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Coronavirus COVID-19

Aktuelle Updates zum Coronavirus

Die Corona-Pandemie stellt die ganze Welt gerade vor große Herausforderungen. Auch der Landkreis Miesbach ist besonders betroffen. Bitte helfen Sie mit, die Ausbreitung des Virus einzudämmen! Bitte handeln Sie verantwortungsvoll für sich und Ihre Mitmenschen!

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen der Führungsgruppe Katastrophenschutz und gebündelte Informationen rund um das Thema Corona. Diese Informationen werden mehrmals täglich überprüft und erweitert. Bitte geben Sie Fake News keine Chance und bewahren Sie Ruhe! Gemeinsam werden wir diese Krise im Landkreis Miesbach bewältigen.

Alles Gute, bleiben Sie gesund!

Alle Dienststellen des Landratsamtes Miesbach sind bis vorerst 19.04.2020 geschlossen. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch oder elektronisch. Sie erreichen den Bürgerservice des Landratsamtes über 08025 704 0.

Notschalter für Zulassungs- und Führerscheinstelle, Terminvereinbarung mit Dringlichkeitsnachweis:

Tägliche Updates zur Situation im Landkreis

Corona-Tests und Befunde

Befürchten Sie, sich mit dem SARS-CoV2-Virus angesteckt zu haben? Bitte kontaktieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch oder lassen sich von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 beraten.

Bitte halten Sie unbedingt die Notrufnummern für Notfälle frei!

Ergebnisse von Corona-Tests müssen dort nachgefragt werden, wo der Abstrich genommen wurde. Hat Ihr Hausarzt Sie getestet, dann bitte beim Hausarzt den Befund (positiv/negativ) erfragen. Hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (116 117) Sie getestet, müssen diese Sie informieren.

Bitte NICHT auf gut Glück beim Gesundheitsamt anrufen – die Mitarbeiter an unserer Corona-Hotline haben keinen Zugriff auf die Befunde von Hausärzten & KVB!

Allgemeinverfügungen

Arbeitsrecht, Arbeitslosengeld, Wohngeld, Sozialhilfe

Arbeitsrecht:

  • Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten? Wer zahlt mir meinen Lohn?
    Diese Fragen stellen sich gerade viele.

Kurzarbeitergeld:

Arbeitsagentur Rosenheim - Holzkirchen:

  • Die Agentur für Arbeit hat für Arbeitnehmer aus dem Landkreis Miesbach eine Hotline unter 08031 202555 eingerichtet. Auch für Kunden der Holzkirchner Geschäftsstelle gilt diese Nummer.
    Zusätzlich gilt weiterhin die kostenlose Servicenummer 0800 4555500.

Jobcenter Landkreis Miesbach - Arbeitslosengeld II:

  • Arbeitslosengeld II (nach dem SGB II, nicht Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen): Anträge, allgemeine Beratung unter 08025 704 4108

Wohngeld und Sozialhilfe:

Hilfe für ältere Mitbürger:

  • Das "Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales" startet die Kampagne "Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!«. Älteren Mitbürgern soll so einfach und unkompliziert Hilfe und Unterstützung angeboten werden können.

Soforthilfe für Unternehmen, Hilfe durch das Finanzamt

Soforthilfe für Unternehmen:

  • Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe mit bis zu 250 Mitarbeitern/Arbeitnehmern und einer Betriebsstätte in Bayern. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach Betriebsgröße und beträgt zwischen 5.000 Euro und 30.000 Euro.
    • Das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft stellt Antragsunterlagen auf der Homepage zur Verfügung.
    • Das Bundesministerium der Finanzen stellt umfassende Informationen zur Soforthilfe und Schutzfonds auf der Homepage zur Verfügung.

Hilfe durch das Finanzamt:

  • Beim Finanzamt können Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus beantragt werden.

Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH:

  • Umfangreiche Informationen für Unternehmen, Hotellerie- und Gastronomiebetriebe sowie die weiteren touristischen Leistungsträger aus dem Landkreis Miesbach finden Sie auf den Seiten der SMG

Initiative für lokale Unternehmen

Jetzt zamhelfenJETZT zamhelfen ist eine gemeinschaftliche Initiative, um die von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen im Alpenraum durch lokale Zusammenarbeit zu stärken.

Informationen für Patienten und Kontaktpersonen

Hygienemaßnahmen bei Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion

Unterbringung und Kontakte

  • Als Patient mit bestätigter COVID-19 Erkrankung sollten Sie alleine in einem gut belüftbaren Einzelzimmer untergebracht werden.
  • Reduzieren Sie die Anzahl Kontakte zu anderen Personen auf das absolute Minimum, d.h. auf Haushaltsangehörige, deren Unterbringung nicht anderweitig möglich ist oder die zur Unterstützung benötigt werden. Haushaltsangehörige sollten möglichst nur Personen sein, die bei guter Gesundheit und ohne Vorerkrankungen sind. Personen mit Risikofaktoren für Komplikationen (z.B. Immunsuppression, relevante chronische Grunderkrankungen, hohes Alter) sollten möglichst nicht zu diesem Personenkreis gehören.
  • Haushaltsangehörige sollten sich in anderen Räumen getrennt von Ihnen aufhalten. Falls dies nicht möglich ist, ist die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,50 m zu Ihnen empfohlen. Weiter ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – soweit vorhanden - durch Sie und den Haushaltsangehörigen, insbesondere bei Unterschreitung des Mindestabstands, empfohlen. Die Nutzung gemeinsamer Räume sollte auf ein Minimum begrenzt werden und möglichst zeitlich getrennt erfolgen, inkl. der Einnahme von Mahlzeiten.
  • Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.
  • Kontakte zu Personen außerhalb Ihres Haushalts sollten unterbleiben, z.B. zu Briefträgern, Lieferdiensten, Nachbarn, Freunden, Bekannten. Lassen Sie Lieferungen vor dem Haus-/oder Wohnungseingang ablegen, tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie größtmöglichen Abstand zu diesen Personen.

Hygienemaßnahmen
Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (mindestens 1,50 m) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

  • Händehygiene sollte vor jedem Kontakt zu anderen Personen durchgeführt werden sowie z.B. vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.
  • Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände das Mittel der Wahl. Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen Sie diese täglich aus.
  • Gesunde sollten nicht dieselben Handtücher verwenden wie Sie.
  • Wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind, kann alternativ zur Händewaschung ein hautverträgliches Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis verwendet werden, das mit mindestens
  • „begrenzt viruzid“ bezeichnet ist. Achten Sie auf die Anwendungs- und Sicherheitshinweise der Händedesinfektionsmittel.
  • Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen unter Abwenden zu anderen Personen, gefolgt von Händehygiene.
  • Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend.
  • Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen erzeugt wurden, sollten vor der Entsorgung mit anderem Hausmüll in einem mit einer Auskleidung versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

Reinigung und Desinfektion

  • Reinigen Sie häufig berührte Oberflächen wie Nachttische, Bettrahmen und andere Schlafzimmermöbel täglich mit einem handelsüblichen Haushaltsreiniger.
  • Bad- und Toilettenoberflächen sollten mindestens einmal täglich mit einem handelsüblichen Reinigungsmittel gereinigt werden.
  • Legen Sie kontaminierte Wäsche in einen Wäschesack. Verschmutzte Wäsche nicht schütteln und direkten Kontakt von Haut und Kleidung mit den kontaminierten Materialien vermeiden.
  • Waschen und reinigen Sie Kleidung, Bettwäsche, Bade- und Handtücher usw. mit Waschmittel und Wasser. Waschen Sie diese, wenn möglich, bei mindestens 60°C mit einem herkömmlichen Haushalts- Vollwaschmittel und trocknen Sie sie gründlich.

Vorgehen bei Zunahme der Beschwerden

  • Der ambulant betreuende Arzt sollte gemeinsam mit Ihnen das Vorgehen im Falle einer notfallmäßigen bzw. außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten eintretenden Beschwerdezunahme im Vorhinein festlegen.

Beendigung der Quarantäne für Erkrankte

  • Nach aktuellem Wissensstand (Stand 23.3.2020) kann die Quarantäne 14 Tage nach Symptombeginn beendet werden, wenn zu diesem Zeitpunkt bereits seit 48 Stunden keine Krankheitssymptome mehr bestehen. Sollten bei Ihnen nie Symptome vorgelegen haben, so endet die Quarantäne 14 Tage nach positiver Testung. Ein leichter Reizhusten oder anhaltende Geruchs- und Geschmacksstörungen sind akzeptabel. Für Tätige in der medizinischen Versorgung, in der Alten- oder Behindertenpflege oder bei Kontakt zu Immunsupprimierten gilt zusätzlich, dass zwei negative Testergebnisse auf SARS-CoV-2 mit einem Abstand von 24 Stunden vorliegen müssen, bevor die Quarantäne beendet werden kann.

Haushaltsangehörige

  • Haushaltsangehörige sind automatisch enge Kontaktpersonen.

Hygienemaßnahmen für Haushaltsangehörige

  • s. a. entsprechend den Empfehlungen für den Erkrankten
  • Weitere Informationen zum Infektionsschutz finden Sie unter www.infektionsschutz.de 


Schutz vor Ansteckung

Als Basisschutzmaßnahmen sind eine gute Händehygiene und das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette sinnvoll.

Psychologische Hilfe

  • Der Krisendienst Psychiatrie ist ein Angebot zur psychiatrischen Soforthilfe für die Bürgerinnen und Bürger Oberbayerns.
    Unter der Rufnummer 0180 / 655 3000 erhalten Menschen in seelischen Krisen, Mitbetroffene und Angehörige qualifizierte Beratung und Unterstützung.
    Auch Fachstellen können sich an uns wenden. Wir sind täglich für Sie da.
    Weitere Informationen können auch online abgerufen werden.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus:

Informationen für Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten

Ab 16. März 2020 bleiben alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten in ganz Bayern vorläufig bis zum Ende der Osterferien (19. April 2020) geschlossen.

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut finden Sie hier:

Die Schließung zählt nicht als Ferienzeit, auch wenn an den Schulen kein Unterricht stattfindet. Für Lehrerinnen und Lehrer gilt weiter die Dienstpflicht, für Schülerinnen und Schüler sollen digitale Lernmöglichkeiten angeboten werden.

An den Schulen soll eine Notfallbetreuung eingerichtet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Kultusministeriums und des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales


Weiterhin soll es in der Kindertagesbetreuung Ausnahmen für Kinder geben, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Zu diesen Bereichen zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Bitte wenden Sie sich für Fragen der Notfallbetreuung direkt an Ihre Schule, Ihren Kindergarten oder Ihre Kindertagesstätte.
 

Abschlussprüfungen an den Gymnasien, Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen:

Die bayerische Staatsregierung hat entschieden, die Prüfungen in Bayern zu verschieben. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Kultusministeriums zu den Abiturprüfungen und Prüfungen der Mittel- Real- und Wirtschaftsschulen.

Schulbusfahrplan:

RVO:
Ab Montag, 16.03. bis Freitag, 20.03.2020 fahren wir weiterhin nach Schulplan. Es entfallen alle Schul-Verstärkerfahrten, die in den Diensten enthalten sind.
Ab Montag, 23.03.2020 bis einschließlich dem Ende der Osterferien werden die Linien nach dem Ferienplan bedient.

Die Einsatzpläne der Busse für die Grund- oder Mittelschulen, die über die Gemeinden organisiert werden, sind bei den jeweils zuständigen Gemeinden zu erfahren.




Informationen für Alten- und Pflegeheime, akutstationäre Einrichtungen, Reha-Einrichtungen und Krankenanstalten

Videobotschaften von Landrat Wolfgang Rzehak zur Corona-Pandemie

26.03.2020

Ansprache Landrat corona3




23.03.2020

Sie werden zu YouTube weitergeleitet

19.03.2020

Landrat Ansprache




Pressemitteilungen zum Coronavirus

Information für ausländische Mitbürger

Information für ausländische Mitbürger während der Corona-Krise:

  • Ihr Aufenthaltstitel oder Visum läuft innerhalb der nächsten vier Wochen ab?

Bitte setzen Sie sich telefonisch mit der Ausländerbehörde unter der Nummer 08025 704-2110 in Verbindung. Persönliche Vorsprachen sind nicht möglich. Anträge können Sie uns gerne auf dem Postweg zuleiten, wir setzen uns dann ebenfalls postalisch mit Ihnen in Verbindung.

  • Sie haben derzeit Besuch aus dem Ausland und Ihr Gast ist an der Ausreise gehindert, das Visum oder die 90 Tage Visafreiheit läuft ab?

Bitte setzen Sie sich mit uns per E-Mail unter auslaenderangelegenheiten@lra-mb.bayern.de  in Verbindung. Wir werden Ihrem Gast per Post eine Grenzübertrittsbescheinigung zukommen lassen, die seinen Aufenthalt in Deutschland weiter legal macht.

  • Abgabe von Verpflichtungserklärungen?

Aktuell können keine Vorsprachen zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung erfolgen. Auch sind Einreisen nach Deutschland von Drittstaatsangehörigen derzeit untersagt.

  • Übertragung von Aufenthaltstitel aufgrund neuer Pässe?

Derzeit können keine persönlichen Vorsprachen stattfinden. Ihr Aufenthaltstitel behält selbstverständlich weiterhin Gültigkeit, Sie können dies mit Ihrem alten Reisepass belegen.


Information für Bewohner staatlicher Asylunterkünfte während der Corona-Krise:

  • Aufenthaltsregelung für Asylbewerber im laufenden Verfahren?

Wir werden Ihnen zum Ablauf Ihrer Aufenthaltsgestattung/Duldung auf dem Postweg eine Verlängerung zukommen lassen.

  • Weiterbewilligung von Asylbewerberleistungen nach dem AsylbLG

Erst-/Weiterbewilligungsanträge auf Leistung bitte per Fax (08025 704-72120) oder auf dem Postweg zusenden.
Dem Antrag müssen zwingend die unterschriebene „Belehrung über die Folgen bei unwirtschaftlichem Verhalten“ und der unterschriebene „Hinweis auf Mitwirkungspflicht“ sowie Kontoauszüge der letzten 3 bzw. 6 Monate beigelegt werden.

  • Sie benötigen einen Krankenschein?

Krankenscheine können ebenfalls per Fax (08025 704-72120) oder telefonisch unter 08025 704-2120 angefordert werden.

  • Umzüge und Umzugsanträge

Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, finden derzeit keine Umzüge von Bewohnern statt.
Derzeit können keine persönlichen Vorsprachen stattfinden. Umzugsanliegen können aber jederzeit postalisch gestellt werden.

Wichtiger Hinweis:
Sollten Sie in der Ihnen zugewiesen Unterkunft einen Defekt o. ä. feststellen bitten wir dies umgehend unter der Nummer 08025 704-2180 oder per Mail an unterkuenfte@lra-mb.bayern.de anzuzeigen!

Information für Vermieter staatlicher Asylunterkünfte während der Corona-Krise:

  • Derzeit können keine persönlichen Termine (Objektbesichtigungen etc.) durch die Sachbearbeiter wahrgenommen werden.
    Wichtige Anliegen bzgl. des vermieteten Objekts können jederzeit telefonisch unter der Nummer 08025 704-2180 oder per Mail an unterkuenfte@lra-mb.bayern.de gestellt werden.