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2. Newsletter der Mobilitätsentwicklung

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, dass auch Sie die Mobilität in unserem schönen Landkreis bewegt.

Neben Projekten in den Bereichen Regionalbuslinien, Fahrgastinformation und Fahrradwege liegt der Fokus unserer Arbeit derzeit auf der Erstellung zweier wichtiger zukunftsweisender Konzepte: Das Integrierte Mobilitätkonzept und die Fortschreibung des Nahverkehrsplans.

Warum diese zwei ähnlich klingenden Konzepte parallel erstellt werden, welche Schwerpunkte sie jeweils setzen und welche Möglichkeiten Sie zur Mitwirkung haben, ist Hauptthema dieses Newsletters.

Begleiten Sie uns auf dem Weg der Neuausrichtung der Mobilität in unserem Landkreis. Wir laden Sie herzlich ein, die Möglichkeiten der Mitwirkung wahr zu nehmen.

Herzlichst

Ihre Stabsstelle Mobilitätsentwicklung

Integriertes Mobilitätskonzept: Gestalte mit uns die Mobilität im Landkreis Miesbach! 


Bis 2035 wollen wir im Landkreis auch im Verkehrssektor unserem Energiewendeziel ein gutes Stück näherkommen. Wie das gehen kann, soll das zukünftige Integrierte Mobilitätskonzept zeigen. Auf Basis einer gründlichen Analyse von qualitativen und quantitativen Daten wird ausgearbeitet, wie die Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) hin zum Umweltverbund funktionieren soll.

Das geplante Mobilitätskonzept ergänzt das traditionelle Planungsinstrument des ÖPNV, den Nahverkehrsplan. In diesem Konzept werden über den ÖPNV hinaus alternative Mobilitätsformen betrachtet und miteinander verknüpft, um Wegeketten ohne PKW zu ermöglichen.

Als Datengrundlage werden unter anderem bestehende Konzepte geprüft und zusammengefasst, Karten analysiert und vor allem Realdaten gesammelt. Dazu wurden im Juli mittels einer Haushaltsbefragung die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises nach ihren Wegeketten befragt. Leider erhielten einige Haushalte aufgrund sehr langer Versandzeiten und Versäumnisse bei der Zustellung die Benachrichtigung erst nach Umfrageschluss oder die Zustellung blieb ganz aus. Dennoch war der Rücklauf sehr erfreulich und ausreichend um statistisch relevante Aussagen treffen zu können. 

Die Bernard Gruppe wertet nun die Ergebnisse aus, während das Team der Mobilitätsentwicklung auf Hochtouren den zweiten Teil der Bürgerbeteiligung vorbereitet. Im Oktober werden in drei Bürger-Workshops Schwachstellen aufgedeckt und Ideen für die mobile Zukunft im Landkreis gesammelt. Darüber hinaus kann (zusätzlich) an einer Online-Befragung teilgenommen werden, sodass man eine weitere Möglichkeit hat, den Entwicklungs-Prozess aktiv mitzugestalten.

Das Ergebnis wird in einem umfassenden Handlungsleitfaden festgehalten, der konkrete Umsetzungsschritte aufzeigt und sowohl finanzierbar als auch in die Praxis umsetzbar ist. Dieser Leitfaden wird zukünftig die Grundlage für die Arbeit der Mobilitätsentwicklung im Landratsamt Miesbach bilden.

Die Erstellung des Integrierten Mobilitätskonzepts wurde über eine Ausschreibung an die Bernard Gruppe vergeben. Für die Finanzierung des Konzeptes wurde ein LEADER-Förderantrag gestellt. Ein Zuwendungsbescheid steht noch aus. Aufgrund des Zusammenspiels mit der Erstellung des Nahverkehrsplans wurde im Mai 2024 ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn genehmigt. 

Für weitere Informationen zum aktuellen Projektfortschritt besuchen Sie unsere Website: www.landkreis-miesbach.de/Mobilität

Unter www.landkreis-miesbach.de/Konzepte können Sie sich über die Beteiligungsformate sowie das Zusammenspiel zwischen Nahverkehrsplan und Integriertem Mobilitätskonzept informieren. 


Fortschreibung Nahverkehrsplan: Erstellung einer Rahmenkonzeption

Parallel zum Integrierten Mobilitätkonzept wird auch der Nahverkehrsplan fortgeschrieben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Regionalbusverkehr.

Nach der überwiegend im ersten Halbjahr 2024 stattgefundenen Erhebungsphase wird derzeit an der Rahmenkonzeption gearbeitet, welche am 23.10.2024 im Kreisentwicklungsausschuss vorgestellt werden soll. Auf dieser aufbauend wird dann in die Detailplanung übergegangen, in die auch die Ergebnisse aus der Haushaltsbefragung, Onlinebefragung und den Bürgerworkshops einfließen werden.

Beide Konzepte sind eng miteinander verzahnt, um Synergien zu nutzen.

Für weitere Informationen zum aktuellen Projektfortschritt des Nahverkehrsplans besuchen Sie den digitalen Projekt-Steckbrief.