel ist es, den Schulunterricht so schnell wie möglich wiederaufzunehmen, um Übertritts- und Abschluss-relevanten Stoff und Prüfungen durchzubringen. Noch wichtiger ist allerdings die Sicherheit der Kinder. Solange sie die Schulen nicht sicher erreichen können, wird es keinen Schulunterricht geben.Ob Kindergärten, Kindertagesstätten oder Horte geöffnet sind, ist beim jeweiligen Träger zu erfragen.

  • Die Entscheidung wird am Montag, 14. Januar 2019, um 11 Uhr auf www.landkreis-miesbach.de, am Bürgertelefon des Katastrophenschutzes unter 08025 704 6666 oder in der kostenlosen Warn-App „NINA“ bekannt gegeben. Zeitgleich werden Presse und Schulen informiert.

  • Die Verkehrssituation ist nach wie vor sehr angespannt: Die Straßen sind schlecht befahrbar, die Gehwege können meist nicht geräumt werden. Der Schienenverkehr wurde eingestellt. Viele Turnhallen-Dächer wurden geräumt, um diese als mögliche Notunterkünfte für angeforderte Einsatzkräfte von außerhalb freizuhalten. Hunderte Einsatzkräfte sind seit Tagen im Dauereinsatz.

Uhrzeit: 11:50 (11.01.2019)

  • Im Vergleich zum Vortag hat sich die Wetterlage durch die Schneefallpause im Landkreis Miesbach am Freitag etwas entspannt. Von einer Entschärfung der Lage kann jedoch nicht ausgegangen werden, da Feuerwehren, THW und die Bundeswehr weiterhin dauerhaft im Einsatz sind, um öffentliche Gebäude von den großen Dachlasten zu befreien. Zur Unterstützung wurden Kräfte von außerhalb angefordert: Ein 100-Mann-starkes Hilfeleistungskontingent der Feuerwehren aus dem Landkreis Dachau wird im Laufe des Tages eintreffen, auch die Bundeswehr hat 50 weitere Soldaten nachgefordert, das THW wird mit weiteren Kräften aus Lauf an der Pegnitz, Roth, München, Weilheim, Bad Aibling und Rosenheim unterstützt und das BRK bekommt Beistand aus München.

  • Die Verkehrslage hat sich etwas entzerrt. Die Räumdienste sind ununterbrochen im Einsatz, um die Straßen von den Schneemaßen der letzten Tage zu befreien. Auch hier wurden zusätzliche Räumdienste aus dem Umland angefordert. Einige Straßen sind auch weiterhin nicht befahrbar.

  • Die Lage in den Bergen hat sich im Vergleich zu den Vortagen etwas entspannt. Es gilt die Lawinenwarnstufe 3.
    Zwei Lawinen (ohne Personenschäden!) am Spitzing und Sudelfeld gingen in der Nacht ab. Sie werden im Laufe des Tages kontrolliert gesprengt.
    Berg-, Wald- und Forststraßen sind zum größten Teil auch weiterhin nicht befahrbar.
    Es wird empfohlen, sich in den Bergen den Wetterbedingungen entsprechend zu verhalten. 

  • Von einer Entspannung der Lage kann jedoch aufgrund der Wetterprognose des Deutschen Wetterdienst nicht ausgegangen werden: Es ist mit einer Warmfront, Schnee und Regen für den Landkreis Miesbach zu rechnen.

  • Die „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ ist weiterhin durchgehend im Einsatz und spricht sich engmaschig mit den Einsatzkräften über das weitere Vorgehen vor Ort ab.

Uhrzeit: 18:00 (10.01.2019)

  • Es schneit und schneit: Obwohl die Räumdienste alles geben, ist der Verkehr im Landkreis Miesbach mittlerweile sehr stark eingeschränkt. Viele Straßen sind gesperrt. Es kam zu zahlreichen Unfällen und Verkehrsbehinderungen (z.B. Festhängen, LKW stehen quer, Autos in Leitplanken). Alle Fahrbahnen sind schneebedeckt, auch die Autobahn A8. Die Fahrbahnen sind stark verengt.

  • Die Turnhalle an der Förderschule in Hausham ist derzeit das einzige Landkreis-eigene Bauwerk, das gesperrt wurde. Die Gemeinden wurden gebeten, die eigenen Liegenschaften ebenfalls vorsorglich sichten zu lassen. Unter anderem in den Kommunen Miesbach, Holzkirchen, Warngau, Weyarn, Hausham, Tegernsee, Gmund, Kreuth und Bad Wiessee mussten Dächer von öffentlichen Gebäuden gesichtet, geräumt oder gesperrt werden.
    Große öffentliche Gebäude werden vorrangig abgeräumt, um diese als mögliche Notunterkünfte sicherzustellen.

  • Fast alle Feuerwehren und alle Kräfte des THW schaufelten den ganzen Tag über zahlreiche Dächer ab. Unterstützung kam dabei von 31 Soldaten der Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall. Alle Gebäude in Landkreis-Trägerschaft wurden überprüft und bei Bedarf geräumt.
    Die Einsatzkräfte sind sehr stark gefordert. Seit Feststellung des K-Falls waren über 1.000 Kräfte im Einsatz. Dass die Lage trotz dieser bedrohlichen Wetterverhältnisse noch im Griff ist, ist vor allem der frühen Feststellung des K-Falls zu verdanken. Dadurch konnte von Vornherein eine koordinierte, gemeinsame Strategie von allen Einsatzkräften entwickelt werden.

  • Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Stand Donnerstagnachmittag gibt der Deutsche Wetterdienst folgende Wetterprognose für den Landkreis Miesbach aus: Am Freitag gibt es voraussichtlich eine Schneefallpause. Doch bereits zum Wochenende wird erneuter Schneefall vorhergesagt, der bis zum Wochenanfang anhalten soll. Ab der kommenden Woche ist in den Tälern mit Tauwetter zu rechnen.

Uhrzeit: 14:25 (10.01.2019)

  • Im Landkreis Miesbach fiel in allen Schulen von Montag, 7. Januar 2019, bis einschließlich Freitag, 11. Januar, der Unterricht aus. Grund war der starke Schneefall, der Straßen, Bushaltestellen, Gehwege und Schienen verstopfte. Die Schüler hätten ihre Schulen nicht mehr gefahrlos erreichen können. Zum Wochenende hin soll sich die Wetterlage etwas entspannen, Entwarnung kann aber nicht gegeben werden.
    Am Freitag gibt es voraussichtlich eine Schneefallpause. Doch bereits zum Wochenende wird erneuter Schneefall vorhergesagt, der bis zum Wochenanfang anhalten soll. Ab der kommenden Woche ist in den Tälern mit Tauwetter zu rechnen.

  • Auf Basis dieser Wetterprognose kann noch nicht entschieden werden, ob in der kommenden Woche der Schulunterricht wieder regulär stattfinden kann. Die „Koordinierungsgruppe Schulausfall“ tritt am Sonntagvormittag zusammen. Direkt im Anschluss, um 12 Uhr, wird das weitere Vorgehen bekanntgegeben. Davor kann keine Tendenz festgestellt werden.Eine frühere Entscheidung wäre nicht sinnvoll: Der Beschluss begründet sich ausschließlich auf die akute Wetterlage und der daraus resultierenden Straßen-, Gehwegs- und Schienenverhältnisse. Die Koordinierungsgruppe nimmt die Entscheidung sehr ernst: Einerseits muss der Schulunterricht so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, andererseits steht die Sicherheit der Kinder auf den Schulwegen zweifellos im Vordergrund.
    Die Schulen stellen wie schon in dieser Woche eine Betreuung sicher, wenn der Unterricht weiterhin ausfallen sollte.

  • Die Entscheidung wird am Sonntag, 13. Januar 2019, um 12 Uhr auf www.landkreis-miesbach.de, am Bürgertelefon des Katastrophenschutzes unter 08025 704 6666 oder in der kostenlosen Warn-App „NINA“ bekannt gegeben. Zeitgleich werden Presse und Schulen informiert.

Uhrzeit: 11:20 Uhr (10.01.2019)

  • Die Wetterlage am Donnerstagmorgen verschärft sich im Landkreis Miesbach weiter. Die Einsatzkräfte werden weiter durch starken Schneefall und Schneeverwehungen gefordert: Erneut hingen LKWs fest und Autos rutschten in Leitplanken. Bislang kam es jedoch zu keinen größeren Personenschäden.

  • Die Dächer vieler öffentlicher Gebäude (z. B. Sporthallen) wurden vorsorglich bereits gestern abgeräumt, darunter die Turnhallen am Gymnasium Tegernsee und an der Berufsschule Miesbach. Dennoch werden diese heute im Laufe des Tages nochmals durch Sachverständige überprüft und - sofern erforderlich - eine nochmalige Räumung durchgeführt.
    Das einzige derzeit gesperrte öffentliche Gebäude in Landkreis-Trägerschaft ist die Turnhalle in Hausham beim Förderzentrum.

  • Schneelasten auf Dächern fallen in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Hauseigentümers.
    Eine Beauftragung kann z.B. an Schneeräumdienste, Zimmereien, Spengeleien, Dachdeckerfirmen usw. gerichtet werden. Entsprechende Telefonnummern finden Sie in  Branchenbüchern oder im Internet.
    Auch bei größeren Gebäuden, wie beispielsweise Tankstellen und Nahversorger, liegt die Zuständigkeit aber auch die Gewährleistung der Sicherheit für die Kunden, beim jeweiligen Eigentümer. Hier bitten wir darum, sich an private Dienstleister zu wenden.

Uhrzeit: 18:30 Uhr (09.01.2019)

  • Durchgehender Schneefall, zahlreiche kleinere Einsätze, aber kein Chaos – das ist das Fazit des dritten Tages während des Katastrophenfalls im Landkreis Miesbach. Alle Einheiten arbeiteten effektiv zusammen. Nun zahlt es sich aus, dass am Montag der K-Fall festgestellt wurde: In der „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ können alle beteiligten Blaulichtorganisationen, die Straßenlastträger und der Katastrophenschutz am Landratsamt Miesbach an einer gemeinsamen Strategie arbeiten, um der bedrohlichen Wetterlage Herr zu werden.

  • Die Blaulichtorganisationen hatten am Mittwoch gut zu tun: Einige LKWs hingen fest, einige Autos rutschten in Leitplanken und einige Dächer mussten freigeschaufelt werden. Bisher kamen jedoch keine Personen zu Schaden.

  • Im Landratsamt Miesbach tagt weiterhin die „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ rund um die Uhr im Schichtbetrieb.

  • Die Lage bleibt weiterhin angespannt, weil der Deutsche Wetterdienst für die nächsten Tage weiterhin starke Schneefälle und Schneeverwehungen vorhersagt. Wie lange der K-Fall noch dauert oder ob der Schulbetrieb demnächst wieder aufgenommen werden kann ist derzeit noch nicht abschätzbar.

Uhrzeit: 17:05 (09.01.2019)

  • Aufgrund der außergewöhnlichen Schwere des Schnees und der damit verbundenen Schneelast auf den Dächern ist besondere Vorsicht geboten.
    Im Normalfall sollten Dächer die bisher gefallene Last noch gut aushalten können.

  • Für die öffentlichen Gebäude sind die jeweiligen Träger zuständig. Die Schneelasten der Häuser in Landkreis-Trägerschaft werden seit Tagen regelmäßig überprüft. Allen Gemeinden im Landkreis wurde geraten, die eigenen Gebäude von einem Sachverständigen ebenfalls kontrollieren zu lassen. Einige Dächer von beispielsweise (Sport-)Hallen, Kindergärten und Schulen wurden nach jeweiliger Überprüfung vorsorglich abgeräumt. Ausschließlich öffentliche Gebäude werden von Feuerwehr und THW abgeräumt.

    Wir führen keine Liste zu den abgeräumten Gebäuden. Die diesbezüglich kursierenden Meldungen sind sachlich unzutreffend und werden von der Führungsgruppe Katastrophenschutz dementiert.

  • Für private Hausdächer ist der jeweilige Eigentümer selbst zuständig. Bei Bedarf können Gebäudesachverständige zur Begutachtung herangezogen werden. Für eine Räumung können private Dienstleister (Dachdeckerfirmen, Zimmereien, Spenglereien etc.) angefragt werden. Entsprechende Telefonnummern stehen in den Branchenbüchern oder im Internet. Die  Räumung eines Dachs sollte auf jeden Fall nur gesichert erfolgen. Die Notrufnummern dürfen nur bei konkreter Gefahr in Verzug gewählt werden.

Uhrzeit: 09:03 (09.01.2019)

  • Der seitens des Deutschen Wetterdienstes angekündigte starke Schneefall hat in den Morgenstunden des Mittwochs wie vorhergesehen eingesetzt. In Teilen des Landkreises gab es bereits starke Schneeverwehungen. Es ereigneten sich einige Unfälle ohne Personenschaden. Die Lage bleibt  aufgrund der anzunehmenden Verschärfung der Witterung angespannt. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz und alle beteiligten Organisationen sind in Alarmbereitschaft. Zahlreiche Straßen bleiben gesperrt.   
    Polizei, Feuerwehr und THW rückten in der Nacht zu einigen Einsätzen aus, das Chaos ist allerdings ausgeblieben.

  • Aufgrund der anhaltenden Schneefälle und der außergewöhnlichen Schwere des Schnees wird Privateigentümern weiterhin empfohlen, die Schneelast auf Dächern zu überprüfen. Die Häuser in Landkreis-Trägerschaft wurden alle überprüft und freigegeben. Allen Gemeinden im Landkreis wurde geraten, die eigenen Gebäude von einem Sachverständigen überprüfen zu lassen. Weitere Informationen zu den gemeinde-eigenen Dächern sind momentan bitte direkt bei den Gemeinden zu erfragen; uns liegen derzeit keine Gebäudesperrungen vor.

  • Der Verkehrsfluss im morgendlichen Berufsverkehr ist beeinträchtigt, es ist mit Behinderungen zu rechnen.

Uhrzeit: 17:20 (08.01.2019)

  • Nach der Feststellung des Katastrophenfalls und der Einstellung des Schulbetriebs im Landkreis Miesbach am Montag hat sich die Wetterlage über Nacht von Montag auf Dienstag etwas entspannt. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage kann von Entwarnung aber keine Rede sein. Zahlreiche Straßen sind weiterhin gesperrt. Wegen der Schneelast auf Dächern ist besondere Vorsicht geboten.

    Am Dienstag entspannte sich die Wetterlage im Landkreis Miesbach etwas: Es fiel kaum Neuschnee, die Räumdienste befreiten die wichtigsten Straßen größtenteils vom schweren Schnee, Feuerwehr und THW schnitten die Straßen weiterhin von umgestürzten Bäumen frei. Entwarnung kann aber auf keinen Fall gegeben werden: Der Deutsche Wetterdienst sagt schwere Sturmböen, Schneeverwehungen und starken Schneefall ab dem späten Dienstagnachmittag vorher. Über Nacht von Dienstag auf Mittwoch rechnet die Führungsgruppe Katastrophenschutz deshalb mit einer Verschärfung der Lage.

  • Problematisch ist nicht die Schneemasse, sondern die Beschaffenheit des Schnees: Der nasse, schwere, klebrige Schnee kann nicht leicht weggeschoben werden, sondern muss aufwendig wegtransportiert werden. Außerdem halten Bäume und Strommasten der Schneelast nicht Stand und brechen zusammen („Schneebruch“). Die Feuerwehren und das THW schneiden deshalb gefährdete Bäume und Äste um oder schütteln den Schnee herunter. In manchen Straßen sind allerdings so viele Bäume umgestürzt, dass Feuerwehr und THW diese Abschnitte kaum oder nur unter Absicherung betreten können. Es dauert also einige Zeit, bis die Verkehrsteilnehmer alle Straßen wieder sicher befahren können.

Uhrzeit: 16:20 (07.01.2019)

  • Fahrten im Landkreis sollten aufgrund der Witterungsverhältnisse auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden.

Uhrzeit: 13:40 (07.01.2018)

  • Die Lage auf den Straßen ist weiter angespannt, es kann zu kurzfristigen Sperrungen kommen. Aufgrund von Schneebruch wird empfohlen Fahrten auf das Notwendigste zu beschränken.  

    Aktuelle Sperrungen sind auf der Homepage www.landkreis-miesbach.de einsehbar.

Uhrzeit: 11:35 (07.01.2018)

  • Im gesamten Landkreis fällt für die restliche Woche (bis einschließlich Freitag, 11. Januar 2019) der Schulunterricht an allen Schulen aus.

  • Eine Notbetreuung für Kinder ist an allen Schulen sichergestellt. Die Schülerbeförderung ist für diesen Zeitraum eingestellt, die Linienverbindungen bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

Uhrzeit: 11:25 (07.01.2018)

  • Der K-Fall wurde festgestellt





Informationen für Bayrischzeller Bürger

So viele Einsatzkräfte wie aktuell hat die Gemeinde Bayrischzell noch nie gesehen: Am Dienstag kamen 600, am Mittwoch 750 und am Donnerstag 900 Helfer von Feuerwehr, THW, BRK, Bereitschaftspolizei und Bundeswehr und schaufelten Dächer ab. Einsatzkräfte aus dem Landkreis und aus ganz Bayern sind vor Ort und helfen.

Zu Beginn des großen Hilfseinsatzes in Bayrischzell mussten ungefähr 400 Häuser von der Dachlast befreit werden. Trotz großer Anstrengung der Einheimischen, der Nachbarschaftshelfer und der örtlichen Feuerwehr ist es nicht möglich, so viele Häuser in Eigenregie zu räumen.

In Bayrischzell liegt mehr Schnee als in manch anderen Gemeinden. Problem ist aber nicht die Schneehöhe, sondern seine Beschaffenheit. Er ist besonders nass und schwer und hat sich auf den Dächern festgefroren. Jedes Haus kann eine gewisse Dachlast aushalten. Wie viel das genau ist, kann man nicht pauschal sagen.

Zur Koordination der Einsatzkräfte wurde vor Ort eine extra „Einsatzleitung Bayrischzell“ eingerichtet. Dort entscheidet der Einsatzleiter nach Beratung mit den Baufachberatern des THW über die Abschaufel-Strategie. Dahinter steckt ein riesiger logistischer Aufwand.

Das THW hat mehrere Baufachberater-Teams aus ganz Süddeutschland zusammengestellt. Sie überprüfen automatisch alle Häuser in Bayrischzell (Hauptort und Weiler). Die Baufachberater teilen Häuser in Gefährdungskategorien ein: 1 bis 3 ist gefährlich, hier muss sofort durch die Einsatzkräfte abgeräumt werden. Bei den Kategorien 4 und 5 besteht keine akute Gefahr. Die Häuser dieser beiden Kategorien werden also auch nicht von den Einsatzkräften abgeräumt.

Die Einsatzleitung hat die Gemeinde in 20 ungefähr gleich große Parzellen eingeteilt. Die Baufachberater-Teams sichten die Häuser dann parzellenweise. Dabei wird pragmatisch vorgegangen: Wenn beispielsweise die ersten Häuser einer Parzelle alle als gefährdet eingestuft werden, gilt das erfahrungsgemäß auch für die nächsten Häuser.

Die Einsatzkräfte können nur gefährdete Dächer abräumen. Mehr ist schlichtweg nicht möglich. Dächer der Kategorien 4 und 5 können auf eigenen Wunsch und eigene Kosten der Hauseigentümer von privaten Dienstleistern freigeräumt werden. Ob Elementarschadensversicherungen greifen, kann direkt bei der Versicherung angefragt werden. Zirka 12 % der bisher begutachteten Häuser sind nicht gefährdet.

Bayrischzeller sollten ihr Haus nur zusätzlich melden, wenn konkrete Gefahr in Verzug ist, wenn also beispielsweise Risse in Wänden oder Balken sichtbar sind oder ungewöhnliche Geräusche hörbar sind. Dann kann das Bürgertelefon Katastrophenschutz des Landratsamtes unter 08025 704 6666 informiert werden. Von dort wird die Meldung an die Einsatzleitung weitergegeben – allerdings nur, wenn wirklich eine konkrete Gefahr besteht. Ob und wann einzelne Häuser abgeschaufelt werden müssen, kann nicht einzeln bekannt gemacht werden. Die Bayrischzeller können aber sicher sein: Hilfe ist vor Ort. Alle Häuser werden überprüft. Wenn notwendig werden die gefährdeten Häuser abgeräumt.

Die Notrufnummern dürfen nicht blockiert werden. Bitte den Notruf nur wählen, wenn wirklich ein Notfall vorliegt.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz und die Einsatzleitung vor Ort bitten die Bayrischzeller darum, Ruhe zu bewahren und die Helfer aus dem Landkreis und aus ganz Bayern ihre wichtige Aufgabe verrichten zu lassen.

Ziel ist es, noch in dieser Woche alle gefährdeten Häuser abzuräumen. Hauseigentümer sollten ihre Gebäude in den nächsten Wochen sicherheitshalber noch einmal von einem Statiker überprüfen lassen, um langfristige Schäden auszuschließen.

Trotz des enormen Aufwands läuft die große Räumaktion bisher reibungslos. Alle Einsatzkräfte geben an Tag 11 dieser Ausnahmesituation noch einmal alles. Es ist eine Belastungsprobe für alle.

Alle aktuellen Informationen gibt es auf www.landkreis-miesbach.de, am Bürgertelefon des Katastrophenschutzes unter 08025 704 6666 oder in der kostenlosen Warn-App „NINA“.



Schneelast auf Hausdächern

  • Schneelasten auf Dächern fallen in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Hauseigentümers.
    Eine Beauftragung kann z.B. an Schneeräumdienste, Zimmereien, Spengeleien, Dachdeckerfirmen usw. gerichtet werden. Entsprechende Telefonnummern finden Sie in  Branchenbüchern oder im Internet.

  • Auch bei größeren Gebäuden, wie beispielsweise Tankstellen und Nahversorger, liegt die Zuständigkeit aber auch die Gewährleistung der Sicherheit für die Kunden, beim jeweiligen Eigentümer. Hier bitten wir darum, sich an private Dienstleister zu wenden.


Fragen

Frage: Werden die Sommerferien um eine Woche verkürzt?

  • Antwort:
    Das Landratsamt Miesbach distanziert sich ausdrücklich von den im Umlauf befindlichen Fake-News bezüglich der Verkürzung der Sommerferien.  

    Es handelt sich hierbei um keine offizielle Meldung des Landkreises.  

    In Anbetracht der derzeitigen Ausnahmesituation ist die Verbreitung von Fake-News und das damit verbundene Schüren von Unsicherheit mehr als unangebracht.   Alle aktuellen Informationen gibt ausschließlich auf der offiziellen Homepage www.landkreis-miesbach.de, am Bürgertelefon des Katastrophenschutzes unter 08025 704 6666 oder in der kostenlosen Warn-App „NINA“.

Frage: Warum fahren derzeit so viele Feuerwehrautos mit Blaulicht und Martinshorn durch den Landkreis?

  • Antwort:
    • Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat Hilfe aus ganz Bayern angefordert, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Zig Häuser mussten schon abgeräumt werden, viele weitere werden folgen. Unsere hiesigen Einsatzkräfte geben alles, aber die Arbeit auf den Dächern ist mühsam, anstrengend und gefährlich.

    • Allein gestern waren 1.100 Helfer im Einsatz. Hilfe kommt aus ganz Bayern:
      -       Feuerwehr 650 (davon 520 aus Hilfskontingenten der Landkreise Regensburg,
              Starnberg, Landsberg und Mittelfranken)
      -       BRK 90 (mit Unterstützung aus München, Pfaffenhofen, Ingolstadt, Freising
              und Ebersberg)
      -       THW 200 (mit Unterstützung aus Lauf an der Pegnitz, Roth, München, Weilheim,
              Bad Aibling, Rosenheim, Karlsbad, Ochsenfurt, Kitzingen, Regensburg)
      -       Bundeswehr 150 (Gebirgsjägerbrigade Füssen und Pionierbataillon Ingolstadt)
      -       Bereitschaftspolizei 150
      -       Straßendienste aus Krumbach, Günzburg und Aschaffenburg

    • Die Feuerwehrhilfskontingente fahren gemäß StVO immer im Konvoi und mit Sondersignal. Das macht auch Sinn: Sie müssen zeitgleich am disponierten Einsatzort ankommen. Die Kontingente von Feuerwehr, aber auch von THW, Bundeswehr und Bundespolizei werden dort eingesetzt, wo Manpower notwendig wird, also auf großen Dachflächen. Untergebracht sind sie in Notunterkünften in Turnhallen oder privat.

    • Bitte unterstützen Sie die Einsatzkräfte wo Sie können und blockieren Sie nicht ihre wichtige Arbeit!


Wichtiger Hinweis an alle Wintersportler!

  • Die Lage in den Bergen hat sich weiterhin verschärft: Aktuell gilt die Lawinenwarnstufe 4. Berg-, Wald- und Forststraßen sind zum größten Teil auch weiterhin nicht befahrbar. Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, sich den Witterungsbedingungen entsprechend zu verhalten.

  • Die Führungsgruppe Katastrophenschutz appelliert an die Vernunft der Wintersportler (Skifahrer, Tourenskigeher etc.) und bittet dringend darum, unwegsames und Waldgelände zu meiden.

  • Bezüglich des Betriebs und Schließungen der Skigebiete informieren Sie sich bitte direkt bei den jeweiligen Betreibern.

Frage: Wie kann ich helfen?

  • Antwort: 
    Beim Krisenstab am Landratsamt Miesbach gehen zahlreiche Unterstützungsangebote von freiwilligen Helfern ein. Der Zusammenhalt und das bürgerschaftliche Engagement in schwierigen Zeiten ist überwältigend. Leider können Hilfsangebote aus versicherungsrechtlichen Gründen vom Krisenstab nicht aufgegriffen werden. Bitte unterstützen Sie Ihre Nachbarschaft, ältere und beeinträchtigte Menschen und machen Sie Gehwege im Umfeld von den Schneelasten frei.

Frage: Wohin mit den Schneemassen?

  • Antwort:
    Bitte kümmern Sie sich in Selbstorganisation um den Abtransport, hierzu können Sie sich ggf. an Landwirte in Ihrer Nachbarschaft wenden. Der Landkreis Miesbach kann aufgrund der Schneemassen auf öffentlichen Flächen selbst keine Ablageflächen mehr für Privatpersonen zur Verfügung stellen.

Frage: Betrifft der Unterrichtsausfall alle Schulen im Landkreis Miesbach?

  • Antwort:
    Der Unterrichtsausfall trifft alle Schulen im Landkreis. Eine Notbetreuung für Kinder ist an allen Schulen sichergestellt.

Frage: Sind Kindergärten/Kindertageseinrichtungen geschlossen?

  • Antwort:
    Eventuelle Schließungen von Kindergärten/Kindertageseinrichtungen sind bei den Trägern der betreffenden Einrichtungen zu erfragen.

Frage: Finden Veranstaltungen statt?

  • Antwort:
    Bitte wenden Sie sich direkt an die jeweiligen Veranstalter, um den aktuellen Sachstand zu erfragen.

Frage: Besteht aktuell Lawinengefahr und wenn ja in welchen Gebieten?

  • Antwort:
    Eine Übersicht über den aktuellen Lawinenlagebericht und alle aktuellen Informationen bzgl. Lawinengefahr gibt es auf der Homepage des Lawinenwarndienst Bayern 

Frage: Was ist in den Bergen zu beachten?

  • Antwort:
    Es wird dringend angeraten, sich in den Bergen der Wetterlage entsprechend zu verhalten. Zahlreiche Forst- und Wanderwege sind wegen des Schnees nicht begehbar.

Frage: Fahren aktuell die Skilifte?

  • Antwort:
    Informieren Sie sich diesbezüglich bitte direkt bei den Betreibern der Skilifte.

Frage: Fährt aktuell die Bayerische Oberlandbahn?

  • Antwort: 
    Aktuelle Informationen zu Störungen und Streckensperrungen gibt es auf der Internetseite der Bayerischen Oberlandbahn




Presse Katastrophenfall

Alle aktuellen Informationen für Journalistinnen und Journalisten werden hier gesammelt.

Pressemitteilungen Katastrophenfall

erstellt am 17.01.2019 (18:07)
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Die Lage hat sich im Laufe des Tages für die Einsatzkräfte deutlich verschärft: Zwar hat es aufgehört zu schneien und die Räumdienste arbeiten sich ... mehr
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Im Laufe des Freitags hat sich die Katastrophenlage im Landkreis Miesbach deutlich verschärft. Deshalb entfällt der Schulunterricht an allen Schulen im gesamten Landkreis Miesbach am kommenden ... mehr
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Die Lage spitzt sich zu: Durchgehender Schneefall und katastrophale Straßenverhältnisse kennzeichnet Tag 4 des Katastrophenfalls im Landkreis Miesbach. Fast alle Feuerwehren, das THW ... mehr
erstellt am 10.01.2019 (14:30)
Im Landkreis Miesbach fiel in allen Schulen von Montag, 7. Januar 2019, bis einschließlich Freitag, 11. Januar, der Unterricht aus. Grund war der starke ... mehr
erstellt am 10.01.2019 (10:45)
Erneuter starker Schneefall, zahlreiche kleinere Unfälle, angespannte Lange – so ist der Start in Tag 4 während des Katastrophenfalls im Landkreis Miesbach. Alle Einheiten arbeiteten ... mehr
erstellt am 09.01.2019 (18:30)
Durchgehender Schneefall, zahlreiche kleinere Einsätze, aber kein Chaos – das ist das Fazit des dritten Tages während des Katastrophenfalls im Landkreis Miesbach. ... mehr
erstellt am 09.01.2019 (17:05)
Aufgrund der außergewöhnlichen Schwere des Schnees und der damit verbundenen Schneelast auf den Dächern ist besondere Vorsicht geboten. Hauseigentümer können bei ... mehr



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      Telefon: 112

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    • Die Polizei erreichen Sie über

      Telefon: 110