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11.04.2019

Jagdberater starten in zweite Amtszeit

Jagdberater Tobias Hupfauer und sein Stellvertreter Andreas Köpferl starteten am 1. April 2019 in ihre zweite Amtszeit. Die beiden sind seit 2014 im Amt. Hauptaufgabe des Jagdberaters ist die Beratung der unteren Jagdbehörde in jagdfachlichen Fragen, beispielsweise bei der Abschussplanung.

Eines ist das Ehrenamt des Jagdberaters sicher nicht: ein leichter Job. An Wald und Wild hängen viele konkurrierende Erwartungen. Zwischen den Interessen einen Ausgleich zu schaffen, erfordert viel Fingerspitzengefühl. Der gesetzlich vorgeschriebene Jagdberater berät deshalb die untere Jagdbehörde bei jagdfachlichen Fragen. Dazu zählt beispielsweise die Abschussplanung, aber auch die Mitarbeit an der Entwicklung eines revierübergreifenden Fütterungskonzeptes.

In den vergangenen fünf Jahren, seit der Bestellung durch Landrat Wolfgang Rzehak, übernahm Tobias Hupfauer die Funktion des Jagdberaters im Landkreis Miesbach. Sein Stellvertreter war Andreas Köpferl. Beide stellen sich für eine erneute Amtszeit zur Verfügung. Bei der Ernennung bedankte sich Landrat Rzehak bei beiden für die Mühe, die sie in ihr Ehrenamt stecken: „Als Landrat bin ich dankbar und froh, mit euch beiden so besonnene Jagdberater zu haben, denen an einem konstruktiven Diskurs und einer gemeinsamen Lösungsfindung gelegen ist.“

Hupfauer hat im August 2018 sein Populationsgutachten vorgestellt – das jagdliche Pendant zum Vegetationsgutachten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Hupfauers Populationsgutachten ist zwar rechtlich nicht bindend, dient aber unter anderem als Diskussionsgrundlage für die ausgewogene Abschussplanung.

Für die zweite Amtszeit haben Hupfauer und Köpferl sich viel vorgenommen: „Es gilt weder Wald vor Wild, noch Wild vor Wald – jeder hat seine Daseinsberechtigung. Wir wollen weiterhin zu einem konstruktiven Gedankenaustausch zwischen allen Beteiligten beitragen.“