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18.08.2020

»Was ich immer schon mal erzählen oder zeigen wollte«

„Was ich immer schon mal erzählen oder zeigen wollte – Geschichten und Anekdoten aus meiner Kindheit oder Jugend“ – unter diesem Motto ruft die Seniorenbeauftragte des Landkreises alle Senioren im Landkreis Miesbach auf, Beiträge einzusenden. Aus allen Einsendungen soll ein Buch der Erinnerungen gestaltet werden.

Frist für Beiträge bis 15.Dezember 2020 verlängert

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Gerade in den letzten Monaten, in denen die persönlichen Kontakte aufgrund des Infektionsschutzes stark eingeschränkt waren, schwelgt manch einer in Erinnerungen: Wie war das damals, als die Hongkong-Grippe in den 68er Jahren über das Land überrollte? Was hat man schon für anstrengende Zeiten durchgemacht? Es fallen einem auch viele schöne Begebenheiten ein.

Je weiter man zurückgeht, umso mehr man in der Erinnerung kramt, umso ausgefallener werden die Ereignisse. Sei es der erste Schulranzen, den die Mutter mit einem Streifenstück eines ausgedienten Transimissionsriemen reparierte; der Ferienaufenthalt bei der Oma auf der Alm, als man nicht richtig aufgepasst hat und das Butterfaßl scheppernd über den Hang hinabrollte oder der Schulweg zwischen zwei Dörfern, auf welchem man sich gegenseitig bis hin zum Marterl verfolgt hat, um zu beweisen, wer hier das Sagen hatte; wenn nicht sogar der verbotene Blick durch die Badeabzäunung auf die „unbekleideten“ Damen, die sich im See ergötzten. Wie schade, dass das alles in Vergessenheit gerät.

Christine Dietl, die Seniorenbeauftragte des Landkreises, ruft deshalb alle Seniorinnen und Senioren auf: „Schreiben Sie die Geschichten nieder, oder erzählen Sie sie jemandem, der sie für Sie notiert. Vielleicht haben Sie auch ein Bild, das Ihre Erinnerung zeigt. Die Seniorenbeauftragten Ihrer Gemeinden unterstützen Sie bei Bedarf.“

Beiträge sollten bis 15. November 2020 gesendet werden an:

Telefon: 08025 704-4424
Fax: 08025 704-74424
Raum: H110
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In der zweiten Novemberhälfte werden die Beiträge gesichtet und die Besten zur Prämierung ausgewählt. Die eingereichten Erzählungen und Bilder sollen dann im kommenden Jahr in Form eines Buches herausgebracht werden.