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11.02.2019

Feierstunde im Landratsamt

Der Landrat hat vier besondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Büro des Landrats zu einer kleinen Feierstunde geladen. Diese Termine finden nun regelmäßig im kleinen Rahmen statt, damit sich die Amtsleitung und die Mitarbeiter jenseits der Routine austauschen können. „Diesmal haben wir eine schöne Mischung aus Hochzeit, bestandener Prüfung, Ruhestand und rundem Geburtstag“, meinte Landrat Wolfgang Rzehak.

„Diese Treffen sind in kleinerer Runde etwas persönlicher“, sagte Rzehak. Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „für die Leistung und den großen Einsatz für das Gemeinwohl. Auch als Behörde ist es mittlerweile schwierig – bei der besonderen Wirtschaftslage – gute Leute zu bekommen und zu halten. Darum bin ich froh, dass wir hier so gut aufgestellt sind. Wir wollen das Landratsamt auch weiter als einen modernen, innovativen Arbeitgeber darstellen, der seinen Mitarbeitern viel zu bieten hat.“

Wie spannend und abwechslungsreich die Arbeit an einem Landratsamt sein kann, konnte als Erster Alois Breiherr berichten. Breiherr arbeitete bis zum Jahresbeginn als Hausmeister an der Berufsschule in Miesbach, dann verabschiedete er sich in den Ruhestand. Schon sein Vater war als Fahrer für den früheren Landrat Wolfgang Gröbl tätig. Dieser war von 1972 bis 1987 Landrat. „Drei Landräte, drei Schulleiter und einen Haufen Lehrer“ habe er in 24 Dienstjahren erlebt, sagte Alois Breiherr. Während seiner  Dienstzeit wurde die Turnhalle der Schule zweimal von der Regierung von Oberbayern mit Asylbewerbern belegt, beim zweiten Mal mit 300 Personen. Im Ruhestand will er nun „Motorradfahren, am Auto rumschrauben und sich um den Garten kümmern“.

Brigitte Pisch erhielt einen Geschenkkorb und eine Glückwunschkarte zum 60. Geburtstag. Sie arbeitet im Fachbereich Gesundheit, Betreuung und Senioren. Seit bald 37 Jahren ist sie im Amt tätig.

Sarah Binneböse wurde für eine bestandene Prüfung ausgezeichnet, sie hat den Angestelltenlehrgang II abgeschlossen. Er bereitet auf Aufgaben auf der Ebene des gehobenen Dienstes vor. „Wenn man dranbleibt, dann ist es machbar“, kommentierte sie den Prüfungsstress. Landrat Rzehak betonte, dass es Wille des Hauses sei, „die eigenen Leute zu fördern“. Bei Beförderungen sollten besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedacht werden, die bisher Leistung erbracht hätten. „Aus Ihnen wird noch was“, meinte an Sarah Binneböse gewandt und hatte damit einen großen Heiterkeitserfolg. Neben der erfolgreichen Prüfung ist sie seit fast fünf Jahren im Fachbereich Ausländer- und Asylangelegenheiten tätig. Dort ist sie vor kurzem, zur Teamleiterin Asylangelegenheiten befördert worden. „Aus Ihnen wird noch viel mehr“, ergänzte daher der Landrat.

In der kommunalen Jugendarbeit ist Alexandra Binder beschäftigt. Sie hatte Ende des vergangenen Jahres geheiratet. „Es ist angenehm, im Landratsamt zu arbeiten“, berichtete Binder, die ihre Tochter dabei hatte, „es ist mit einer Familie gut kombinierbar“. „Wir sind sehr daran interessiert, dass das Landratsamt ein familienfreundlicher Betrieb ist“, berichtete Landrat Rzehak, „es ist durchaus üblich, dass Mitarbeiterinnen ihre Kinder mit zur Arbeit bringen können. Unsere Zertifizierung „Beruf und Familie“ ist schließlich nicht nur eine schöne Urkunde. Wir wollen dies wirklich leben!“