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Coronavirus COVID-19 im Landkreis Miesbach

Alle Informationen rund um das Coronavirus im Landkreis Miesbach 

Nachfolgend haben wir alle Informationen für Sie rund um das Coronavirus im Landkreis Miesbach zusammengefasst. Leider ist die Situation sehr dynamisch und Informationen ändern sich sehr schnell. Wir überarbeiten diese Seite mehrmals (werk-)täglich für Sie. Sollte Ihnen eine Information fehlen, bitten wir Sie um etwas Geduld. Gemeinsam werden wir gut durch diese schwierige Zeit kommen - vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Öffnungszeiten und Corona-Schutzvorkehrungen am Landratsamt

Verschärfende Maßnahmen nach Überschreitung des Signalwerts 

Ausgangslage

Es gibt keinen einzelnen Infektionsherd im Landkreis, der für die stark steigenden Neuinfektionen verantwortlich ist. Viel eher verteilt sich das Infektionsgeschehen auf mehrere kleinere Cluster über den gesamten Landkreis. Ursache für die Cluster sind fast immer kleinere private Feiern. Zwar kann das Gesundheitsamt die Infektionsketten noch gut nachvollziehen, jedoch ist es inzwischen fast unmöglich, den Ursprung der Infektion des Indexpatienten herauszufinden.

Gemäß der "Corona-Ampel" der Bayerischen Staatregierung müssen im Landkreis nun schärfere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ergriffen werden. Diese gelten ab Donnerstag, 22.10.2020, und zwar so lange, bis der Inzidenz-Wert im Landkreis mindestens sieben Tage unter dem Signalwert liegt. 

Maßnahmen 

Ab sofort gelten zusätzlich zur Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung folgende verschärfte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung im Landkreis Miesbach:

  • sämtliche privaten Kontakte und Feiern (z.B. Geburtstagsfeier, Hochzeitsfeier, Trauerfeier): max. 5 Personen oder 2 Haushalte (d.h., mehr als 5 Personen nur, wenn aus max. zwei Haushalten) 
  • Maskenpflicht am Platz für Schüler aller Jahrgangsstufen inklusive Grundschule, sowie am Platz bei Theatern, Kinos etc., sowie auf allen Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte 
  • Maskenpflicht an stark frequentierten Plätzen: Bahnhöfe, Bushaltestellen, Märkte
  • Sperrstunde ab 22 Uhr
  • in landkreis-eigenen Sporthallen: maximal 5 Sportler in einem Sporthallendrittel, Maskenpflicht bei nichtsportlicher Betätigung, Maskenpflicht für Zuschauer

Der genaue Wortlaut ist in §25a der neuesten Fassung der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nachzulesen. 

Bürger, die möglicherweise von Einschränkungen betroffen sein könnten, sollten zuerst auf der Homepage des Gesundheitsministeriums in der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nachlesen. Diese ist recht übersichtlich gegliedert, beispielsweise in „Gottesdienste“, „Veranstaltungen“ etc. Darüber hinaus ist jedoch zu beachten, dass durch die Überschreitung des Signalwertes auch die in der Ampel genannten Verschärfungen zusätzlich zu beachten sind. Viele Fragen zu den Maßnahmen sind auf www.corona-katastrophenschutz.bayern.de bereits beantwortet. Fakt ist aber: Die Vielzahl an Regelungen stellt Bürger, aber auch die Verwaltung, vor enorme Herausforderungen. Das Landratsamt versucht mit dem Bürgertelefon sowie mit der komplett überarbeiteten Homepage mit vielen Grafiken die Lage für die Landkreisbürger so übersichtlich wie möglich zu gestalten.

Infektionszahlen

In diesen drei Bildern stellen wir Ihnen die Entwicklung der Infektionszahlen im Landkreis grafisch dar. Wir aktualisieren die Grafiken mehrmals pro Woche, jedoch nicht täglich. Sollten Sie an den täglichen Zahlen interessiert sein, informieren Sie sich bitte auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts oder des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Abweichungen in den Zahlen liegen am unterschiedlichen Übertragsungs- bzw. Aktualisierungs-Zeitpunkt der Homepages der beiden Behörden. Wir sind z.B. etwa einen halben Tag schneller als das RKI beim Aktualisieren der Zahlen. Für die Anordnung von Maßnahmen zählt der Wert vom RKI. Weil das örtliche Gesundheitsamt aber schneller ist, gibt dieses quasi den Trend für den kommenden Tag schon vor. 

Eine Gesamtzahl der täglich durchgeführten Tests kann nicht beziffert werden, da diese Zahlen nicht vorliegen. Bisher waren in Deutschland nur positiven Befunde meldepflichtig. Von den negativen Befunden, die zur Errechnung der Gesamtzahl notwendig wären, erlangt das Gesundheitsamt keine Kenntnis. Zwar hat der Gesetzgeber während der Corona-Pandemie angekündigt, künftig auch negative Ergebnisse erfassen zu wollen. Da es jedoch das dafür notwendige "Elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS)" noch nicht gibt, kann aus Ermangelung der Daten auch keine Gesamtzahl angegeben werden. 

Updates zur Situation im Landkreis

Wir informieren regelmäßig in Updates über die Corona-Situation im Landkreis. Manchmal gibt es aber zusätzlich zu den Infektionszahlen keine für die breite Öffentlichkeit interessanten Infos zu vermelden. Logischerweise gibt es dann auch kein Update. 

Informieren Sie sich gerne zuätzlich auf den Seiten von Robert-Koch-Institut oder Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit über überregionale Informationen zum Coronavirus. 


23.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Zahlen »

22.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Zahlen »

21.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Landkreis überschreitet Schwellenwert - weitere Einschränkungen ab Donnerstag »

20.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Landkreis weiter über Signalwert - mehrere Schulklassen und Gruppen in Kindertageseinrichtungen unter Quarantäne »

18.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Landkreis überschreitet Signalwert - ab Montag Verschärfung der Maßnahmen »

15.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Inzidenz sinkt leicht, weitere Klasse unter Quarantäne »

13.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Inzidenz nahe am Signalwert »

07.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Testangebot am Testzentrum wird gut angenommen »

02.10.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Zahlen »

30.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Erneut zwei Klassen unter Quarantäne - Mehrere Infektionscluster »

24.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Derzeit keine Verschärfung der Maßnahmen im Landkreis Miesbach »

22.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Zwei weitere Schulklassen in Quarantäne - Quarantäne-Verkürzung für Schüler in Arbeit  »

17.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Testzentrum zieht um »

14.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Drei weitere Schulklassen in Quarantäne »

11.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Drei Schulklassen in Quarantäne »

08.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

04.09.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

31.08.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

28.08.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

26.08.2020 Update Corona Landkreis Miesbach- Testzentrum »

24.08.2020 Update Corona - Zwei weitere Gemeinschaftsunterkünfte unter Quarantäne »

21.08.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Eine Neuinfektion, Warten auf Befunde »

19.08.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Infektionsgeschehen in Holzkirchner Betrieb »

17.08.2020 Update Corona Landkreis Miesbach -Zahlen deutlich gestiegen, Arbeiterunterkunft und Asylunterkunft unter Quarantäne »

15.08.2020 Update Corona Landkreis Miesbach - Arbeiterunterkunft in Holzkirchen unter Quarantäne  »

13.08.2020 Corona Update Landkreis Miesbach: Zahl der Infizierten steigt weiter an »

07.08.2020 Corona Update Landkreis Miesbach: Weitere Bewohner in Asylunterkunft positiv getestet  »

31.07.2020 Update Corona Landkreis Miesbach: Asylunterkunft in Otterfing erneut unter Quarantäne - Zahlen niedrig, aber im Lauf der Woche verdoppelt »

17.07.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

10.07.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

06.07.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

29.06.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

Rückblick Corona-K-Fall Landkreis Miesbach »

05.06.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

02.06.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

29.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

28.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

27.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

26.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

25.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

22.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

20.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

19.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

18.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

15.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

14.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

13.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

12.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

11.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

08.05.2020 Update Corona Landkreis Miesbach »

Ältere Pressemitteilungen zum Coronavirus

Corona-Tests und Befunde

Befürchten Sie, sich mit dem SARS-CoV2-Virus angesteckt zu haben? Bitte kontaktieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch oder lassen sich von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 beraten. Alternativ können Sie hier einen Termin im Testzentrum des Landkreises buchen. 

Bitte halten Sie unbedingt die Notrufnummern für Notfälle frei!

Wenn Sie das Ergebnis Ihres Corona-Tests noch nicht erhalten haben, bitten wir zunächst um Geduld. Bisweilen dauert die Rückmeldung mehrere Tage.

Grundsätzlich liegt die Zuständigkeit für die meist telefonische Rückmeldung der Testergebnisse bei der Person oder der Organisation, welche die Testung veranlasst hat.
Diese können sein:

  1. Ihr Hausarzt
  2. Das Testzentrum des Landkreises
  3. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern

In der Regel erhalten Sie Ihren Rückruf automatisch. Die Labore melden die Ergebnisse (positiv wie negativ) an ihre Auftraggeber zurück.

Das Gesundheitsamt erhält zusätzlich, wegen der geltenden Meldepflicht, auch die positiven Befunde von Hausarzt und KVB.

Bitte NICHT auf gut Glück beim Gesundheitsamt anrufen – die Mitarbeiter an unserer Corona-Hotline haben keinen Zugriff auf die Befunde der Test-Durchführer!

Gesamtzahl der täglich durchgeführten Corona-Tests

Eine Gesamtzahl der täglich durchgeführten Tests kann nicht beziffert werden, da diese Zahlen nicht vorliegen. Bisher waren in Deutschland nur positiven Befunde meldepflichtig. Von den negativen Befunden, die zur Errechnung der Gesamtzahl notwenidg wären, erlangte das Gesundheitsamt keine Kenntnis. Zwar hat der Gesetzgeber während der Corona-Pandemie angekündigt, künftig auch negative Ergebnisse erfassen zu wollen. Da es jedoch das dafür notwendige "Elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS)" noch nicht gibt, kann aus Ermangelung der Daten auch keine Gesamtzahl angegeben werden. 

Testzentrum im Landkreis

Bitte kontaktieren Sie für einen Corona-Abstrich zuerst Ihren Hausarzt. Ihr Hausarzt kennt Ihre Krankengeschichte und kann Sie im Falle einer möglichen Infektion optimal betreuen. Ergänzend zu den Hausärzten haben wir eine zentrale Teststation (Zuchtverband 1 in Miesbach) eingerichtet.

Symptomatische Personen können im Testzentrum nicht getestet werden. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall dringend Ihren Hausarzt.

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Terminvergabe/Anmeldung:

Testungen können nur mit Voranmeldung durchgeführt werden - bitte also nicht ohne Termin vorbeikommen! Es können nur Landkreisbürger getestet werden.

Termine können online hier vereinbart werden. Bitte beachten Sie: Nach der Anmeldung im Terminportal müssen Sie sich beim Testzelt-Dienstleister anmelden. Sie erhalten dazu als letzten Schritt der Terminvergabe einen Link zur Anmeldung beim Testzelt-Dienstleister. Dort müssen Sie sich ebenfalls registrieren. Den dort erstellten QR-Code müssen Sie zum Testzentrum mitbringen. Bitte nehmen Sie unbedingt beide Schritte der Anmeldung (Terminvereinbarung + Anmeldung beim Testzelt-Dienstleister) vor, damit Sie abgestrichen werden können! Achten Sie auf die korrekte Angabe Ihrer E-Mail-Adresse, damit Ihnen das Testergebnis zugesandt werden kann. 

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Testergebnisse:

Das Testergebnis erhalten Sie direkt vom externen Dienstleister per E-Mail. Bitte haben Sie etwas Geduld. Geben Sie bei der Anmeldung eine fehlerhafte Mail-Adresse an, kann Ihnen das Testergebnis nicht mehr übermittelt werden. Bitte überprüfen Sie Ihren Spam-Ordner. Das Landratsamt/Gesundheitsamt erhält keine Kenntnis von Ihrem Testergebnis, entsprechend können wir Fragen dazu leider grundsätzlich nicht beantworten. 

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Hinweise: 

  • Tragen während der gesamten Wartezeit eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Eine Testung findet nur nach vorheriger Anmeldung statt. Jede testwillige Person muss einzeln angemeldet werden. 
  • Halten Sie ein Ausweisdokument bereit.
  • Befahren Sie das Testzentrum erst, wenn Sie dazu aufgefordert werden. 

Reisebestimmungen, Reiserückkehrer

Bitte informieren Sie sich auf der Seite des Auswärtigen Amtes über Covid-19-Reisewarnungen und Rückreisen nach Deutschland.

Menschen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen in Quarantäne. Genaueres regelt die «Einreise-Quarantäneverordnung«

Gerne steht Ihnen unser Bürgertelefon Corona unter 08025 704 4444 oder coronaanfragen@lra-mb.bayern.de für Rückfragen zur Verfügung. 

Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlage für die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Siebte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Zusätzlich gilt ab 19.10.2020 bis vorerst 26.10.2020 die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Miesbach zur Festlegung von stark frequentierten öffentlichen Plätzen.

Alle Rechtsgrundlagen (speziell auch für Pflegeeinrichtungen oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen) finden Sie auf der Seite des Bayerischen Gesundheitsministeriums (unter "Rechtsgrundlagen" - dreimal Scrollen und dann mittendrin). 

Fragen zu den Rechtsverordnungen beantworten nicht die Landratsämter, sondern zentral das Bayerische Innenministerium auf der FAQ-Seite.

Mögliche Verstöße melden Sie bitte an Ihre zuständige Polizeidienststelle. Polizeibeamte oder Mitarbeiter des Landratsamtes kontrollieren bei einem begründeten Verdacht. Anonyme Anzeigen werden grundsätzlich nicht verfolgt. Mögliche Bußgelder orientieren sich am Bußgeldkatalog «Corona-Pandemie« des Innen- und Gesundheitsministeriums.

Kontrollen bei Corona-Verstößen

Mögliche Verstöße melden Sie bitte an Ihre zuständige Polizeidienststelle. Polizeibeamte oder Mitarbeiter des Landratsamtes kontrollieren bei einem begründeten Verdacht. Anonyme Anzeigen werden grundsätzlich nicht verfolgt. Mögliche Bußgelder orientieren sich am Bußgeldkatalog «Corona-Pandemie« des Innen- und Gesundheitsministeriums.

Bitte beachten Sie außerdem unsere diesbezügliche Pressemitteilung “Landratsamt räumt mit Gerüchten zu angeblichen Kontrollen auf“.

Ausnahmegenehmigungen, Prüfung von Hygienekonzepten

Ausnahmegenehmigungen können nur erteilt werden, wenn die aktuell gültige Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die weiteren rechtlichen Bestimmungen diese Möglichkeit vorsehen (siehe Abschnitt "Rechtsgrundlagen"). Ausnahmegenehmigungen können auch nur in einem verhältnismäßigen Maß erteilt werden. Bitte sehen Sie also von Anfragen ab, ob Sie beispielsweise 30 statt 10 Personen einladen dürfen. 

Sie müssen Ihre Schutz- und Hygienekonzepte nicht vom Gesundheitsamt absegnen lassen. Es reicht, wenn Sie verantwortungsbewusst ein Konzept auf Basis der Handreichungen auf der Seite des Gesundheitsministeriums erstellen und dieses auf Verlangen dem Gesundheitsamt vorlegen können. Sie brauchen Ihr Hygienekonzept nicht ans Gesundheitsamt schicken.

Förmlich genehmigt werden nur Hygienekonzepte bei Ausnahmegenehmigungen. 

Bitte schicken Sie Ihren Antrag auf Ausnahmegenehmigung unter Angabe einer Telefonnummer, unter der wir Sie erreichen können, an coronaanfragen@lra-mb.bayern.de oder kontaktieren Sie unser Bürgertelefon unter 080257044444.

Informationen für Patienten und Kontaktpersonen

Was ist eigentlich eine Kontaktperson? Hier ist die Definition des RKI.

Information für ausländische Mitbürger

Information für ausländische Mitbürger während der Corona-Krise:

  • Ihr Aufenthaltstitel oder Visum läuft innerhalb der nächsten vier Wochen ab?

Bitte setzen Sie sich telefonisch mit der Ausländerbehörde unter der Nummer 08025 704-2110 in Verbindung. Persönliche Vorsprachen sind nicht möglich. Anträge können Sie uns gerne auf dem Postweg zuleiten, wir setzen uns dann ebenfalls postalisch mit Ihnen in Verbindung.

  • Sie haben derzeit Besuch aus dem Ausland und Ihr Gast ist an der Ausreise gehindert, das Visum oder die 90 Tage Visafreiheit läuft ab?

Bitte setzen Sie sich mit uns per E-Mail unter auslaenderangelegenheiten@lra-mb.bayern.de  in Verbindung. Wir werden Ihrem Gast per Post eine Grenzübertrittsbescheinigung zukommen lassen, die seinen Aufenthalt in Deutschland weiter legal macht.

  • Abgabe von Verpflichtungserklärungen?

Aktuell können keine Vorsprachen zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung erfolgen. Auch sind Einreisen nach Deutschland von Drittstaatsangehörigen derzeit untersagt.

  • Übertragung von Aufenthaltstitel aufgrund neuer Pässe?

Derzeit können keine persönlichen Vorsprachen stattfinden. Ihr Aufenthaltstitel behält selbstverständlich weiterhin Gültigkeit, Sie können dies mit Ihrem alten Reisepass belegen.


Information für Bewohner staatlicher Asylunterkünfte während der Corona-Krise:

  • Aufenthaltsregelung für Asylbewerber im laufenden Verfahren?

Wir werden Ihnen zum Ablauf Ihrer Aufenthaltsgestattung/Duldung auf dem Postweg eine Verlängerung zukommen lassen.

  • Weiterbewilligung von Asylbewerberleistungen nach dem AsylbLG

Erst-/Weiterbewilligungsanträge auf Leistung bitte per Fax (08025 704-72120) oder auf dem Postweg zusenden.
Dem Antrag müssen zwingend die unterschriebene „Belehrung über die Folgen bei unwirtschaftlichem Verhalten“ und der unterschriebene „Hinweis auf Mitwirkungspflicht“ sowie Kontoauszüge der letzten 3 bzw. 6 Monate beigelegt werden.

  • Sie benötigen einen Krankenschein?

Krankenscheine können ebenfalls per Fax (08025 704-72120) oder telefonisch unter 08025 704-2120 angefordert werden.

  • Umzüge und Umzugsanträge

Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, finden derzeit keine Umzüge von Bewohnern statt.
Derzeit können keine persönlichen Vorsprachen stattfinden. Umzugsanliegen können aber jederzeit postalisch gestellt werden.

Wichtiger Hinweis:
Sollten Sie in der Ihnen zugewiesen Unterkunft einen Defekt o. ä. feststellen bitten wir dies umgehend unter der Nummer 08025 704-2180 oder per Mail an unterkuenfte@lra-mb.bayern.de anzuzeigen!

Information für Vermieter staatlicher Asylunterkünfte während der Corona-Krise:

  • Derzeit können keine persönlichen Termine (Objektbesichtigungen etc.) durch die Sachbearbeiter wahrgenommen werden.
    Wichtige Anliegen bzgl. des vermieteten Objekts können jederzeit telefonisch unter der Nummer 08025 704-2180 oder per Mail an unterkuenfte@lra-mb.bayern.de gestellt werden.

Informationen für Schulen

Das Bayerische Staatsministeriums für Unterricht und Kultus informiert über alle Corona-Maßnahmen an den Schulen.

* Vorab: Wir haben uns im Krisenstab unter der Leitung von Landrat Olaf von Löwis wirklich sehr, sehr, sehr ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Wer denkt, irgendjemand ordnet etwas aus Boshaftigkeit an oder es wäre uns egal, hat nicht verstanden, worum es geht. 

* Im Landkreis Miesbach gilt ab 22.10.2020 Maskenpflicht am Platz an allen Schulen, auch an Grundschulen. Es ist leider nicht möglich, eine Ausnahme zu erteilen. Dazu müsste es ein abgrenzbares Infektionsgeschehen geben (z.B. Asylunterkunft, Pflegeeinrichtung). Im Landkreis verteilen sich die Infektionen aber leider über alle Gemeinden und alle Bevölkerungsgruppen. Gerade weil derzeit wieder 5 Klassen und 3 Kitas unter Quarantäne stehen, können wir nicht argumentieren, dass es in den Schulen kein Infektionsgeschehen gibt und wir deshalb eine Ausnahmegenehmigung erteilen würden.

* Die Masken helfen uns, Präsenzunterricht zu gewährleisten. Ohne Masken wäre es an vielen Schulen nicht mehr möglich, Präsenzunterricht durchzuführen. Das wäre noch schlimmer, wenn Kinder und Eltern wieder zu Hause bleiben müssten.

* Oberstes Ziel: Präsenzunterricht und Präsenzbetreuung in Kitas aufrechterhalten. Dazu haben wir folgende Spielräume ausgenutzt und weichen in diesen Punkten von der Staatsregierung ab:
1. Eigentlich müssten Schüler ab der 50er Inzidenz zusätzlich zu den Masken einen Abstand von 1,5 m im Klassenzimmer einhalten. Weil das aber räumlich in den meisten Schulen nicht möglich ist, würde diese Vorgabe einen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanz-Unterricht bedeuten. Landrat von Löwis hat deshalb entschieden, dass Präsenzunterricht weiterhin stattfindet, auch wenn der Abstand im Klassenzimmer nicht gewahrt werden kann.

2. Bei den Kindertageseinrichtungen hat von Löwis entschieden, dass weiterhin Stufe 2 des dreistufigen Rahmenplans gilt. Gruppengrößen müssen also nicht reduziert werden. Kinder mit leichten Krankheitssymptomen (Schnupfen, gelegentlicher Husten) dürfen weiter in die Kindertageseinrichtung. In Stufe drei, die ab der 50er Inzidenz aktiviert werden kann, müsste die Gruppengröße reduziert werden und ein negativer Corona-Test bei Krankheitssymptomen vorgelegt werden. Beides würde dazu führen, dass wieder mehr Kinder von der Kindertagesbetreuung ausgeschlossen werden würden.

* Landrat Olaf von Löwis: „Ich verstehe es persönlich sehr gut, dass sich viele Eltern Sorgen machen, wenn ihre Kinder nun Maske tragen müssen. Ich habe selbst zwei inzwischen erwachsenen Söhne und Enkel, auch im Grundschulalter, und habe größtes Verständnis für alle Eltern, die mir schreiben. Ich versuche, jeden Brief so gut es geht selbst zu beantworten. Jedoch bleibt uns momentan nichts Anderes übrig. Die Masken helfen uns dabei, Präsenzunterricht stattfinden zu lassen. Ohne Masken könnten wir an vielen Schulen keinen Präsenzunterricht mehr durchführen. Das wäre fatal für die Eltern. Die Ärzte im Gesundheitsamt und die Vertreter der niedergelassenen Ärzte in der Koordinierungsgruppe bestätigen mir, dass Masken keine gesundheitsschädigende Wirkung haben. Ich bitte also alle Eltern, unsere Linie zu unterstützen und an alle Großeltern und besonders gefährdete Menschen in ihrem Umfeld zu denken.“

Informationen zur Kinderbetreuung

Das Bayerische Ministerium für Arbeit und Soziales informiert über Corona-Maßnahmen in Kinderbetreuungseinrichtungen. 

Bitte wenden Sie sich für Fragen der Notbetreuung direkt an Ihren Kindergarten oder Ihre Kindertagesstätte.

* Vorab: Wir haben uns im Krisenstab unter der Leitung von Landrat Olaf von Löwis wirklich sehr, sehr, sehr ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Wer denkt, irgendjemand ordnet etwas aus Boshaftigkeit an oder es wäre uns egal, hat nicht verstanden, worum es geht. 

* Im Landkreis Miesbach gilt ab 22.10.2020 Maskenpflicht am Platz an allen Schulen, auch an Grundschulen. Es ist leider nicht möglich, eine Ausnahme zu erteilen. Dazu müsste es ein abgrenzbares Infektionsgeschehen geben (z.B. Asylunterkunft, Pflegeeinrichtung). Im Landkreis verteilen sich die Infektionen aber leider über alle Gemeinden und alle Bevölkerungsgruppen. Gerade weil derzeit wieder 5 Klassen und 3 Kitas unter Quarantäne stehen, können wir nicht argumentieren, dass es in den Schulen kein Infektionsgeschehen gibt und wir deshalb eine Ausnahmegenehmigung erteilen würden.

* Die Masken helfen uns, Präsenzunterricht zu gewährleisten. Ohne Masken wäre es an vielen Schulen nicht mehr möglich, Präsenzunterricht durchzuführen. Das wäre noch schlimmer, wenn Kinder und Eltern wieder zu Hause bleiben müssten.

* Oberstes Ziel: Präsenzunterricht und Präsenzbetreuung in Kitas aufrechterhalten. Dazu haben wir folgende Spielräume ausgenutzt und weichen in diesen Punkten von der Staatsregierung ab:
1. Eigentlich müssten Schüler ab der 50er Inzidenz zusätzlich zu den Masken einen Abstand von 1,5 m im Klassenzimmer einhalten. Weil das aber räumlich in den meisten Schulen nicht möglich ist, würde diese Vorgabe einen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanz-Unterricht bedeuten. Landrat von Löwis hat deshalb entschieden, dass Präsenzunterricht weiterhin stattfindet, auch wenn der Abstand im Klassenzimmer nicht gewahrt werden kann.

2. Bei den Kindertageseinrichtungen hat von Löwis entschieden, dass weiterhin Stufe 2 des dreistufigen Rahmenplans gilt. Gruppengrößen müssen also nicht reduziert werden. Kinder mit leichten Krankheitssymptomen (Schnupfen, gelegentlicher Husten) dürfen weiter in die Kindertageseinrichtung. In Stufe drei, die ab der 50er Inzidenz aktiviert werden kann, müsste die Gruppengröße reduziert werden und ein negativer Corona-Test bei Krankheitssymptomen vorgelegt werden. Beides würde dazu führen, dass wieder mehr Kinder von der Kindertagesbetreuung ausgeschlossen werden würden.

* Landrat Olaf von Löwis: „Ich verstehe es persönlich sehr gut, dass sich viele Eltern Sorgen machen, wenn ihre Kinder nun Maske tragen müssen. Ich habe selbst zwei inzwischen erwachsenen Söhne und Enkel, auch im Grundschulalter, und habe größtes Verständnis für alle Eltern, die mir schreiben. Ich versuche, jeden Brief so gut es geht selbst zu beantworten. Jedoch bleibt uns momentan nichts Anderes übrig. Die Masken helfen uns dabei, Präsenzunterricht stattfinden zu lassen. Ohne Masken könnten wir an vielen Schulen keinen Präsenzunterricht mehr durchführen. Das wäre fatal für die Eltern. Die Ärzte im Gesundheitsamt und die Vertreter der niedergelassenen Ärzte in der Koordinierungsgruppe bestätigen mir, dass Masken keine gesundheitsschädigende Wirkung haben. Ich bitte also alle Eltern, unsere Linie zu unterstützen und an alle Großeltern und besonders gefährdete Menschen in ihrem Umfeld zu denken.“

Schutzvorkehrungen in Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Zum Schutz der Menschen in stationären Einrichtungen der Pflege und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ist es auch weiterhin angezeigt, mit Besuchen sensibel umzugehen. Pflege- und betreuungsbedürftige Menschen stellen wegen ihres Alters, ihrer Behinderung und der damit oftmals einhergehenden Multimorbidität eine besonders vulnerable Personengruppe dar, die höchsten Schutz benötigt. Das bisher geltende generelle Besuchsverbot hat sowohl Bewohnerinnen und Bewohner, als auch ihre Angehörigen einer erheblichen psychischen Belastung ausgesetzt, da enge Bezugspersonen und Sorgeberechtigte zum einen über das Wohlbefinden ihrer zu Betreuenden im Unklaren waren und zum anderen, insbesondere bei Bewohnerinnen und Bewohnern (vor allem auch bei Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen) mit psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen, Krisensituationen durch das Fehlen der regelmäßigen Besuche von Bezugspersonen und Sorgeberechtigten ausgelöst werden können. Dies kann zu langfristigen psychosozialen Folgen wie z. B. zur Zunahme von herausforderndem und aggressivem Verhalten führen. Es wurde deshalb, unter Berücksichtigung bestimmter Voraussetzungen und Bedingungen, eine Abkehr vom Besuchsverbot zur Ermöglichung von Kontakten zum engsten, sozialen Umfeld bewirkt.


Vor dem Hintergrund, dass sich die Infektionslage in den Einrichtungen weiterhin stabil zeigt, sind weitgehende Erleichterungen der Besuchsregelung möglich geworden. Ziel dieser Erleichterungen ist es, die negativen Auswirkungen der sozialen Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtungen zu lindern, einen weiteren Schritt in Richtung Normalität zu gehen und gleichzeitig einen größtmöglichen Infektionsschutz aufrechtzuerhalten. Durch den Schritt, die Anzahl der Besuchspersonen und die Vorgabe der Festlegung eines festen Besuchszeitraums durch die Einrichtung nicht mehr verbindlich zu regeln, sind es die einrichtungsindividuellen Schutz- und Hygienekonzepte, die für die Besuchsregelungen maßgeblich sind. Im Rahmen und auf Grundlage der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und sonstigen behördlichen Anordnungen und Hinweisen hat jede Einrichtung ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erarbeiten, das die Belange der Einrichtungen, der Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Zu- und Angehörigen gleichermaßen berücksichtigt.


Im einrichtungsindividuellen Schutz- und Hygienekonzept muss, insbesondere hinsichtlich der Besuchsregelung, zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen und den gerade in stationären Einrichtungen notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes eine fachliche und ethische Güter- und Interessenabwägung (Risikobewertung) getroffen werden. Es bleibt grundsätzlich der Einrichtung vorbehalten, in Ausübung ihres Hausrechts, das Besuchsrecht von Voraussetzungen abhängig zu machen. Die Sterbebegleitung ist weiterhin in jedem Fall zu ermöglichen.


Mögliche Anforderungen für die Besuche in einer Einrichtung der Pflege und für Menschen mit Behinderung sind:
- Risikobewertung (Ethische Güter- und Interessensabwägung zwischen Selbstbestimmungsrecht der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen und notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes) – insbesondere unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens SARS-CoV-2

  • Besucherinnen und Besucher mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere dürfen die Einrichtung in keinem Fall betreten. Dies gilt auch für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem SARS-CoV-2-Virus („Coronavirus“) infizierten und/oder an diesem Virus erkrankten Person gehabt haben.
  • Die Besuche sollten unter Einhaltung der Hygieneregeln (insbesondere Händehygiene und Abstandsgebot) vorzugsweise in einem zur Einrichtung gehörenden Außengelände stattfinden, sofern der Zutritt für Dritte ausgeschlossen ist.
  • Eignung des Besuchsbereichs:
    • möglichst nahe am Eingangsbereich,
    • angemessene Größe (Anzahl der „Besuchereinheiten“ unter Wahrung der Abstandsgebote),
    • Belüftungsmöglichkeit,
    • evtl. zum Schutz gegen Tröpfcheninfektion durch Besucherinnen und Besucher geeignete transparente Schutzwände (empfohlene Größe 170 cm Höhe / 250 cm Breite).
  • Ist die Nutzung eines Besucherbereichs nicht möglich, sind im Bewohnerzimmer entsprechende Schutzmaßnahmen (z. B. Schutzwände) zu treffen, bei Doppelbelegung von Bewohnerzimmern ist der Besuch im Bewohnerzimmer grundsätzlich jeweils nur für eine Bewohnerin/einen Bewohner zeitgleich anzustreben.
  • Im Rahmen der Entscheidung über das Ob und die Zahl der zugelassenen Besucherinnen und Besucher sollte so vielen Besucherinnen und Besucher zeitgleich der Zutritt zur Einrichtung gewährt werden, dass die Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend der Größe der Einrichtung sicher eingehalten werden können.
  • Die Zugänge zu der Einrichtung sind zu minimieren (möglichst nur noch ein Zugang zu der Einrichtung), bereichsbezogene Zutrittsbeschränkungen sowie konkrete Wege für die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung (Flure, Sanitärräume, Besucherbereiche, Privatzimmer der Bewohnerinnen und Bewohner etc.) sind festzulegen.
  • Die Besuche sind jeweils terminlich mit der Einrichtung unter Berücksichtigung der Wünsche und Belange der Bewohnerin/des Bewohners zu vereinbaren; ohne vorherige Anmeldung sollte eine Einrichtung nicht betreten werden dürfen.
  • Desinfektionsmittel und Hinweise zu deren Benutzung sind unmittelbar im Eingangsbereich der Einrichtung zu platzieren.
  • Alle Besucherinnen und Besucher sind am Eingang der Einrichtung durch Einrichtungspersonal schriftlich mit Kontaktdaten, Datum, Uhrzeit und Dauer des Besuchs zu registrieren, nach dem Gesundheitszustand und Kontakt mit Infizierten zu befragen sowie über Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen (Händedesinfektion, Abstandsgebot, Husten- und Niesetikette) leicht verständlich aufzuklären und auf deren Einhaltung zu verpflichten; alle Besucherinnen und Besucher bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen während des Aufenthaltes in der Einrichtung strikt eingehalten, und dass die Hinweise des Einrichtungspersonals bzgl. der Besuchsregelungen befolgt werden.
  • Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden die Besucherinnen und Besucher zunächst an die Besuchsregeln erinnert; werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson der Einrichtung verwiesen und ein Besuchsverbot für diese Person ausgesprochen werden.
  • Der Umgang mit mitgebrachten Geschenken, Mitnehmen von Wäsche etc. ist mit den jeweiligen Pandemiebeauftragten zu regeln.
  • Besucherinnen und Besucher tragen während des gesamten Aufenthaltes in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung; zu diesem Zweck ist persönlicher Mund-Nasen-Schutz bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen. Die Einrichtungen können im Eingangsbereich auch Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung stellen, sofern ausreichend Ressourcen vorhanden sind. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
  • Bewohnerinnen und Bewohner tragen während der Besuchszeit einen Mund-Nasen-Schutz, soweit es der Gesundheitszustand zulässt.
  • Mülleimer zur Entsorgung von Einmalartikeln werden aufgestellt.
  • Die Besuchsregelung ist entsprechend des Infektionsgeschehens hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der Einschränkung regelmäßig zu prüfen.

(Auszug aus: „Handlungsempfehlung (Rahmenkonzept) für ein Besuchskonzept in Alten- und Pflegeheimen und stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbringen“ gemäß Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 26. Juni 2020).


Unter Beachtung des besonderen Schutzbedürfnisses der vulnerablen alten und pflegebedürftigen Menschen in den Pflegeeinrichtungen hat die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht - (FQA) im Rahmen ihres Prüfungs- und Beratungsauftrags auch im Falle von Beschwerden unter anderem folgende Aufgabe:

  • Überprüfung des einrichtungsindividuellen Besuchskonzeptes, orientiert an den „Handlungsempfehlungen für ein Besuchskonzept in Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbringen“ des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) in jeweils aktueller Fassung. Dabei ist insbesondere die Verhältnismäßigkeit der Anwendung des Hausrechts zu prüfen.
  • Es müssen besonders die Qualitätsanforderungen aus Art. 3 Abs. 2 Nr. 1 und 2 PfleWoqG, d.h. Schutz der Würde sowie der Interessen und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner vor Beeinträchtigungen und Wahrung und Förderung der Selbstständigkeit, der Selbstbestimmung und der Selbstverantwortung der Bewohnerinnen und Bewohner Berücksichtigung finden.
  • Überprüfung der uneingeschränkten Gewährleistung der Ausgangsrechte der Bewohnerinnen und Bewohnern.

Soweit in diesem Zusammenhang Fragen zu hygienischen Vorgaben und/oder medizinischen Belangen zu klären sind, ist die Einbindung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes erforderlich.