Arbeitsgruppe Landschaftsschutzgebiete nimmt Arbeit nach erster Auslegungsphase auf
Die Arbeitsgruppe „Landschaftsschutzgebiete“ hat in dieser Woche nach der ersten Auslegungsphase ihre Arbeit wieder aufgenommen. Hintergrund sind rund 860 eingegangene Stellungnahmen und Einwendungen, die Bürgerinnen und Bürger, Verbände sowie Interessensvertretungen im Rahmen der Beteiligung eingebracht haben. Im Mittelpunkt des Treffens stand zunächst nicht die inhaltliche Diskussion einzelner Punkte, sondern vor allem ein Überblick über die Vielzahl der Rückmeldungen. Ziel war es, sich ein gemeinsames Bild zu verschaffen und die weiteren Arbeitsschritte vorzubereiten.
„Wir nehmen die zahlreichen Anregungen und Bedenken sehr ernst. Sie zeigen, wie groß das Interesse an der Gestaltung unserer Landschaftsschutzgebiete ist“, betonte Klaus Thurnhuber, Vorsitzender der Arbeitsgruppe.
Klar ist auch: Ganz ohne Landschaftsschutzgebiete wird es angesichts der Vorgaben der Alpenkonvention nicht gehen. Das gemeinsame Ziel der Arbeitsgruppe ist daher, eine Lösung vor Ort zu erarbeiten, die sowohl praktikabel als auch zukunftsorientiert ist. Die Mitglieder waren sich einig, dass es bei den anstehenden Beratungen darum gehen wird, eine ausgewogene Lösung zu finden, die den unterschiedlichen Belangen gerecht wird, insbesondere den Anforderungen von Landwirtschaft, Bauentwicklung und Freizeitnutzung wie Mountainbiking.
Die Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten die Eingaben detailliert auswerten und in die weitere Planung einfließen lassen. Ziel ist es, tragfähige Regelungen zu erarbeiten, die den Schutz der Natur mit den Bedürfnissen der Menschen im Landkreis in Einklang bringen.