Von Klimaschutz bis kommunale Wärmeplanung
Arbeitskreis tauscht sich aus
Fahrradwege für den Landkreis, Elektromobilität und kommunale Wärmeplanung – all das sind wichtige Aspekte, um das Ziel des Landkreises Miesbach zu erreichen, bis zum Jahr 2035 unabhängig von fossilen Energieträgern sein. An diesem ambitionierten Ziel arbeiten nicht nur das Landratsamt und die Kommunen, sondern auch viele Arbeitskreise im Landkreis, die sich jetzt wieder getroffen haben, um sich über ihre Projekte und Herausforderungen auszutauschen.
Andreas Scharli, Energiemanager der Energiewende Oberland, stellte verschiedenste marktneutrale Online-Tools vor. Mit dem Solarpotenzialkataster des Landkreises Miesbach (www.solare-stadt.de/kreis-miesbach/) können Hausbesitzer mit ein paar Klicks herausfinden, ob ihr Haus für eine Photovoltaik- oder eine Solarthermieanlage geeignet ist. Das Tool ubakus (www.ubakus.de) berechnet den U-Wert eines Bauteils, also wie viel eine gedämmte Wand an Wärme verliert. Die Energiewende Oberland bietet außerdem einen Online-Heizungsrechner und einen Sanierungs-Check an (www.energiewende-oberland.de). Hier können die Kosten für einen Heizungstausch oder eine Haussanierung mit aktuellen Zahlen bestimmt werden.
Wir möchten jetzt bereits auf den Klimafrühling Oberland vom 17. April bis 10. Mai 2026 hinweisen. In dieser Veranstaltungsreihe finden viele Aktionen rund um Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit statt. Auch hier wollen die Arbeitskreise das Programm aktiv mitgestalten. Alle Informationen zum Klimafrühling sind auf www.klimafruehling.com zu finden.