Seiteninhalt
05.03.2018

Hebauf an der Anton-Weilmaier-Schule, Sonderpädagogisches Förderschulzentrum in Hausham

Die Sanierung und Erweiterung der Anton-Weilmaier-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum in Hausham, ist für alle Beteiligten ein großes „Zusammenrücken“: Für die Kreisräte, die fraktionsübergreifend die große Investition abgesegnet haben. Für die Handwerker, die trotz Zeitdruck auf die Kinder mit Handicap Rücksicht nehmen. Für die Schüler, für die die Veränderungen eine besondere Herausforderung sind. Es ist also nur logisch, dass auch bei der Hebauf alle zusammenrücken – und so der Kälte trotzen.

Drei Feste muss man bei so einer Baustelle feiern, erklärte Schulleiterin Bärbel Lang bei der Hebauf am Sonderpädagogischen Förderzentrum: den Spatenstich, das Richtfest, und die Einweihung. Spatenstich wurde im April 2017 begangen, nun feierte die Schulfamilie gemeinsam mit den Handwerkern Hebauf – bis zur Einweihung dauere es deshalb auch nicht mehr lange, freute sich die Schulleiterin. Genauso sehen es die Schüler: Ein selbstgedichtetes „Oh happy day“ sang der Schulchor, was für ein glücklicher Tag für die Schulfamilie.

 

Um gemeinsam den guten Baufortschritt zu feiern, wohnten zahlreiche Kreisräte, Bürgermeister, Kooperationspartner der Schule, sowie die beteiligten Planer und Handwerker dem Richtfest bei. Im Mittelpunkt standen die Schüler der Anton-Weilmaier-Schule: Zimmerermeister Franz Eder zelebrierte den Richtspruch und betonte, wie gerne er und seine Mitarbeiter auf der Baustelle arbeiten und so jenen Kindern das Lernen erleichtern, die keinen einfachen Start ins Leben hatten.

Für Staatsministerin Ilse Aigner war die Hebauf ein „Tag der Freude“, schließlich stünden bei diesem Bauprojekt „die Menschen im Vordergrund“. Durch die Sanierung und Erweiterung finden zehn neue Klassen Platz; die vier Klassen, die seit fast zehn Jahren in Containern vorm Schulgebäude untergebracht sind, können umziehen. Außerdem bietet der Neubau Platz für Therapie- und Ruhezimmer. Die Förderung der Staatsregierung – 6,9 Millionen Euro der geplanten 15,2 Millionen Euro Investition – sei deshalb genau an der richtigen Stelle angelegt.

Auch Landrat Wolfgang Rzehak dankte allen Beteiligten für ihre Arbeit: dem Kreisausschuss für die Weichenstellung, den Genehmigungsbehörden für die zügige Bearbeitung, sowie den Handwerkern für ihre gute Arbeit. „Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, dass die Schüler so gut wie möglich betreut werden“, betonte er.

Deshalb war die Hebauf war die richtige Gelegenheit, Danke zu sagen. Pfarrer Michael Manhardt und Pfarrer Friedrich Woltereck erbaten den göttlichen Segen, dass die Baustelle genauso gut und unfallfrei voranschreitet wird wie bisher.

Wie sehr sich die Schulfamilie auf die dringend benötigten neuen Räume freut, und wie dankbar sie über den Bau ist, zeigte ihre liebevolle Gestaltung der Hebauf: Die Kinder bastelten für jeden Gast ein Geschenk, die fast vollständige erschienenen Lehrkräfte dichteten und sangen ein Lied, und manchem Mitglied der Schulfamilie standen während des Festes die Tränen in den Augen.

Für den kulinarischen Abschluss sorgten die Studierenden der Frauenschule: Sie übernahmen im Rahmen eines Schulprojektes die Verpflegung. Als Dankeschön gab es auch für sie kleine Geschenke von der Schule und vom Landkreis.

Nach der gelungenen Hebauf steht nun der baldigen Einweihung nichts mehr im Weg.