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Klimaschutz im Landkreis Miesbach

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Daher müssen wir uns verstärkt darum kümmern, unseren Landkreis darauf vorzubereiten. Wir müssen neue Wege finden. Einen solchen schlug der Landkreis Miesbach bereits im Jahre 2005 als Gründungsstifter der Bürgerstiftung Energiewende Oberland ein:

Bis 2035 wollen wir uns vollständig mit erneuerbaren Energien versorgen.

Ein Stück weiter sind wir 2011 mit der Fertigstellung des Klimaschutzkonzeptes und der Einstellung der Klimaschutzmanagerin gekommen. Seit Ende 2012 vernetzt sie Akteure, initiiert und koordiniert die Umsetzung von Maßnahmen und begleitet diese mit Projekten und Aktionen für Bürgerinnen und Bürger.

Im nächsten Schritt beschloss der Landkreis 2015 einen Klimaschutzbeirat zu gründen der die strategischen Maßnahmen, sowie die Klimaschutzmanagerin bei der Umsetzung unterstützt. Dennoch sind weiterhin große Anstrengungen nötig, um die Energiewende im Landkreis zu schaffen! Nutzen Sie die Informationen in dieser Broschüre, um sich einen Überblick der Aktivitäten des Landkreises für den Klimaschutz und die Energiewende zu verschaffen, und kontaktieren Sie uns gerne um mehr zu erfahren oder sich persönlich einzubringen.

Packen wir es gemeinsam an, für einen zukunftsfähigen Landkreis Miesbach!

Aktuelles

Neue Klimaschutzmanagerin stellt sich vor

Das Landratsamt Miesbach hat eine neue Klimaschutzmanagerin! Mona Dürrschmidt arbeitet als Elternzeitvertretung zunächst ein Jahr in Vollzeit. Sie kommt aus Landsberg am Lech und hat an der Universität Augsburg Umweltethik studiert. Sie betont, dass es für eine erfolgreiche Energiewende nebeneffizienter Technologie auch einen Bewusstseinswandel bei den Menschen brauche.

"Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, benötigen wir eine Politik, die klimafreundliches Handeln belohnt und klimaschädlichem Handeln Grenzen setzt“, sagt Dürrschmidt.

„Ich freue mich, dass wir eine so engagierte und kenntnisreiche Mitarbeiterin als neue Klimaschutzmanagerin für das Landratsamt Miesbach gewinnen konnten“, sagte Landrat Wolfgang Rzehak, „die Energievision des Landkreises ist ein hohes Ziel. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es bleibt auch noch viel zu tun“.

Mona Dürrschmidt hat an der Universität Augsburg zunächst den Bachelor in Politikwissenschaften und Soziologie absolviert. Ihren Master machte sie in Umweltethik.

Einige Projekte und Arbeitsziele hat die 30-jährige als wichtig identifiziert:
So soll auch der Landkreis Miesbach ein Solarpotentialkataster bekommen. Andere Landkreises haben mit einem solchen Werkzeug im Internet schon gute Erfahrungen gemacht. Der Umweltausschuss hat sich nun auch für ein Kataster ausgesprochen. Hausbesitzer können damit einfach ermitteln, ob sich die Nutzung von Photovoltaik oder Solarthermie für ihr Gebäude lohnt. „Ein solches Katasters offenbart das Potential der Solarenergie. Bürger haben die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und die regionale Wertschöpfung zu stärken“, meint Dürrschmidt.

Wichtig seien nicht nur neue Anlagen für erneuerbare Energie, sondern der Energieverbrauch müsse gesenkt werden, besonders im Wärmebereich: „Dazu müssen wir Firmen und Haushalte noch stärker motivieren“. Die kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale solle stärker in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gebracht werden. Die Beratung findet in den Räumen des Landratsamtes einmal im Monat statt.

„Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, sie betrifft in meinen Augen jeden einzelnen Menschen. Klimaschutz kann sehr viel Positives mit sich bringen. Er kann Spaß machen, die Gesundheit fördern und ganz besonders wichtig: Menschen zusammenbringen und sinnstiftend sein“, meint Mona Dürrschmidt.

Der Baukatalog: Ein Leitfaden zur Energieeffizienten Bauleitplanung

Die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bis 2035 ist unser erklärtes Ziel im Oberland.

Beim Wärmeenergieverbrauch müssen bis zu diesem Jahr 70 % eingespart werden, im Vergleich zum Jahr 2009.  

Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Rahmen des Projekts INOLA (Innovationen für ein nachhaltiges Land‐ und Energiemanagement auf regionaler Ebene) wurde in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement und dem staatlichen Bauamt des Landkreises Miesbach eine Handreichung „Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung“ erarbeitet.

Ein „Baukatalog“ ist Teil des 2011 fertiggestellten Klimaschutzkonzepts des Landkreises Miesbach. Begonnen wurde die Arbeit an einer Zusammenstellung durch das Klimaschutzmanagement und dem staatlichen Bauamt bereits vor einigen Jahren. Schnell wurde klar, dass es einer vertieften Bearbeitung bedarf.

Am Freitag, den 25. Januar 2019 wurde das druckfrische Dokument interessierten Vertretern der Kommunen des Landkreises Miesbach vorgestellt. Knapp 30 Personen bestehend aus Bürgermeistern, Bauamtsleitern und Verwaltungsangestellten folgten der Einladung. Das hohe Interesse an der Veranstaltung zeigt die zunehmende Bedeutung der Thematik: Bei der Energiewende spielen Kommunen eine bedeutsame Rolle. Sie sind zum einen Grundstückeigentümer, Beratungsinstanz, Energieerzeuger und Verbraucher - und zum anderen gewährleisten sie den Einsatz von erneuerbaren Energien (EE) als Planungsbehörde.

Der Leitfaden „Energieeffizienz und Klimaschutz in der Bauleitplanung“ richtet sich daher hauptsächlich an Verwaltungen und Bauämter der Kommunen. Das Dokument beinhaltet Beispiele, an denen eine energieeffiziente Bauleitplanung sichtbar gemacht wird. Diese Beispiele können auch interessant für Bauherren sein, die bei der Umsetzung ihres Bauvorhabens auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit achten wollen. Inhaltlich setzt sich der Maßnahmenkatalog aus allgemeinen Informationen zur energieeffizienten und klimaschützenden Bauleitplanung und einem umfangreichen Anhang zusammen.

Zuerst werden Gründe für diese Bauleitplanung erläutert. Anschließend wird der Weg von der Idee, beziehungsweise dem Ziel bis zur fertigen Bauleiplanung beschrieben. Darauffolgend werden Kriterien und Empfehlungen hinsichtlich Gebäude, Umgebung etc. ausgesprochen, die für eine energieeffiziente und klimaschützende Bauleitplanung erforderlich ist.

Der Leser erhält auf Grundlage des Baugesetzbuches konkrete Entscheidungshilfen zur Umsetzung einer energieeffizienten Bauleitplanung

Abschließend findet man einen umfangreichen Anhang vor. Dieser bringt Ihnen Rechtsvorschriften, die bei solchen Projekten besonders berücksichtigt werden müssen näher. Dazu beinhaltet der Anhang Muster für Checklisten, Beispiele zur energieeffizienten und klimaschützenden Bauleiplanung im Oberland und abschließend Informationen zu Fördermöglichkeiten.

Das Dokument soll zukünftig auch weiterhin an die jeweiligen aktuellen politischen Gegebenheiten sowie an die Bedürfnisse der Gemeinden angepasst werden.

Den Baukatalog finden Sie hier:

Dokument anzeigen: Baukatalog
BaukatalogPDF, 2,9 MB

Der Klimafrühling 2019 – ein Gemeinschaftserfolg

Mit über 110 Veranstaltungen und ca. 4000 Besuchern geht der 2. Klimafrühling Oberland erfolgreich zu Ende.

Die Veranstaltungsreihe wurde dieses Jahr organisiert von den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung der Stadt Penzberg und der Bürgerstiftung Energiewende Oberland. Die Klimaschutzabteilungen aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen hatten 2018 das neue Veranstaltungsformat ins Leben gerufen.

Bei vielen Veranstaltungen stand dieses Jahr das Handeln und Mitmachen im Mittelpunkt der 3-wöchigen Veranstaltungsreihe. Für die Besucher geboten waren spannende Führungen, Vorträge, Kinoveranstaltungen, Workshops und Vernetzungsangebote.

Regionale Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Initiativen, Vereine, Stiftungen, Glaubenseinrichtungen und Unternehmen hatten die über 100 Events für kleine und große Klimaschützer*innen angeboten.

Im Landkreis Miesbach zeigten sich die Schülerinnen und Schüler des Miesbacher Gymnasiums sehr engagiert. Sie stellten nicht nur dem Landrat Wolfgang Rzehak bei der Auftaktveranstaltung des Klimafrühlings Fragen, sie beteiligten sich auch mit einer Veranstaltung: Am 26.03.2019 fand im Mehrzweckraum des Gymnasiums die Veranstaltung „Zukunft gestalten - Change Agents im Landkreis Miesbach modeln (für) die Zukunft“ statt. Die „Change Agents“, Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, nahmen die Besucher mit in eine Zukunft, die wir schon heute aktiv gestalten können. Im Mittelpunkt stand hierbei das Finden von Antworten auf Probleme, die aktuell verursacht werden und das Entwickeln von besseren Handlungsoptionen.


Ein anderes Beispiel aus dem Landkreis ist der Aktionstag der Wirkstatt Anders Wachsen in Weyarn. Bei der WeyHalla konnten die Besucherinnen und Besucher am 24.03.2019 Kleider tauschen, Biohonig probieren, Vorträge anhören und vieles mehr. In der WeyHalla fand die Prämierung des „Miaschburgers“ statt. Insgesamt gab’s 13 vegetarische Burger für die Jury zu bewerten, zu der auch Landrat Wolfgang Rzehak gehörte. Bewertete wurde nicht nur der Geschmack, sondern auch die Konsistenz, die Kreativität und die Regionalität. Gewonnen hat schließlich der Burger von Magdalena (16) und Theresa (20) Baumann aus Miesbach.

Hier finden Sie unter „Aktuelles“ die Rezepte der Burger: www.wirkstatt-anders-wachsen.de


Das Motto des Klimafrühlings lautete: „Gemeinsam. Verantwortung. Hier!“. Durch viel Engagement wurde der Klimafrühling 2019 ein Erfolg, der aufzeigt, dass gemeinsam Verantwortung zu übernehmen Spaß macht! Besonders schön ist die Einsatzfreude der jugendlichen Miesbacher.

Ihnen sagte Landrat Wolfgang Rzehak schon bei der Auftaktveranstaltung des Klimafrühlings: „Gebt nicht auf, euer Engagement ist gut!“


Quellen:
https://www.dasgelbeblatt.de/lokales/penzberg/klimafruehling-oberland-2019-ueber-aktionen-eine-nachhaltige-lebenswerte-zukunft-11866352.html
https://www.kulturvision-aktuell.de/wirkstatt-anders-wachsen-aktioenstag-weyarn-2019/
https://www.lra-toelz.de/neuer-schwung-fuer-klimaschutz-in-der-region
https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/weyarn-ort67256/aktionstag-wirkstatt-anders-wachsen-in-weyarn-zum-klimafruehling-junges-team-holt-sich-miaschburger-titel-11886667.html

Das Programm des Klimafrühling Oberland 2019

Es ist soweit. Das gesamte Programm des Klimafrühling Oberland 2019 ist online. Vorträge, Exkursionen, Workshops und Filmvorführungen zeigen auch dieses Jahr wieder wie Klimaschutz im Oberland funktionieren kann. Insgesamt sind für Besucherinnen und Besucher 110 Veranstaltung geboten! Die Veranstaltungen finden vom 14. März bis zum 7. April an verschiedenen Orten im Oberland verteilt statt.Wir laden Sie deshalb sehr herzlich zum Klimafrühling Oberland 2019 ein, der gemeinsam von den Landkreisen Bad-Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Miesbach sowie von der Stadt Penzberg veranstaltet wird. Unterstützt wird der Klimafrühling von der Energiewende Oberland. Unter dem Motto “Gemeinsam. Verantwortung. Hier!” freuen wir uns auf über 100 Veranstaltungen rund um das Thema Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Wir wünschen Ihnen spannende Diskussionen und entdecken Sie neue Wege sowie nachhaltige Ideen für unsere Region.Dieses Jahr neu ist das Klimafrühling-Kinoprogramm sowie ein Rahmenprogramm rund um den Klimafrühling. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher!Alle Infos unter: www.klimafrühling.com

Miesbach macht mit beim Klimafrühling Oberland vom 14. März bis 7. April 2019

Der Landkreis Miesbach ist abei beim Klimafrühling Oberland. Der geht im Zeitraum vom 14. März bis 7. April 2019 in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen schon in die zweite Runde. Bis zum 14. Dezember können unter www.klimafrühling.com Vorträge, Filmvorführungen, Exkursionen, Besichtigungen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und vieles mehr eingereicht werden. Das Veranstaltungsgebiet erweitert sich im kommenden Jahr neben dem Landkreis Miesbach auch um die Stadt Penzberg.

Nach dem Erfolg des Veranstaltungsreigens in diesem Jahr wird der Klimafrühling Oberland in 2019 zum zweiten Mal stattfinden. Diesmal haben sich auch der Landkreis Miesbach und die Stadt Penzberg angeschlossen. Auch die Energiewende Oberland ist als neuer Partner des Klimafrühling Oberland dabei.

Veranstaltungen anbieten können z.B. Vereine, Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen oder Privatpersonen. Alle Veranstaltungen zusammen sollen ein umfassendes Veranstaltungsprogramm ergeben, das den Klimaschutz und die regionalen Handlungsmöglichkeiten während der drei Wochen des Klimafrühlings in den Mittelpunkt stellt. Die Veranstaltungen des Klimafrühlings Oberland richten sich dabei an alle Bürgerinnen und Bürger der Region und sollen informieren, aktivieren und Lust am eigenen Engagement wecken.

Die Veranstalter selbst können von der Öffentlichkeitsarbeit zum Klimafrühling über soziale Medien, Inserate oder Plakate profitieren und gleichzeitig neue Partner, Netzwerke oder Interessenten gewinnen. Die Anmeldung von Veranstaltungen ist ab sofort bis zum 14. Dezember über www.klimafrühling.com möglich.

Auch 2019 wird es wieder ein Veranstaltungsmotto geben. Darüber kann noch bis zum 14. Oktober ebenfalls über die Projekthomepage abgestimmt werden.

Ihr Ansprechpartner für den Klimafrühling Oberland im Landkreis Miesbach ist Alexander Stephan.

Klimafrühling Oberland:

2018 wurde das Veranstaltungsformat „Klimafrühling Oberland“ erstmals von den Klimaschutzbeauftragten aus Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen ins Leben gerufen. Nach dem Vorbild des Münchener Klimaherbstes waren für die rund 2.000 Besucherinnen und Besucher spannende und inspirierende Veranstaltungsbeiträge zu Klimaschutz und nachhaltigem Handeln geboten.

Klimagipfel der Klimaschutzmanager des Oberlands

Die 23. UN-Weltklimakonferenz in Bonn wurde mit dem deutlichen Signal beendet: Klimaschutz muss von unten beginnen, bei den Bürgerinnen und Bürgern, in den Kommunen. Die Landkreise der Planungsregion 17 haben sich mit dem Beitritt zur Energiewende Oberland ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bis 2035. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass die Region Oberland im Klimaschutz an einen Strang zieht und zusammenarbeitet.

Aus diesem Grund trafen sich alle Klimaschutzmanager*innen und Klimaschutzbeauftragten der vier Landkreise und deren Kommunen zu einem Klimagipfel auf Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, weil hier der Klimawandel am deutlichsten zu sehen und zu messen ist.

Auf der Forschungsstation arbeiten ständig über 10 Wissenschaftsteams im Bereich regionaler und globaler Klimaforschung und sie gaben den Besuchern exklusive Ein- und Ausblicke Ihrer Ergebnisse für das regionale Klima im Oberland.

Zum Beispiel, dass der Temperaturanstieg in den Bergregionen extremer ausfallen wird als in flacheren Regionen Bayerns. In den Bayerischen Alpen ist mancherorts beispielsweise bereits ein jährlicher Temperaturanstieg um 0.3°C messbar (Blaueisgletscher Berchtesgaden).

Die jährlichen Niederschläge werden in den Wintermonaten zunehmen und in den Sommermonaten ist mit häufigeren Starkregenereignissen zu rechnen.

Wie und wo die Daten für die Forschungsergebnisse erhoben werden, konnten die Besucher eindrucksvoll im Kammstollen erfahren – ursprünglich ein Verbindungsstollen zwischen der Tiroler Bergstation und dem Schneefernerhaus – wo seit vielen Jahren der Permafrost im Zugspitzmassiv gemessen und untersucht wird.

Bei der Messung der Luft, wo z.B. CO2, Chemikalien, Radioaktivität erfasst werden, kommt es auf höchste Präzision und Reinheit der Luft an, deshalb gilt Rauchverbot im gesamten Haus und es gibt keine Verbrennungsmotoren, z.B. läuft deshalb die Schneefräse im Akkubetrieb.

Vor allem die Entwicklungen und Prognosen der CO2-Konzentration, Methan, Feinstaubwerte und Luftfeuchtigkeit spielen für die Arbeit der Klimabeauftragten eine entscheidende Rolle, denn sie bestimmen maßgeblich wie sich das Klima verändern wird.

In diesem Bereich wollen die Klimaforscher und die Klimaschutzmanager in Zukunft noch näher zusammenarbeiten. Regelmäßig soll ein gegenseitiger Austausch der Forschungsergebnisse sowie der einzelnen Klimaschutzmaßnahmen in der Region stattfinden. Also eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis.

Auch das Schneefernerhaus will in den nächsten Jahren versuchen CO2-neutral zu werden, derzeit wird dazu eine Machbarkeitsstudie mit der TUM im Rahmen einer Masterarbeit erstellt.

Ein zentraler Anlass für das Treffen der Klimaschutzmanager war der Austausch und die intensive Abstimmung der anstehenden Klimaschutz-Projekte im Oberland. Hier wird immer deutlicher, dass es auf gemeinsames und landkreisübergreifendes Teamwork ankommt.

Im Oberland startet nun ein starkes Klimaschutznetzwerk mit gemeinsamen Zielen und Projekten ins Jahr 2018.

Energiewende "Made in Miesbach"

Die Energieversorgung bei uns im Landkreis von einer fossil geprägten auf eine rein erneuerbare Energieversorgung bis 2035 umzustellen, hat im wahrsten Sinne ganz schön Spannung in den vielen Fragen: Wie könnekln wir die Energiewende so gestalten, dass sie zu uns im Landkreis Miesbach passt? Oder anders rum: Was tun und haben wir hier bei uns im Landkreis denn schon heute, auf was wir aufbauen und auch stolz sein dürfen, das schon jetzt „Made in Miesbach“ ist?

Hier kommen Sie zur Energiewendekampagne Made in Miesbach

Projekt INOLA der Energiewende Oberland

Der Landkreis Miesbach unterstützt das Projekt INOLA (Innovationen für ein nachhaltiges Land- und Energiemanagement auf regionaler Ebene). Hauptziel des Projekts ist es durch die Zusammenarbeit der LMU mit Praxispartnern die Region Oberland auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiesystem und Landmanagement wissenschaftlich zu begleiten und zu unterstützen, Zielkonflikte zu identifizieren und realistische Wege aufzuzeigen, wie eine nachhaltige Energieversorgung für die Region Oberland, ihre drei Landkreise und die Kommunen der drei Landkreise erreicht werden könnten.

Aktuelle Berichte und Ergebnisse finden Sie auf der Projekthomepage.

Energiewende "Made in Miesbach"

Die Energieversorgung bei uns im Landkreis von einer fossil geprägten auf eine rein erneuerbare Energieversorgung bis 2035 umzustellen, hat im wahrsten Sinne ganz schön Spannung in den vielen Fragen: Wie können wir die Energiewende so gestalten, dass sie zu uns im Landkreis Miesbach passt? Oder anders rum: Was tun und haben wir hier bei uns im Landkreis denn schon heute, auf was wir aufbauen und auch stolz sein dürfen, das schon jetzt „Made in Miesbach“ ist?

Hier kommen Sie zur Energiewendekampagne Made in Miesbach

Fachinformationen

Hier finden Sie interessante Links rund um Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Für Inhalt und Aktualität sind die jeweiligen Institutionen verantwortlich.

Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland setzt Aktionen und Projekte rund um die Themen Energiewende und Klimaschutz in den Landkreises Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau um. Hier erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Energiewende in der Region.

Der Energie-Atlas Bayern beleuchtet vielerlei Themen rund um Energieforschung für die Praxis. Er stellt Informationen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und zum Energiesparen mithilfe von interaktiven Karten bereit. Es ist eine Solarflächen- und eine Abwärmeinformationsbörse integriert.
 
Im Portal der Agentur für erneuerbare Energien erhalten Sie viele Informationen rund um die einzelnen Energieformen, aber auch über die Umformung in Strom und Wärme. Auch Informationen zu Verkehr, Wirtschaft und Politik im Themenfeld sind zu finden.
 
Auf dem Portal Kommunal-Erneuerbar finden vor allem kommunale Entscheidungsträger und engagierte Bürgerinnen und Bürger Informationen zu erneuerbaren Energien in Kommunen, zur kommunalen Wertschöpfung (inkl. Wertschöpfungsrechner), Technologien, Beispielkommunen und vieles mehr.
 
Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe stellt Basisinformationen über nachwachsende Rohstoffe, deren Anwendungsgebiete und Möglichkeiten, sowie Informationen über Projekte und Förderungen bereit.
 
Die Deutsche Energieagentur bietet eine Vielzahl von Informationen zu den Themen energieeffiziente Gebäude, Stromnutzung und Verkehrssysteme, erneuerbare Energien, Energiedienstleistungen und Energiesystemen. Es werden vielerlei Informationen zu den Projekten und verschiedenste Publikationen angeboten.
 
Die Plattform CO2-Online hat einen Energiespar Ratgeber integriert. Hier können praktische Informationen und Checks zu Wärme und Heizen, Stromsparen, Kühlen, Mobilität und vielem mehr eingeholt werden.

Fördermöglichkeiten

Die Fördermöglichkeiten im Bereich Energie und energetische Sanierung sind sehr vielfältig. Um sich einen guten Überblick verschaffen zu können, bietet sich der Förderkompass der bayerischen Energieagenturen an. Er enthält alle relevanten und aktuellen Förderprogramme für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen.

Den Förderkompass in seiner aktuellesten Version finden Sie auch bei den Informationsmaterialen.

Es besteht außerdem auch die Möglichkeit, Förderprogramme nach bestimmten Kriterien im Web zu suchen, diese ausgewählten Insitutionen bieten ensprechende Portale an:

Energieberatung

Energie, die man nicht verbraucht ist die beste! Aber wer hilft beispielsweise, den richtigen Weg bei der Sanierung des Eigenheims zu finden? Um die Suche für Sie zu erleichtern, bietet das Klimaschutzmanagement des Landkreises Informationen rund um die Energieberatung in der Umgebung an.

Neben Energieberaterliste und Förderkompass Energie besteht zudem die Möglichkeit, die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern im Landratsamt zu nutzen. Für weitereführende Informationen und Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne beim Klimaschutzmanagement.

Näheren Einblick zum Umfang des Beratungsangebot der Verbraucherzentrale erhalten Sie auch in der Übersicht (unter Informationsmaterial).

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Datenbanken, die Sie bei der Berater- und Expertensuche für Energieberatung, Förderprogramme und Energetisches Bauen und Sanieren unterstützen:

  • Die Energieeffizienz - Expertensuchehilft Ihnen spezialisierte Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren, für die aufgeführten Förderprogramme des Bundes, in Ihrer Nähe zu finden:
    • Vor-Ort-Beratung (BAFA)
    • energetische Fachplanung von KfW-Effizienzhäusern
    • Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal sowie alle Baudenkmale
  • Die Verbraucherzentrale Bayern bietet Energieberatung in den Beratungsstellen zu den folgenden Themenbereichen an:
    • Baulicher Wärmeschutz
    • Heizungs- und Regelungstechnik
    • Solarenergie
    • Stromsparen
    • Wärmepumpen
    • Förderprogramme
    • Wechsel des Energieversorgers
  • Die Beraterbörse der KfW Förderbank ermöglicht eine detaillierte Beratersuche nach ausgewählten Kriterien wie
    • einzelne Produkte der Förderbank
    • Branchen
    • Beratungsthemen
    • Erfahrung der Berater

Für Inhalt und Aktualität sind die jeweiligen Institutionen verantwortlich.