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Energie-und Treibhausgasbilanz Landkreis Miesbach

Der Landkreis Miesbach hat das Ziel, bis 2035 unabhängig von fossilen Ressourcen zu sein und die Energiewende zu schaffen. Die Energie- und Treibhausgasbilanz für das 2019 zeigt, dass es bis dahin noch ein gutes Stück Weg zu gehen ist. Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch betrug 19 %, bei der Wärme waren es 16 %. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist das eine Steigerung. Bei der erneuerbaren Stromerzeugung sticht das Geothermie-Heizkraftwerk in Holzkirchen heraus. Die Anlage lieferte 2019 alleine einen Anteil von 2 % an der Stromerzeugung im Landkreis. Besonders im Verkehrsbereich ist aber noch viel zu tun. Lediglich 5 % des Energieverbrauchs wurden im Verkehr 2019 aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Gleichzeitig ist der Verkehr für den größten Energieverbrauch und die meisten Treibhausgasemissionen verantwortlich (53 % bzw. 55%). Der pro Kopf-Ausstoß ist dagegen von 2016 auf 2019 auf 9,81 t CO2-Äquivalente pro Einwohner leicht gesunken.

Spannend bleibt zu sehen, welchen Einfluss die Entwicklungen der letzten Jahre auf die Bilanz haben. Pilotprojekte bei der Nahwärmeversorgung sind mittlerweile Standardprozesse, die Planung des ersten Windrads im Landkreis geht in die finale Phase, gesetzliche Barrieren und bürokratische Hürden werden Stück für Stück abgebaut, 2022 ging der zweite Solarpark ans Netz und diverse Planungen für weitere Solarparks wurden initiiert. Auch bei den bilanzierbaren Bereichen sind Weiterentwicklungen zu erwarten.

Den gesamten Bericht zur Energie- und Treibhausgasbilanz 2019 finden Sie hier.