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05.03.2021

Landkreis stellt neue Biodiversitätsberaterin vor

 

Der Landkreis Miesbach verfügt neuerdings über eine „Biodiversitätsberaterin“: Christina Neger kümmert sich künftig um die Schwerpunktthemen des Naturschutzes. Wer Fragen hat zum Natura 2000-Gebietsmanagement, Artenhilfsprogramm, Vertragsnaturschutz oder Landschaftspflegerichtlinien, ist bei der 23-Jährigen Eichstätterin genau richtig. Berufliche Erfahrung sammelte die studierte Geoökologin im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und im Umweltamt des Landratsamtes Starnberg.

Am Landratsamt Miesbach möchte sie vor allem eins bewegen: „Wichtig ist mir die Zusammenarbeit mit allen Akteuren, denn der Schutz der Artenvielfalt kann nur gemeinsam funktionieren. Für naturschonende oder extensive Bewirtschaftung gibt es Förderprogramme wie beispielsweise das Vertragsnaturschutzprogramm. Dabei kann es z.B. um die Wiederaufnahme der Pflege von brachgefallenen Streuwiesen gehen oder die extensive Bewirtschaftung von Wiesen.“

Die Stellen der Biodiversitätsberater wurden im Zuge der Novelle des Bayerischen Naturschutzgesetzes im vergangenen Jahr geschaffen. Ziel der neuen Berater soll es vorrangig sein, in ihren Landkreis hinein zu wirken. Das umfasst klassischerweise die Beratung von Bürgern, Grundstückseigentümern, Landwirten, Verbänden und Kommunen. Zusätzlich erheben die Biodiversitätsberater eigene Daten und entwickeln die Natur und Artenvielfalt in ihrer Region weiter. Dabei vernetzen sie sich untereinander und mit den unteren Naturschutzbehörden.