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Klimaschutz im Landkreis Miesbach

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Daher müssen wir uns verstärkt darum kümmern, unseren Landkreis darauf vorzubereiten. Wir müssen neue Wege finden. Einen solchen schlug der Landkreis Miesbach bereits im Jahre 2005 als Gründungsstifter der Bürgerstiftung Energiewende Oberland ein:

Bis 2035 wollen wir uns vollständig mit erneuerbaren Energien versorgen.

Ein Stück weiter sind wir 2011 mit der Fertigstellung des Klimaschutzkonzeptes und der Einstellung der Klimaschutzmanagerin gekommen. Seit Ende 2012 vernetzt sie Akteure, initiiert und koordiniert die Umsetzung von Maßnahmen und begleitet diese mit Projekten und Aktionen für Bürgerinnen und Bürger.

Im nächsten Schritt beschloss der Landkreis 2015 einen Klimaschutzbeirat zu gründen der die strategischen Maßnahmen, sowie die Klimaschutzmanagerin bei der Umsetzung unterstützt. Dennoch sind weiterhin große Anstrengungen nötig, um die Energiewende im Landkreis zu schaffen! Nutzen Sie die Informationen in dieser Broschüre, um sich einen Überblick der Aktivitäten des Landkreises für den Klimaschutz und die Energiewende zu verschaffen, und kontaktieren Sie uns gerne um mehr zu erfahren oder sich persönlich einzubringen.

Packen wir es gemeinsam an, für einen zukunftsfähigen Landkreis Miesbach!

Aktuelles

Das Klimasparbuch für das Oberland ist da!

Klimaschutz lässt sich prima in den Alltag integrieren. Das „Klimasparbuch Oberland“ für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach liefert viele wertvolle, auf die Region zugeschnittene Tipps. Jetzt hier blättern und inspirieren lassen.

Die KlimaschutzOffensive Fischbachau sucht ENERGIEBOTSCHAFTER und ENERGIEBOTSCHAFTERINNEN!

Du begeisterst dich für Klimaschutz, erneuerbare Energien und innovative Technologien? Du zählst deine Kilowattstunden und bist ein Energiespar-Held? Du besitzt ein e-Auto oder eine Photovoltaik-Anlage? Du heizt erneuerbar? (Fernwärme, Wärmepumpe, Holz, Solarthermie)

Dann mach mit und werde Energiebotschafter / -in.

Energiebotschafter / -in erhalten exklusive Veranstaltungs-Einladungen und Informationen, Medienunterstützung, um ihr Engagement sichtbar zu machen und andere, in unserer Gemeinde, auch persönlich zu motivieren. Bring Deine Ideen und Deine Kreativität zum Thema Klimaschutz und Energiewende in Fischbachau mit ein.

Bei Interesse sende bitte Deine Kontaktdaten, per Mail an rathaus@fischbachau.de, wir melden uns bei Dir.

Datenschutzhinweis: Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die Kommunikation im Rahmen der Kampagne "Energiebotschafter/in" verwendet, werden nicht an Dritte weitergegeben und unterliegen den gesetzlichen Vorschriften zur Datenverarbeitung.

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Die persönliche, kostenfreie Energieberatung findet wieder statt!

Die Online-Energieberatung ist ebenfalls kostenlos und erreichbar unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Zusätzlich bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenlose Online-Vorträge an. Die nächsten Termine sind:

  • 30.07.2020 von 19:00 - 20:30 Uhr: Persönliche Energiewende
  • 04.08.2020 von 19:00 - 20:30 Uhr: Tipps zum hitzeschutz: Kühle Wohnräume auch an heißen Tagen
  • 27.08.2020 von 17:30 - 19:00 Uhr: Fördermittel fürs Haus
  • 08.09.2020 von 18:00 - 19:30 Uhr: Sonnenstrom vom eigenen Dach - unabhängig mit PV und Stromspeicher
  • 29.09.2020 von 19:00 - 20:30 Uhr: Heizungserneuerung: Wie packt man's richtig an?
  • 13.10.2020 von 18:00 - 19:30 Uhr: Schimmel vermeiden: Wie heize und lüfte ich richtig?
  • 10.11.2020 von 18:00 - 19:30 Uhr: Wärmeverlusten auf der Spur: Erkennen - verstehen - handeln
  • 26.11.2020 von 18:00 - 19:30 Uhr: Hydraulischer Abgleich - der richtige Dreh zur Optimierung der Heizungsanlage
  • 08.12.2020 von 18:00 - 19:30 Uhr: Heizungserneuerung: Wie packt man's richtig an?

Die Anmeldung ist möglich unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de/veranstaltungen/.

Wichtige Tipps zum Energiesparen im Homeoffice erhalten Sie hier.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Das regionale Handlungskonzept von INOLA ist da!

Das Forschungsprojekt INOLA erarbeitete über fünf Jahre Lösungswege, wie das Oberland das Ziel der vollständigen Versorgung durch erneuerbare Energien bis 2035 erreichen, bzw. diesem Ziel möglichst nahe kommen kann. Dabei stand das INOLA-Projektteam im ständigen Dialogmit VertreterInnen der Bürgerschaft, der Politik und Verwaltung, der Wirtschaft sowie der Land- und Forstwirtschaft ebenso wie mit VertreterInnen des Naturschutz in allen drei beteiligten Landkreisen.

Hier finden Sie das regionale Handlungskonzept zum Download und hier ein Video zum Forschungsprojekt und den Handlungsempfehlungen.

Klimasparbuch Oberland in den Startlöchern

Beteiligung regionaler Unternehmen erwünscht

Praktische Tipps und Informationen rund um Klimaschutz im Alltag, garniert mit zahlreichen
Gutscheinangeboten – das Klimasparbuch Oberland hat es in sich!
Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland möchte gemeinsam mit dem Münchner oekom
verlag zwei Klimasparbuch-Ausgaben für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und
Weilheim-Schongau sowie für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach
herausbringen.

Die Vorarbeiten hierzu sind fast fertig.
Die beiden Klimasparbuch-Ausgaben für das gesamte Oberland zeigen mit ihren Tipps, wie
einfach klimaschonendes, ökofaires Verhalten in unserem Alltag sein kann – praktisch, gut
gelaunt und fundiert recherchiert. Manche Ideen wollte man vielleicht schon immer einmal
ausprobieren; das Klimasparbuch gibt dazu vielleicht den nötigen Ansporn. Oder man hat
von einem Angebot bisher noch nie gehört, beispielsweise von der Fahrradleihstation, dem
regionalen Honig, dem ökofairen Modeladen oder auch der Energieberatung. Neben
praktischen Tipps sollen verschiedene Gutscheine für vergünstigte oder kostenlose
Angebote zum Ausprobieren einladen.


Mehr Infos unter www.klimasparbuch.net


Damit das Klimasparbuch Realität werden kann, spricht der oekom verlag zusammen mit der
Energiewende Oberland interessierte Unternehmen und Firmen an, einen Gutschein
beizusteuern oder das Klimasparbuch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Kundinnen
und Kunden zu verschenken.
Wer sich als regionales Unternehmen am Klimasparbuch beteiligen möchte, kann einfach
Kontakt mit dem oekom verlag aufnehmen:
Frau Julia Bobinger, Tel.: 089/5441844, klimasparbuch@oekom.de.

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Information der Verbraucherzentrale Bayern      
                                                                                                                                            
Heizung austauschen: Hohe Zuschüsse für erneuerbare Energien  

Wer seine alte Heizung ersetzt, kann seit Anfang 2020 höhere Zuschüsse erhalten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin. Fast die Hälfte der Kosten fürs neue Heizsystem übernimmt der Staat im günstigsten Fall – der Höchstsatz liegt bei 45 Prozent.  

So ist die neue Förderung gestaffelt

Der Umstieg von Gasheizungen auf Anlagen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, wird mit 35 Prozent bezuschusst. Das gilt etwa für Wärmepumpen oder Holzpelletkessel, mit oder ohne Unterstützung durch Solarwärme vom Hausdach. Einen Zuschuss von 30 Prozent gibt es für neue Gasheizungen, die mit erneuerbaren Energien kombiniert werden. Bei diesen sogenannten Hybridheizungen ist die zusätzliche Einbindung einer Solarwärmeanlage oder auch einer Wärmepumpe möglich.  

Sonderprämie für den Austausch einer Ölheizung

Die genannten Fördersätze erhöhen sich noch einmal um 10 Prozent, wenn das alte System keine Gas-, sondern eine Ölheizung war. Mit dieser sogenannten Austauschprämie ergibt sich dann der maximal mögliche Zuschuss von 45 Prozent.  

Auch erste Schritte werden unterstützt

Wer jetzt einen neuen Gaskessel so installiert, dass er innerhalb von zwei Jahren erneuerbare Energien einbezieht, erhält immerhin noch einen Zuschuss von 20 Prozent. Das bedeutet zum Beispiel, dass Wärmespeicher und Steuerung für eine Solarwärmeanlage bereits eingebaut werden. Die Erweiterung auf ein Hybridheizsystem ist fristgerecht nachzuweisen.  

Nicht nur an den Heizungskeller denken

Je weniger Wärme die Heizung liefern muss, desto kleiner kann ihre Leistung ausfallen. Dadurch wird sie günstiger sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. Deshalb kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, zuerst die Fassade zu dämmen, bevor eine neue Heizung kommt. Auch Dämmmaßnahmen werden jetzt deutlich großzügiger mit 20 Prozent Zuschuss gefördert. Alternativ können Privatleute dieselbe Fördersumme über drei Jahre verteilt direkt von der Steuerschuld abziehen.  

Gut planen, aber nicht zu lange zögern

Wer erst nach 2002 in sein Eigenheim gezogen ist, sollte eine alte Heizung ohne Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik ersetzen, bevor sie 30 Jahre alt ist. Dann gilt nämlich eine gesetzliche Austauschpflicht.   Individuelle Hilfe bei der Vorbereitung eines Heizungsaustauschs und Tipps zu Fördermitteln gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. Die Beratung findet in der Beratungsstelle im Landratsamt Miesbach oder beim Ratsuchenden zu Hause statt. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 oder unter der Nummer des Klimaschutzmanagements des Landkreises 08025 704-3315  vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


KlimaAlps – Klimawandel sichtbar machen


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KlimaAlps will die Potenziale zum Klimaschutz eines Jeden wecken und wirksam werden lassen. Wir wollen regional auf den Klimawandel aufmerksam machen und der breiten Bevölkerung Anstöße zum Nachdenken und Handeln für den Klimaschutz geben. Dabei ist uns wichtig, dass wir auf fundierten Forschungsergebnissen aufbauen und einen nachhaltigen Wissenstransfer von der Forschung zur Bildung schaffen. In der Gemeinschaft schaffen wir mehr - daher arbeitet das Projektteam länder- und regionsübergreifend zusammen an der Erreichung des Ziels.
Das Projekt ist aus den folgenden drei Bausteinen aufgebaut:


KlimaPädagoge
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird Ausbildung zum KlimaPädagogen entwickelt und etabliert. Zielgruppen sind Umwelt-/Naturpädagogen und Multiplikatoren


KlimaTope
KlimaTope zeigen den Klimawandel in der Landschaft, hinterlegt mit zielgruppenspezifisch aufbereiteten wissenschaftlichen Informationen. Zielgruppen sind Umwelt- und Naturbildner in der Ausbildung sowie die breite Bevölkerung und Touristen in der Projektregion. Lehrmaterialien wie KlimaTop Karten, themenspezifische Lehrinformationen und eine Wanderausstellung werden für Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt.


KlimaAlps - Netzwerk
Nur gemeinsam können wir unser Zeil erreichen - dafür bauen wir das KlimaAlps Netzwerk zwischen Wissenschaft – Bildung – politischen Entscheidungsträgern und regionalen Umsetzern auf. Die Vernetzung der relevanten Akteure führt zu einer Stärkung der Wahrnehmung des Themas und des Wissenstransfers Forschung-Bildung. Über das KlimaAlps Netzwerk werden Know-How und Erfahrung der Akteure in der Projektregion gebündelt und in die Umsetzung des Projekts eingebracht. Steter Austausch bildet alle Akteure themenspezifisch weiter.
Weiter Informationen zum Projekt unter: www.klimaalps.eu

Der erste regionale Einkaufsführer im Landkreis Miesbach

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Die Öko-Modellregion Miesbacher Oberland will Verbrauchern die Suche nach ökologisch hergestellten und regionalen Lebensmitteln erleichtern. Im Einkaufsführer „Wos Guads ausm Miesbacher Oberland“ stellt der Gemeindeverbund direktvermarktende Betriebe, Bio-Märkte, Hofcafés und vieles mehr aus dem Landkreis Miesbach vor.

 

Diesen können Sie hier als PDF runterladen.

Neue Klimaschutzmanagerin stellt sich vor

Das Landratsamt Miesbach hat eine neue Klimaschutzmanagerin! Mona Dürrschmidt arbeitet als Elternzeitvertretung zunächst ein Jahr in Vollzeit. Sie kommt aus Landsberg am Lech und hat an der Universität Augsburg Umweltethik studiert. Sie betont, dass es für eine erfolgreiche Energiewende nebeneffizienter Technologie auch einen Bewusstseinswandel bei den Menschen brauche.

"Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, benötigen wir eine Politik, die klimafreundliches Handeln belohnt und klimaschädlichem Handeln Grenzen setzt“, sagt Dürrschmidt.

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„Ich freue mich, dass wir eine so engagierte und kenntnisreiche Mitarbeiterin als neue Klimaschutzmanagerin für das Landratsamt Miesbach gewinnen konnten“, sagte Landrat Wolfgang Rzehak, „die Energievision des Landkreises ist ein hohes Ziel. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es bleibt auch noch viel zu tun“.

Mona Dürrschmidt hat an der Universität Augsburg zunächst den Bachelor in Politikwissenschaften und Soziologie absolviert. Ihren Master machte sie in Umweltethik.

Einige Projekte und Arbeitsziele hat die 30-jährige als wichtig identifiziert:
So soll auch der Landkreis Miesbach ein Solarpotentialkataster bekommen. Andere Landkreises haben mit einem solchen Werkzeug im Internet schon gute Erfahrungen gemacht. Der Umweltausschuss hat sich nun auch für ein Kataster ausgesprochen. Hausbesitzer können damit einfach ermitteln, ob sich die Nutzung von Photovoltaik oder Solarthermie für ihr Gebäude lohnt. „Ein solches Katasters offenbart das Potential der Solarenergie. Bürger haben die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und die regionale Wertschöpfung zu stärken“, meint Dürrschmidt.

Wichtig seien nicht nur neue Anlagen für erneuerbare Energie, sondern der Energieverbrauch müsse gesenkt werden, besonders im Wärmebereich: „Dazu müssen wir Firmen und Haushalte noch stärker motivieren“. Die kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale solle stärker in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gebracht werden. Die Beratung findet in den Räumen des Landratsamtes einmal im Monat statt.

„Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, sie betrifft in meinen Augen jeden einzelnen Menschen. Klimaschutz kann sehr viel Positives mit sich bringen. Er kann Spaß machen, die Gesundheit fördern und ganz besonders wichtig: Menschen zusammenbringen und sinnstiftend sein“, meint Mona Dürrschmidt.

Der Baukatalog: Ein Leitfaden zur Energieeffizienten Bauleitplanung

Die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bis 2035 ist unser erklärtes Ziel im Oberland.

Beim Wärmeenergieverbrauch müssen bis zu diesem Jahr 70 % eingespart werden, im Vergleich zum Jahr 2009.  

Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Rahmen des Projekts INOLA (Innovationen für ein nachhaltiges Land‐ und Energiemanagement auf regionaler Ebene) wurde in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement und dem staatlichen Bauamt des Landkreises Miesbach eine Handreichung „Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung“ erarbeitet.

Ein „Baukatalog“ ist Teil des 2011 fertiggestellten Klimaschutzkonzepts des Landkreises Miesbach. Begonnen wurde die Arbeit an einer Zusammenstellung durch das Klimaschutzmanagement und dem staatlichen Bauamt bereits vor einigen Jahren. Schnell wurde klar, dass es einer vertieften Bearbeitung bedarf.

Am Freitag, den 25. Januar 2019 wurde das druckfrische Dokument interessierten Vertretern der Kommunen des Landkreises Miesbach vorgestellt. Knapp 30 Personen bestehend aus Bürgermeistern, Bauamtsleitern und Verwaltungsangestellten folgten der Einladung. Das hohe Interesse an der Veranstaltung zeigt die zunehmende Bedeutung der Thematik: Bei der Energiewende spielen Kommunen eine bedeutsame Rolle. Sie sind zum einen Grundstückeigentümer, Beratungsinstanz, Energieerzeuger und Verbraucher - und zum anderen gewährleisten sie den Einsatz von erneuerbaren Energien (EE) als Planungsbehörde.

Der Leitfaden „Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung“ richtet sich daher hauptsächlich an Verwaltungen und Bauämter der Kommunen. Das Dokument beinhaltet Beispiele, an denen eine energieeffiziente Bauleitplanung sichtbar gemacht wird. Diese Beispiele können auch interessant für Bauherren sein, die bei der Umsetzung ihres Bauvorhabens auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit achten wollen. Inhaltlich setzt sich der Maßnahmenkatalog aus allgemeinen Informationen zur energieeffizienten und klimaschützenden Bauleitplanung und einem umfangreichen Anhang zusammen.

Zuerst werden Gründe für diese Bauleitplanung erläutert. Anschließend wird der Weg von der Idee, beziehungsweise dem Ziel bis zur fertigen Bauleiplanung beschrieben. Darauffolgend werden Kriterien und Empfehlungen hinsichtlich Gebäude, Umgebung etc. ausgesprochen, die für eine energieeffiziente und klimaschützende Bauleitplanung erforderlich ist.

Der Leser erhält auf Grundlage des Baugesetzbuches konkrete Entscheidungshilfen zur Umsetzung einer energieeffizienten Bauleitplanung

Abschließend findet man einen umfangreichen Anhang vor. Dieser bringt Ihnen Rechtsvorschriften, die bei solchen Projekten besonders berücksichtigt werden müssen näher. Dazu beinhaltet der Anhang Muster für Checklisten, Beispiele zur energieeffizienten und klimaschützenden Bauleiplanung im Oberland und abschließend Informationen zu Fördermöglichkeiten.

Das Dokument soll zukünftig auch weiterhin an die jeweiligen aktuellen politischen Gegebenheiten sowie an die Bedürfnisse der Gemeinden angepasst werden.

Den Baukatalog finden Sie hier:

Dokument anzeigen: Baukatalog
BaukatalogPDF, 2,9 MB

Der Klimafrühling 2019 – ein Gemeinschaftserfolg

Mit über 110 Veranstaltungen und ca. 4000 Besuchern geht der 2. Klimafrühling Oberland erfolgreich zu Ende.

Die Veranstaltungsreihe wurde dieses Jahr organisiert von den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung der Stadt Penzberg und der Bürgerstiftung Energiewende Oberland. Die Klimaschutzabteilungen aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen hatten 2018 das neue Veranstaltungsformat ins Leben gerufen.

Bei vielen Veranstaltungen stand dieses Jahr das Handeln und Mitmachen im Mittelpunkt der 3-wöchigen Veranstaltungsreihe. Für die Besucher geboten waren spannende Führungen, Vorträge, Kinoveranstaltungen, Workshops und Vernetzungsangebote.

Regionale Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Initiativen, Vereine, Stiftungen, Glaubenseinrichtungen und Unternehmen hatten die über 100 Events für kleine und große Klimaschützer*innen angeboten.

Im Landkreis Miesbach zeigten sich die Schülerinnen und Schüler des Miesbacher Gymnasiums sehr engagiert. Sie stellten nicht nur dem Landrat Wolfgang Rzehak bei der Auftaktveranstaltung des Klimafrühlings Fragen, sie beteiligten sich auch mit einer Veranstaltung: Am 26.03.2019 fand im Mehrzweckraum des Gymnasiums die Veranstaltung „Zukunft gestalten - Change Agents im Landkreis Miesbach modeln (für) die Zukunft“ statt. Die „Change Agents“, Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, nahmen die Besucher mit in eine Zukunft, die wir schon heute aktiv gestalten können. Im Mittelpunkt stand hierbei das Finden von Antworten auf Probleme, die aktuell verursacht werden und das Entwickeln von besseren Handlungsoptionen.

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Ein anderes Beispiel aus dem Landkreis ist der Aktionstag der Wirkstatt Anders Wachsen in Weyarn. Bei der WeyHalla konnten die Besucherinnen und Besucher am 24.03.2019 Kleider tauschen, Biohonig probieren, Vorträge anhören und vieles mehr. In der WeyHalla fand die Prämierung des „Miaschburgers“ statt. Insgesamt gab’s 13 vegetarische Burger für die Jury zu bewerten, zu der auch Landrat Wolfgang Rzehak gehörte. Bewertete wurde nicht nur der Geschmack, sondern auch die Konsistenz, die Kreativität und die Regionalität. Gewonnen hat schließlich der Burger von Magdalena (16) und Theresa (20) Baumann aus Miesbach.

Hier finden Sie unter „Aktuelles“ die Rezepte der Burger: www.wirkstatt-anders-wachsen.de

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Das Motto des Klimafrühlings lautete: „Gemeinsam. Verantwortung. Hier!“. Durch viel Engagement wurde der Klimafrühling 2019 ein Erfolg, der aufzeigt, dass gemeinsam Verantwortung zu übernehmen Spaß macht! Besonders schön ist die Einsatzfreude der jugendlichen Miesbacher.

Ihnen sagte Landrat Wolfgang Rzehak schon bei der Auftaktveranstaltung des Klimafrühlings: „Gebt nicht auf, euer Engagement ist gut!“

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Quellen:
https://www.dasgelbeblatt.de/lokales/penzberg/klimafruehling-oberland-2019-ueber-aktionen-eine-nachhaltige-lebenswerte-zukunft-11866352.html
https://www.kulturvision-aktuell.de/wirkstatt-anders-wachsen-aktioenstag-weyarn-2019/
https://www.lra-toelz.de/neuer-schwung-fuer-klimaschutz-in-der-region
https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/weyarn-ort67256/aktionstag-wirkstatt-anders-wachsen-in-weyarn-zum-klimafruehling-junges-team-holt-sich-miaschburger-titel-11886667.html

Energiewende "Made in Miesbach"

Die Energieversorgung bei uns im Landkreis von einer fossil geprägten auf eine rein erneuerbare Energieversorgung bis 2035 umzustellen, hat im wahrsten Sinne ganz schön Spannung in den vielen Fragen: Wie könnekln wir die Energiewende so gestalten, dass sie zu uns im Landkreis Miesbach passt? Oder anders rum: Was tun und haben wir hier bei uns im Landkreis denn schon heute, auf was wir aufbauen und auch stolz sein dürfen, das schon jetzt „Made in Miesbach“ ist?

Hier kommen Sie zur Energiewendekampagne Made in Miesbach

Energiewende "Made in Miesbach"

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Die Energieversorgung bei uns im Landkreis von einer fossil geprägten auf eine rein erneuerbare Energieversorgung bis 2035 umzustellen, hat im wahrsten Sinne ganz schön Spannung in den vielen Fragen: Wie können wir die Energiewende so gestalten, dass sie zu uns im Landkreis Miesbach passt? Oder anders rum: Was tun und haben wir hier bei uns im Landkreis denn schon heute, auf was wir aufbauen und auch stolz sein dürfen, das schon jetzt „Made in Miesbach“ ist?

Hier kommen Sie zur Energiewendekampagne Made in Miesbach

Fachinformationen

Hier finden Sie interessante Links rund um Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Für Inhalt und Aktualität sind die jeweiligen Institutionen verantwortlich.

Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland setzt Aktionen und Projekte rund um die Themen Energiewende und Klimaschutz in den Landkreises Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau um. Hier erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Energiewende in der Region.

Der Energie-Atlas Bayern beleuchtet vielerlei Themen rund um Energieforschung für die Praxis. Er stellt Informationen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und zum Energiesparen mithilfe von interaktiven Karten bereit. Es ist eine Solarflächen- und eine Abwärmeinformationsbörse integriert.
 
Im Portal der Agentur für erneuerbare Energien erhalten Sie viele Informationen rund um die einzelnen Energieformen, aber auch über die Umformung in Strom und Wärme. Auch Informationen zu Verkehr, Wirtschaft und Politik im Themenfeld sind zu finden.
 
Auf dem Portal Kommunal-Erneuerbar finden vor allem kommunale Entscheidungsträger und engagierte Bürgerinnen und Bürger Informationen zu erneuerbaren Energien in Kommunen, zur kommunalen Wertschöpfung (inkl. Wertschöpfungsrechner), Technologien, Beispielkommunen und vieles mehr.
 
Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe stellt Basisinformationen über nachwachsende Rohstoffe, deren Anwendungsgebiete und Möglichkeiten, sowie Informationen über Projekte und Förderungen bereit.
 
Die Deutsche Energieagentur bietet eine Vielzahl von Informationen zu den Themen energieeffiziente Gebäude, Stromnutzung und Verkehrssysteme, erneuerbare Energien, Energiedienstleistungen und Energiesystemen. Es werden vielerlei Informationen zu den Projekten und verschiedenste Publikationen angeboten.
 
Die Plattform CO2-Online hat einen Energiespar Ratgeber integriert. Hier können praktische Informationen und Checks zu Wärme und Heizen, Stromsparen, Kühlen, Mobilität und vielem mehr eingeholt werden.

Fördermöglichkeiten

Die Fördermöglichkeiten im Bereich Energie und energetische Sanierung sind sehr vielfältig. Um sich einen guten Überblick verschaffen zu können, bietet sich der Förderkompass der bayerischen Energieagenturen an. Er enthält alle relevanten und aktuellen Förderprogramme für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen.

Den Förderkompass in seiner aktuellesten Version finden Sie auch bei den Informationsmaterialen.

Es besteht außerdem auch die Möglichkeit, Förderprogramme nach bestimmten Kriterien im Web zu suchen, diese ausgewählten Insitutionen bieten ensprechende Portale an:

Energieberatung

Energie, die man nicht verbraucht ist die beste! Aber wer hilft beispielsweise, den richtigen Weg bei der Sanierung des Eigenheims zu finden? Um die Suche für Sie zu erleichtern, bietet das Klimaschutzmanagement des Landkreises Informationen rund um die Energieberatung in der Umgebung an.

Neben Energieberaterliste und Förderkompass Energie besteht zudem die Möglichkeit, die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern im Landratsamt zu nutzen. Für weitereführende Informationen und Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne beim Klimaschutzmanagement.

Näheren Einblick zum Umfang des Beratungsangebot der Verbraucherzentrale erhalten Sie auch in der Übersicht (unter Informationsmaterial).

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Datenbanken, die Sie bei der Berater- und Expertensuche für Energieberatung, Förderprogramme und Energetisches Bauen und Sanieren unterstützen:

  • Die Energieeffizienz - Expertensuchehilft Ihnen spezialisierte Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren, für die aufgeführten Förderprogramme des Bundes, in Ihrer Nähe zu finden:
    • Vor-Ort-Beratung (BAFA)
    • energetische Fachplanung von KfW-Effizienzhäusern
    • Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal sowie alle Baudenkmale
  • Die Verbraucherzentrale Bayern bietet Energieberatung in den Beratungsstellen zu den folgenden Themenbereichen an:
    • Baulicher Wärmeschutz
    • Heizungs- und Regelungstechnik
    • Solarenergie
    • Stromsparen
    • Wärmepumpen
    • Förderprogramme
    • Wechsel des Energieversorgers
  • Die Beraterbörse der KfW Förderbank ermöglicht eine detaillierte Beratersuche nach ausgewählten Kriterien wie
    • einzelne Produkte der Förderbank
    • Branchen
    • Beratungsthemen
    • Erfahrung der Berater

Für Inhalt und Aktualität sind die jeweiligen Institutionen verantwortlich.