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Klimaschutz im Landkreis Miesbach

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Daher müssen wir uns verstärkt darum kümmern, unseren Landkreis darauf vorzubereiten. Wir müssen neue Wege finden. Einen solchen schlug der Landkreis Miesbach bereits im Jahre 2005 als Gründungsstifter der Bürgerstiftung Energiewende Oberland ein:

Bis 2035 wollen wir uns vollständig mit erneuerbaren Energien versorgen.

Ein Stück weiter sind wir 2011 mit der Fertigstellung des Klimaschutzkonzeptes und der Einstellung der Klimaschutzmanagerin gekommen. Seit Ende 2012 vernetzt sie Akteure, initiiert und koordiniert die Umsetzung von Maßnahmen und begleitet diese mit Projekten und Aktionen für Bürgerinnen und Bürger.

Im nächsten Schritt beschloss der Landkreis 2015 einen Klimaschutzbeirat zu gründen der die strategischen Maßnahmen, sowie die Klimaschutzmanagerin bei der Umsetzung unterstützt. Dennoch sind weiterhin große Anstrengungen nötig, um die Energiewende im Landkreis zu schaffen! Nutzen Sie die Informationen in dieser Broschüre, um sich einen Überblick der Aktivitäten des Landkreises für den Klimaschutz und die Energiewende zu verschaffen, und kontaktieren Sie uns gerne um mehr zu erfahren oder sich persönlich einzubringen.

Packen wir es gemeinsam an, für einen zukunftsfähigen Landkreis Miesbach!

Aktuelles

STADTRADELN 2020 im Landkreis Miesbach

im Oktober ist es soweit: Im ganzen Oberland und damit auch im Landkreis Miesbach findet das STADTRADELN statt. Vom 03.10. bis 23.10. sammeln wir gemeinsam Kilometer auf dem Rad.

Seit 2008 treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Heuer ist der Landkreis zum ersten Mal mit dabei!

Die Idee ist, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.

Alle, die im Landkreis leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen können beim STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen. Es geht um den Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Es sind auch Gemeinden Otterfing, Holzkirchen, Miesbach, Irschenberg, Weyarn, Gmund, Tegernsee und Bad Wiessee beim STADTRADELN dabei.

Radeln Sie mit, für den Klimaschutz, ihre Gemeinde und den Landkreis!

Anmeldung und www.stadtradeln.de 


Der Solarpotentialkataster für den Landkreis Miesbach ist startklar

Ab sofort können interessierte Bürger per einfachem Maus-Klick herausfinden, ob ihr Haus für eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage geeignet ist. Denn Studien haben gezeigt: Das Potential der Sonnenenergie wird im Landkreis bisher bei weitem nicht genutzt.  

Der Landkreis hat sich als Gründungsstifter der Energiewende Oberland dem Ziel angeschlossen, die Region bis zum Jahr 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf der Nutzung der Solarenergie im Gebäudebereich. Der Solarpotenzialkataster setzt genau hier an: Mit diesem neuen Service des Landkreises bekommen Bürger mit wenig Aufwand schnell einen ersten Eindruck, ob sich die eigene Dachfläche für eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage eignet.  

Die Auswertung aus der Erstellung des Katasters hat ergeben, dass ca. 59 % der Dachflächen im Landkreis für die Nutzung von Solarenergie geeignet wären. Derzeit werden aber nur 4,9 % davon zur Stromerzeugung genutzt. „Es ist also noch viel Luft nach oben! Ziel ist es, den Zubau von Solaranlagen mit Hilfe des Katasters zu steigern“, erklärt die Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Veronika Halmbacher.  

Der Kataster ist im Aktionsplan Klimaschutz des Landkreises festgeschrieben. Außerdem setzten sich der „Arbeitskreis Tegernseer Tal Energie und Klimaschutz (ATTEK)“ und die Bürgermeister des Tegernseer Tals für die Schaffung des Katasters ein.  

Umgesetzt wurde der Kataster von der Firma „Tetraeder.solar“. Die Basis sind Laserscandaten, die alle paar Jahre bei Befliegungen durch das Vermessungsamt gesammelt werden. Diese werden in Zusammenhang mit Einstrahlungsverlauf und Verschattungen gebracht. Somit erhält man für jede Dachfläche eine Aussage über die Eignung für eine Solaranlage.  

Die Klimaschutzmanagerin erklärt die Funktionsweise des Solarpotentialkatasters: „Um zu seinem Haus zu gelangen, muss man auf einer Karte seine Heimatgemeinde auswählen. Dann gibt man seine Adresse ein und es wird das eigene Haus angezeigt. Die Dachfläche ist je nach Eignung für die Nutzung von Solarenergie eingefärbt. Man erhält auch hier gesondert eine Einschätzung zur Eignung für Photovoltaik und Solarthermie. Als nächstes kann man sich die Anlage konfigurieren und die Planung simulieren. Dazu muss man einige Angaben machen, wie private oder geschäftliche Nutzung, jährlicher Stromverbrauch, Nutzung von Solarthermie, Platzierung der Module oder Integration eines Stromspeichers. Danach erhält man die Kosten für die konfigurierte Anlage. Nun kann man noch den Eigenanteil an der Investition eingeben und kann so sehen, wie lange es dauert, bis sich die Anschaffung rechnet. Die Ergebnisse können als PDF ausgedruckt werden und sind die Grundlage für eine konkrete Angebotseinholung bei den Handwerksfirmen. Weiterhin gibt es einen Teil mit Fragen und Antworten rund um die Entstehung des Katasters, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, Denkmalschutz und Brandschutz. Auch ein Teil mit Tipps zur Planung einer eigenen Anlage sind im Kataster enthalten. Wichtig: All das ersetzt keine detaillierte Fachplanung. Aussagen zur Tragfähigkeit von Dächern können beispielsweise nicht gemacht werden.“      

Der Kataster ist ab sofort unter www.solare-stadt.de/kreis-miesbach/ abrufbar.


Das Klimasparbuch für das Oberland ist da!

Klimaschutz lässt sich prima in den Alltag integrieren. Das „Klimasparbuch Oberland“ für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach liefert viele wertvolle, auf die Region zugeschnittene Tipps. Jetzt hier blättern und inspirieren lassen.


Die persönliche, kostenfreie Energieberatung findet wieder statt!

Die Online-Energieberatung ist ebenfalls kostenlos und erreichbar unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Zusätzlich bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenlose Online-Vorträge an. Die nächsten Termine sind:

Übersicht und Links zur Anmeldung unter: https://www.verbraucherzentrale-bayern.de/veranstaltungen.

Wichtige Tipps zum Energiesparen im Homeoffice erhalten Sie hier.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


Die KlimaschutzOffensive Fischbachau sucht ENERGIEBOTSCHAFTER und ENERGIEBOTSCHAFTERINNEN!

Du begeisterst dich für Klimaschutz, erneuerbare Energien und innovative Technologien? Du zählst deine Kilowattstunden und bist ein Energiespar-Held? Du besitzt ein e-Auto oder eine Photovoltaik-Anlage? Du heizt erneuerbar? (Fernwärme, Wärmepumpe, Holz, Solarthermie)

Dann mach mit und werde Energiebotschafter / -in.

Energiebotschafter / -in erhalten exklusive Veranstaltungs-Einladungen und Informationen, Medienunterstützung, um ihr Engagement sichtbar zu machen und andere, in unserer Gemeinde, auch persönlich zu motivieren. Bring Deine Ideen und Deine Kreativität zum Thema Klimaschutz und Energiewende in Fischbachau mit ein.

Bei Interesse sende bitte Deine Kontaktdaten, per Mail an rathaus@fischbachau.de, wir melden uns bei Dir.

Datenschutzhinweis: Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die Kommunikation im Rahmen der Kampagne "Energiebotschafter/in" verwendet, werden nicht an Dritte weitergegeben und unterliegen den gesetzlichen Vorschriften zur Datenverarbeitung.


Das regionale Handlungskonzept von INOLA ist da!

Das Forschungsprojekt INOLA erarbeitete über fünf Jahre Lösungswege, wie das Oberland das Ziel der vollständigen Versorgung durch erneuerbare Energien bis 2035 erreichen, bzw. diesem Ziel möglichst nahe kommen kann. Dabei stand das INOLA-Projektteam im ständigen Dialogmit VertreterInnen der Bürgerschaft, der Politik und Verwaltung, der Wirtschaft sowie der Land- und Forstwirtschaft ebenso wie mit VertreterInnen des Naturschutz in allen drei beteiligten Landkreisen.

Hier finden Sie das regionale Handlungskonzept zum Download und hier ein Video zum Forschungsprojekt und den Handlungsempfehlungen.


Information der Verbraucherzentrale Bayern      
                                                                                                                                            
Heizung austauschen: Hohe Zuschüsse für erneuerbare Energien  

Wer seine alte Heizung ersetzt, kann seit Anfang 2020 höhere Zuschüsse erhalten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin. Fast die Hälfte der Kosten fürs neue Heizsystem übernimmt der Staat im günstigsten Fall – der Höchstsatz liegt bei 45 Prozent.  

So ist die neue Förderung gestaffelt

Der Umstieg von Gasheizungen auf Anlagen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, wird mit 35 Prozent bezuschusst. Das gilt etwa für Wärmepumpen oder Holzpelletkessel, mit oder ohne Unterstützung durch Solarwärme vom Hausdach. Einen Zuschuss von 30 Prozent gibt es für neue Gasheizungen, die mit erneuerbaren Energien kombiniert werden. Bei diesen sogenannten Hybridheizungen ist die zusätzliche Einbindung einer Solarwärmeanlage oder auch einer Wärmepumpe möglich.  

Sonderprämie für den Austausch einer Ölheizung

Die genannten Fördersätze erhöhen sich noch einmal um 10 Prozent, wenn das alte System keine Gas-, sondern eine Ölheizung war. Mit dieser sogenannten Austauschprämie ergibt sich dann der maximal mögliche Zuschuss von 45 Prozent.  

Auch erste Schritte werden unterstützt

Wer jetzt einen neuen Gaskessel so installiert, dass er innerhalb von zwei Jahren erneuerbare Energien einbezieht, erhält immerhin noch einen Zuschuss von 20 Prozent. Das bedeutet zum Beispiel, dass Wärmespeicher und Steuerung für eine Solarwärmeanlage bereits eingebaut werden. Die Erweiterung auf ein Hybridheizsystem ist fristgerecht nachzuweisen.  

Nicht nur an den Heizungskeller denken

Je weniger Wärme die Heizung liefern muss, desto kleiner kann ihre Leistung ausfallen. Dadurch wird sie günstiger sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. Deshalb kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, zuerst die Fassade zu dämmen, bevor eine neue Heizung kommt. Auch Dämmmaßnahmen werden jetzt deutlich großzügiger mit 20 Prozent Zuschuss gefördert. Alternativ können Privatleute dieselbe Fördersumme über drei Jahre verteilt direkt von der Steuerschuld abziehen.  

Gut planen, aber nicht zu lange zögern

Wer erst nach 2002 in sein Eigenheim gezogen ist, sollte eine alte Heizung ohne Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik ersetzen, bevor sie 30 Jahre alt ist. Dann gilt nämlich eine gesetzliche Austauschpflicht.   Individuelle Hilfe bei der Vorbereitung eines Heizungsaustauschs und Tipps zu Fördermitteln gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. Die Beratung findet in der Beratungsstelle im Landratsamt Miesbach oder beim Ratsuchenden zu Hause statt. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 oder unter der Nummer des Klimaschutzmanagements des Landkreises 08025 704-3315  vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


KlimaAlps – Klimawandel sichtbar machen

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KlimaAlps will die Potenziale zum Klimaschutz eines Jeden wecken und wirksam werden lassen. Wir wollen regional auf den Klimawandel aufmerksam machen und der breiten Bevölkerung Anstöße zum Nachdenken und Handeln für den Klimaschutz geben. Dabei ist uns wichtig, dass wir auf fundierten Forschungsergebnissen aufbauen und einen nachhaltigen Wissenstransfer von der Forschung zur Bildung schaffen. In der Gemeinschaft schaffen wir mehr - daher arbeitet das Projektteam länder- und regionsübergreifend zusammen an der Erreichung des Ziels.
Das Projekt ist aus den folgenden drei Bausteinen aufgebaut:


KlimaPädagoge
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird Ausbildung zum KlimaPädagogen entwickelt und etabliert. Zielgruppen sind Umwelt-/Naturpädagogen und Multiplikatoren


KlimaTope
KlimaTope zeigen den Klimawandel in der Landschaft, hinterlegt mit zielgruppenspezifisch aufbereiteten wissenschaftlichen Informationen. Zielgruppen sind Umwelt- und Naturbildner in der Ausbildung sowie die breite Bevölkerung und Touristen in der Projektregion. Lehrmaterialien wie KlimaTop Karten, themenspezifische Lehrinformationen und eine Wanderausstellung werden für Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt.


KlimaAlps - Netzwerk
Nur gemeinsam können wir unser Zeil erreichen - dafür bauen wir das KlimaAlps Netzwerk zwischen Wissenschaft – Bildung – politischen Entscheidungsträgern und regionalen Umsetzern auf. Die Vernetzung der relevanten Akteure führt zu einer Stärkung der Wahrnehmung des Themas und des Wissenstransfers Forschung-Bildung. Über das KlimaAlps Netzwerk werden Know-How und Erfahrung der Akteure in der Projektregion gebündelt und in die Umsetzung des Projekts eingebracht. Steter Austausch bildet alle Akteure themenspezifisch weiter.
Weiter Informationen zum Projekt unter: www.klimaalps.eu


Der erste regionale Einkaufsführer im Landkreis Miesbach

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Die Öko-Modellregion Miesbacher Oberland will Verbrauchern die Suche nach ökologisch hergestellten und regionalen Lebensmitteln erleichtern. Im Einkaufsführer „Wos Guads ausm Miesbacher Oberland“ stellt der Gemeindeverbund direktvermarktende Betriebe, Bio-Märkte, Hofcafés und vieles mehr aus dem Landkreis Miesbach vor.

 

Diesen können Sie hier als PDF runterladen.


Der Baukatalog: Ein Leitfaden zur Energieeffizienten Bauleitplanung

Die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bis 2035 ist unser erklärtes Ziel im Oberland.

Beim Wärmeenergieverbrauch müssen bis zu diesem Jahr 70 % eingespart werden, im Vergleich zum Jahr 2009.  

Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Rahmen des Projekts INOLA (Innovationen für ein nachhaltiges Land‐ und Energiemanagement auf regionaler Ebene) wurde in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement und dem staatlichen Bauamt des Landkreises Miesbach eine Handreichung „Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung“ erarbeitet.

Ein „Baukatalog“ ist Teil des 2011 fertiggestellten Klimaschutzkonzepts des Landkreises Miesbach. Begonnen wurde die Arbeit an einer Zusammenstellung durch das Klimaschutzmanagement und dem staatlichen Bauamt bereits vor einigen Jahren. Schnell wurde klar, dass es einer vertieften Bearbeitung bedarf.

Am Freitag, den 25. Januar 2019 wurde das druckfrische Dokument interessierten Vertretern der Kommunen des Landkreises Miesbach vorgestellt. Knapp 30 Personen bestehend aus Bürgermeistern, Bauamtsleitern und Verwaltungsangestellten folgten der Einladung. Das hohe Interesse an der Veranstaltung zeigt die zunehmende Bedeutung der Thematik: Bei der Energiewende spielen Kommunen eine bedeutsame Rolle. Sie sind zum einen Grundstückeigentümer, Beratungsinstanz, Energieerzeuger und Verbraucher - und zum anderen gewährleisten sie den Einsatz von erneuerbaren Energien (EE) als Planungsbehörde.

Der Leitfaden „Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung“ richtet sich daher hauptsächlich an Verwaltungen und Bauämter der Kommunen. Das Dokument beinhaltet Beispiele, an denen eine energieeffiziente Bauleitplanung sichtbar gemacht wird. Diese Beispiele können auch interessant für Bauherren sein, die bei der Umsetzung ihres Bauvorhabens auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit achten wollen. Inhaltlich setzt sich der Maßnahmenkatalog aus allgemeinen Informationen zur energieeffizienten und klimaschützenden Bauleitplanung und einem umfangreichen Anhang zusammen.

Zuerst werden Gründe für diese Bauleitplanung erläutert. Anschließend wird der Weg von der Idee, beziehungsweise dem Ziel bis zur fertigen Bauleiplanung beschrieben. Darauffolgend werden Kriterien und Empfehlungen hinsichtlich Gebäude, Umgebung etc. ausgesprochen, die für eine energieeffiziente und klimaschützende Bauleitplanung erforderlich ist.

Der Leser erhält auf Grundlage des Baugesetzbuches konkrete Entscheidungshilfen zur Umsetzung einer energieeffizienten Bauleitplanung

Abschließend findet man einen umfangreichen Anhang vor. Dieser bringt Ihnen Rechtsvorschriften, die bei solchen Projekten besonders berücksichtigt werden müssen näher. Dazu beinhaltet der Anhang Muster für Checklisten, Beispiele zur energieeffizienten und klimaschützenden Bauleiplanung im Oberland und abschließend Informationen zu Fördermöglichkeiten.

Das Dokument soll zukünftig auch weiterhin an die jeweiligen aktuellen politischen Gegebenheiten sowie an die Bedürfnisse der Gemeinden angepasst werden.

Den Baukatalog finden Sie hier:

Dokument anzeigen: Baukatalog
BaukatalogPDF, 2,9 MB

Der Klimafrühling 2019 – ein Gemeinschaftserfolg

Mit über 110 Veranstaltungen und ca. 4000 Besuchern geht der 2. Klimafrühling Oberland erfolgreich zu Ende.

Die Veranstaltungsreihe wurde dieses Jahr organisiert von den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung der Stadt Penzberg und der Bürgerstiftung Energiewende Oberland. Die Klimaschutzabteilungen aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen hatten 2018 das neue Veranstaltungsformat ins Leben gerufen.

Bei vielen Veranstaltungen stand dieses Jahr das Handeln und Mitmachen im Mittelpunkt der 3-wöchigen Veranstaltungsreihe. Für die Besucher geboten waren spannende Führungen, Vorträge, Kinoveranstaltungen, Workshops und Vernetzungsangebote.

Regionale Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Initiativen, Vereine, Stiftungen, Glaubenseinrichtungen und Unternehmen hatten die über 100 Events für kleine und große Klimaschützer*innen angeboten.

Im Landkreis Miesbach zeigten sich die Schülerinnen und Schüler des Miesbacher Gymnasiums sehr engagiert. Sie stellten nicht nur dem Landrat Wolfgang Rzehak bei der Auftaktveranstaltung des Klimafrühlings Fragen, sie beteiligten sich auch mit einer Veranstaltung: Am 26.03.2019 fand im Mehrzweckraum des Gymnasiums die Veranstaltung „Zukunft gestalten - Change Agents im Landkreis Miesbach modeln (für) die Zukunft“ statt. Die „Change Agents“, Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, nahmen die Besucher mit in eine Zukunft, die wir schon heute aktiv gestalten können. Im Mittelpunkt stand hierbei das Finden von Antworten auf Probleme, die aktuell verursacht werden und das Entwickeln von besseren Handlungsoptionen.

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Ein anderes Beispiel aus dem Landkreis ist der Aktionstag der Wirkstatt Anders Wachsen in Weyarn. Bei der WeyHalla konnten die Besucherinnen und Besucher am 24.03.2019 Kleider tauschen, Biohonig probieren, Vorträge anhören und vieles mehr. In der WeyHalla fand die Prämierung des „Miaschburgers“ statt. Insgesamt gab’s 13 vegetarische Burger für die Jury zu bewerten, zu der auch Landrat Wolfgang Rzehak gehörte. Bewertete wurde nicht nur der Geschmack, sondern auch die Konsistenz, die Kreativität und die Regionalität. Gewonnen hat schließlich der Burger von Magdalena (16) und Theresa (20) Baumann aus Miesbach.

Hier finden Sie unter „Aktuelles“ die Rezepte der Burger: www.wirkstatt-anders-wachsen.de

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Das Motto des Klimafrühlings lautete: „Gemeinsam. Verantwortung. Hier!“. Durch viel Engagement wurde der Klimafrühling 2019 ein Erfolg, der aufzeigt, dass gemeinsam Verantwortung zu übernehmen Spaß macht! Besonders schön ist die Einsatzfreude der jugendlichen Miesbacher.

Ihnen sagte Landrat Wolfgang Rzehak schon bei der Auftaktveranstaltung des Klimafrühlings: „Gebt nicht auf, euer Engagement ist gut!“

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Quellen:
https://www.dasgelbeblatt.de/lokales/penzberg/klimafruehling-oberland-2019-ueber-aktionen-eine-nachhaltige-lebenswerte-zukunft-11866352.html
https://www.kulturvision-aktuell.de/wirkstatt-anders-wachsen-aktioenstag-weyarn-2019/
https://www.lra-toelz.de/neuer-schwung-fuer-klimaschutz-in-der-region
https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/weyarn-ort67256/aktionstag-wirkstatt-anders-wachsen-in-weyarn-zum-klimafruehling-junges-team-holt-sich-miaschburger-titel-11886667.html


Energiewende "Made in Miesbach"

Die Energieversorgung bei uns im Landkreis von einer fossil geprägten auf eine rein erneuerbare Energieversorgung bis 2035 umzustellen, hat im wahrsten Sinne ganz schön Spannung in den vielen Fragen: Wie könnekln wir die Energiewende so gestalten, dass sie zu uns im Landkreis Miesbach passt? Oder anders rum: Was tun und haben wir hier bei uns im Landkreis denn schon heute, auf was wir aufbauen und auch stolz sein dürfen, das schon jetzt „Made in Miesbach“ ist?

Hier kommen Sie zur Energiewendekampagne Made in Miesbach

Solarpotenzialkataster

Die Nutzung der Solarenergie im Gebäudebereich ist einer der Schwerpunkte im Bereich Erneuerbare Energien für den Landkreis. Der Solarpotenzialkataster setzt genau hier an: Mit diesem neuen Service des Landkreises bekommen Sie mit wenig Aufwand schnell einen ersten Eindruck, ob sich die eigene Dachfläche für eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage eignet.

Sie haben im Kataster die Möglichkeit, kostenlos und schnell, mit nur wenigen Klicks ihr Haus zu identifizieren und zu prüfen, ob es für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage grundsätzlich geeignet ist.

Probieren Sie es einfach aus! Zum Solarpotenzial gehts hier: www.solare-stadt.de/kreis-miesbach 

Bitte beachten Sie, dass die Informationen aus dem Solarpotenzialkataster keine detaillierte Fachplanung ersetzen. 

Windkraft im Hofoldinger Forst

Auch im Landkreis Miesbach spielt die Windenergie eine entscheidende Rolle bei der Energiewende und ist Teil des Klimaschutzkonzeptes. Eine mögliche Fläche liegt im Norden auf Flur der Gemeinde Otterfing im Hofoldinger Forst an den Landkreis München. Um ein Windenergie-Projekt möglichst raumverträglich und unter Wahrung der Interessen der einheimischen Bevölkerung zu prüfen, haben sich die vier Gemeinden Otterfing, Aying, Brunnthal und Sauerlach 2013 zur „Arbeitsgemeinschaft Windenergie Hofoldinger Fortst“ (ARGE) zusammengeschlossen. 2016 sind auf Bitten der Gemeinden auch die Landkreise München und Miesbach beigetreten. Nähere Informationen zum Projektstand finden Sie hier.

Ein Windenergie-Projekt mit Vorbildcharakter besonders im Hinblick auf Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger befindet sich in der Gemeinde Fuchstal im Landkreis Landsberg am Lech. Den Artikel aus der OBERLAND ALTERNATIV, Ausgabe 1/2020 finden Sie hier:

Energiewende "Made in Miesbach"

Die Energieversorgung bei uns im Landkreis von einer fossil geprägten auf eine rein erneuerbare Energieversorgung bis 2035 umzustellen, hat im wahrsten Sinne ganz schön Spannung in den vielen Fragen: Wie können wir die Energiewende so gestalten, dass sie zu uns im Landkreis Miesbach passt? Oder anders rum: Was tun und haben wir hier bei uns im Landkreis denn schon heute, auf was wir aufbauen und auch stolz sein dürfen, das schon jetzt „Made in Miesbach“ ist?

Hier kommen Sie zur Energiewendekampagne Made in Miesbach

Fachinformationen

Hier finden Sie interessante Links rund um Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Für Inhalt und Aktualität sind die jeweiligen Institutionen verantwortlich.

Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland setzt Aktionen und Projekte rund um die Themen Energiewende und Klimaschutz in den Landkreises Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau um. Hier erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Energiewende in der Region.

Der Energie-Atlas Bayern beleuchtet vielerlei Themen rund um Energieforschung für die Praxis. Er stellt Informationen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und zum Energiesparen mithilfe von interaktiven Karten bereit. Es ist eine Solarflächen- und eine Abwärmeinformationsbörse integriert.
 
Im Portal der Agentur für erneuerbare Energien erhalten Sie viele Informationen rund um die einzelnen Energieformen, aber auch über die Umformung in Strom und Wärme. Auch Informationen zu Verkehr, Wirtschaft und Politik im Themenfeld sind zu finden.
 
Auf dem Portal Kommunal-Erneuerbar finden vor allem kommunale Entscheidungsträger und engagierte Bürgerinnen und Bürger Informationen zu erneuerbaren Energien in Kommunen, zur kommunalen Wertschöpfung (inkl. Wertschöpfungsrechner), Technologien, Beispielkommunen und vieles mehr.
 
Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe stellt Basisinformationen über nachwachsende Rohstoffe, deren Anwendungsgebiete und Möglichkeiten, sowie Informationen über Projekte und Förderungen bereit.
 
Die Deutsche Energieagentur bietet eine Vielzahl von Informationen zu den Themen energieeffiziente Gebäude, Stromnutzung und Verkehrssysteme, erneuerbare Energien, Energiedienstleistungen und Energiesystemen. Es werden vielerlei Informationen zu den Projekten und verschiedenste Publikationen angeboten.
 
Die Plattform CO2-Online hat einen Energiespar Ratgeber integriert. Hier können praktische Informationen und Checks zu Wärme und Heizen, Stromsparen, Kühlen, Mobilität und vielem mehr eingeholt werden.

Fördermöglichkeiten

Die Fördermöglichkeiten im Bereich Energie und energetische Sanierung sind sehr vielfältig. Um sich einen guten Überblick verschaffen zu können, bietet sich der Förderkompass der bayerischen Energieagenturen an. Er enthält alle relevanten und aktuellen Förderprogramme für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen.

Den Förderkompass in seiner aktuellesten Version finden Sie auch bei den Informationsmaterialen.

Es besteht außerdem auch die Möglichkeit, Förderprogramme nach bestimmten Kriterien im Web zu suchen, diese ausgewählten Insitutionen bieten ensprechende Portale an:

Energieberatung

Energie, die man nicht verbraucht ist die beste! Aber wer hilft beispielsweise, den richtigen Weg bei der Sanierung des Eigenheims zu finden? Um die Suche für Sie zu erleichtern, bietet das Klimaschutzmanagement des Landkreises Informationen rund um die Energieberatung in der Umgebung an.

Neben Energieberaterliste und Förderkompass Energie besteht zudem die Möglichkeit, die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern im Landratsamt zu nutzen. Für weitereführende Informationen und Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne beim Klimaschutzmanagement.

Näheren Einblick zum Umfang des Beratungsangebot der Verbraucherzentrale erhalten Sie auch in der Übersicht (unter Informationsmaterial).

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Datenbanken, die Sie bei der Berater- und Expertensuche für Energieberatung, Förderprogramme und Energetisches Bauen und Sanieren unterstützen:

  • Die Energieeffizienz - Expertensuchehilft Ihnen spezialisierte Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren, für die aufgeführten Förderprogramme des Bundes, in Ihrer Nähe zu finden:
    • Vor-Ort-Beratung (BAFA)
    • energetische Fachplanung von KfW-Effizienzhäusern
    • Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal sowie alle Baudenkmale
  • Die Verbraucherzentrale Bayern bietet Energieberatung in den Beratungsstellen zu den folgenden Themenbereichen an:
    • Baulicher Wärmeschutz
    • Heizungs- und Regelungstechnik
    • Solarenergie
    • Stromsparen
    • Wärmepumpen
    • Förderprogramme
    • Wechsel des Energieversorgers
  • Die Beraterbörse der KfW Förderbank ermöglicht eine detaillierte Beratersuche nach ausgewählten Kriterien wie
    • einzelne Produkte der Förderbank
    • Branchen
    • Beratungsthemen
    • Erfahrung der Berater

Für Inhalt und Aktualität sind die jeweiligen Institutionen verantwortlich.