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Für Menschen mit Behinderung

Informieren Sie sich umfassend auf dem Behindertenkompass des Landkreis Miesbach.

10 Jahre Gabriele-Oemisch-Stiftung für Menschen mit Behinderungen

Neue Höranlage im Landratsamt

Oemisch Stiftung Gemeinsam musizieren

BLWG - Informations- und Servicestellen für Menschen mit Behinderung in Oberbayern

Unter der Leitung des Bezirks Oberbayern und mit Beteiligung von Vertretern der Selbsthilfeverbände sowie der Wohlfahrtspflege und der bestehenden Sozialdienste für Menschen mit Hörbehinderung wurde in den letzten Jahren das Konzept für ein Modellprojekt entwickelt mit dem Ziel, die Versorgung der Menschen mit Hörbehinderung in Oberbayern zu verbessern und die Beratungsangebote im Sinne der Inklusion weiter zu entwickeln.

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Die BLWG-Informations- und Servicestellen für Menschen mit Hörbehinderung in Oberbayern informieren rund um das Thema Hörbehinderung; erleichtern die persönlichen Lebenssituationen von hörbehinderten Menschen; verbessern die soziale und gesellschaftlichen Bedingung für Menschen mit Hörbehinderung.

Das Angebot richtet sich an Gehörlose, Schwerhörige und spätertaubte Menschen, Taubblinde und hörsehbehinderte Menschen, Träger eines Cochlea-Implantates, hörbehinderte Menschen mit Tinitus und Angehörige.

Die BLWG-Informations- und Servicestellen bieten Fachauskünfte rund um das Thema Hörbehinderung, Information zu technischen Hilfen und weitere Kommunikationshilfen, allgemeine Sozialberatung, Unterstützung in Belastungssituationen, Beratung zu Rehabilitations- und weiteren Hilfsangeboten, bei Bedarf Hilfe bei der Alltagsorganisation und Förderung von Freizeit- und Bildungsmaßnahmen.

Die neue Informations- und Servicestelle für Menschen mit Hörbehinderung bietet für den Landkreis Miesbach Sprechzeiten an.

Ort: Regens-Wagner-Erlkam, Offene Hilfen Miesbach, Wallenburger Straße 12, 83714 Miesbach

Berater: Herr Sören Gericke

Anmeldung ist dringend erwünscht.
Telefon: 0881 92 70 05 49
Mobil: 0175 88 03 841
Fax: 0881 92 79 06 71
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Gabriele-Oemisch-Stiftung für Menschen mit Handicap

Sie ist eine nicht rechtsfähige Stiftung und hat ihren Sitz in Miesbach. Rechtsträgerin ist der Landkreis Miesbach.
 
Organe der Stiftung sind Stiftungsbeirat und Stiftungsverwaltung. Vorsitzender des Stiftungsbeirats ist der Landrat des Landkreises Miesbach. Die Stiftungsverwaltung erfolgt durch die Kreiskämmerei.
 
Die Stiftung wurde durch Frau Gabriele Oemisch (Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, der Silbermedaille des Freistaates Bayern und der Ehrenmedaille der Ärzteschaft), Rottach-Egern, von Todes wegen verfügt und soll nachhaltig zur Verbesserung der Situation behinderter Menschen beitragen.
 
Das Grundstockvermögen beträgt 1.000.000,00 € 

 

Wer kommt für eine Unterstützung aus Stiftungsmittel in Frage?

  • Die Stiftung wurde errichtet, um bedürftigen behinderten Menschen, sei es körperlich und/oder behinderten Menschen zu helfen. Voraussetzung ist ein Wohnsitz im Landkreis Miesbach.
  •  Die Stiftung ist auch berechtigt, an andere Einrichtungen, die behinderten Menschen Unterstützung, Zuwendungen oder Fördermittel zu geben, z. B. auch an Gemeinden des Landkreises Miesbach.

Wie hilft die Gabriele-Oemisch Stiftung?

  • Soweit die Voraussetzungen für eine Unterstützung aus Stiftungsmitteln vorliegen und Stiftungsmittel zur Verfügung stehen, wird eine einmalige oder auch dauernde Unterstützung, ggf. auch über einen bestimmten Zeitraum verteilte Unterstützung, gewährt.

Wer entscheidet über eine Förderung aus Stiftungsmitteln?

  • Über die Anträge entscheidet die Stiftungsverwaltung in Abstimmung mit dem Stiftungsbeirat. 
  • Die Entscheidung erfolgt schnell und unbürokratisch.

fair parken - Nutzung von Behindertenparkplätzen
Aktionswoche vom 05.05.2022 bis 11.05.2022

Am 05.05.1992, das heißt vor 30 Jahren trat die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen sowie gleichtzeitig neue nationale Gesetze und Richtlinien in Kraft. Seither ist der Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gewidmet. Genau der richtige Zeitpunkt auf die Belange von Menschen mit Behinderung und auf die Fairness von uns allen hinzuweisen.

Gegenseitige Rücksichtnahme, wie z.B. die Parkplätze für Nutzungsberechtigte freizuhalten, ist von uns allen gefordert. Menschen mit Behinderung sind darauf angewiesen, denn nur hierdurch wird ermöglicht, am öffentlichen und sozialen Leben ohne weite Fußmärsche selbständig und mobil teilzuhaben. Die Parkplätze sind breiter, länger und leichter erreichbar. Der Besuch beim Arzt, einer Kulturveranstaltung oder eben einfach mal einkaufen ist oft mit unvergleichlichen Hürden verbunden. Die Kommunen richten nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) speziell für Menschen mit Behinderung ausgeschilderte Behindertenparkplätze ein. Hierbei handelt es sich um keine besondere Vergünstigung, sondern zweckgerichtete Parkplätze für Menschen mit Behinderung ein. Diese aus Unachtsamkeit unberechtigt zu nutzen kann dazu führen Strafe bezahlen zu müssen oder sogar, dass das Fahrzeug kostenpflichtig abgeschleppt wird, was keiner gerne möchte.

Die Auftaktveranstaltung findet am 05.05.2022 am Habererparkplatz in Miesbach statt. Beim Abschluss der Woche am 11.05.2022 in Bad Tölz wird Resumee zur Aktion gezogen.                                                  

 

Wer erhält eine Parkberechtigung?

Nur der blaue EU-Parkausweis berechtigt zur Benutzung eines ausgeschilderten Behindertenparkplatzes. Nach der Straßenverkehrsordung (STVO) können Parkmöglichkeiten speziell für Menschen mit sehr schweren Behinderung ausgeschildert werden. Hierbei handelt es sich um keine besondere Vergüsntigung, sondern um eine Maßnahme, die es diesem Personenkreis erst ermöglichen soll, am öffentlichen und sozialen Leben ohne weite Fußmärsche selbständig und mobil teilzunehmen. Behindertenparkplätze werden daher vorallem in der Nähe von Behörden, Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen ausgewiesen.

Der ausgewiesene Behindertenparkplatz darf nur benutzt werden, wenn der blaue EU-Parkschein mit Rollstuhlsymbol und Lichtbild gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe im parkenden Fahrzeug ausgelegt wird. Der allgemeine Schwerbehindertenausweis berechtigt nicht zur Nutzung von Behindertenparkplätzen. 

Berechtigtenkreis:

  • Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, Personen mit beidseitiger Amelie oder Phokomelie (fehlende Gliedmaßen)  sowie Blinde. Die außergewöhnliche Schwerbehinderung (aG) liegt vor, wenn man sich auf Dauer nur mit fremder Hilfe oder mit großer Anstregung außerhalb des Kraftfahrzeuges bewegen kann. Als blind (Bl) gilt, wer auf dem besseren Auge nicht mehr als 2 % Sehschärfe hat.
  • Ausnahmeregelungen sind möglich für:
  • Menschen mit den Mekrzeichen G und B und einem Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 80 allein für Funktionsstörungen an den unteren Gliedmaßen (und der Lendenwirbelsäule, soweit sich diese auf das Gehvermgen auswirken)
  • Schwerbehinderte Menschen mit den Merkzeichen G und B und einem GdB von wenigstens 70 alleine für Funktionsstöringen an den unteren Gliedmaßen (und der Lendenwirbelsäule, soweit sich diese auf das Gehverögen auswirken) und gleichzeitig einem GdB von wenigstens 50 % für Funktionsstörungen des Herzens oder der Atmunsorgane
  • Schwerbehinderte Menschen, die an Morbus Crohn oder colitis ulcerosa erkrankt sind, wenn hierfür ein GdB von wenigstens 60 vorliegt
  • Schwerbehinderte Menschen mit künstlichem Darmausgang und zugleich künstlicher Harnableitung, wenn hierfür ein GdB von wenisgstens 70 vorliegt.          

Die Ausnahmegenehmigung erteilt die örtlich zuständige Straßenverkehrbehörde auf Antrag.