Seiteninhalt

Energiewende Made in Miesbach

Die Energieversorgung bei uns im Landkreis von einer fossil geprägten auf eine rein erneuerbare Energieversorgung bis 2035 umzustellen, hat im wahrsten Sinne ganz schön Spannung in den vielen Fragen: Wie können wir die Energiewende so gestalten, dass sie zu uns im Landkreis Miesbach passt? Oder anders rum: Was tun und haben wir hier bei uns im Landkreis denn schon heute, auf was wir aufbauen und auch stolz sein dürfen, das schon jetzt „Made in Miesbach“ ist?

Strategien, die zusammenlaufen wie Zahnräder

Und das sind wir: das Klimaschutzmanagement im Landkreis Miesbach, die mit Veronika Halmbacher ein junges Gesicht bekommen hat. Großartige Unterstützung für richtungweisende Entscheidungen bekommt das Klimaschutzmanagement vom Klimaschutzbeirat. Hier werden unzählige ehrenamtliche Stunden durch Experten des Landkreises Miesbach eingebracht, Vorschläge diskutiert und abgewogen. Mit an Bord und ein zentrales Glied in der Kette ist die größte Bürgerstiftung Deutschlands, die Energiewende Oberland. Von hier gehen zentrale Impulse und Neuerungen, die weit über die Landkreisgrenzen hinaus wichtig sind, aus. Deren Vertreterin in unserem Landkreis ist Elisabeth Freundl, die als Umweltingenieurin schon namhafte Projekte geleitet hat und sich für ein Umdenken in unserer Gesellschaft stark macht.

Zusammen mit den lokalen Energieerzeugern, vielen Bürgermeistern und Kreispolitikern und noch mehr Ehrenamtlichen hat sich ein starkes Team gebildet, die tagtäglich daran arbeiten, dass wir 2035 sagen können: Wir Miesbacher haben die Energiewende hier bei uns vor Ort geschafft – alles „Made in Miesbach“ sozusagen.

Viele vorbildliche und interessante Anwendungen und Projekte zur Energiewende "Made in Miesbach" finden Sie hier unter «Gutes Beispiel Klimaschutz«

Klimaschutzkonzept

Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland, das Klimaschutzmanagement und der Klimaschutzbeirat im Landkreis arbeiten an der Umsetzung und Weiterentwicklung des Klimaschutzkonzeptes und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Auf dieser Seite und unter 08025 / 704-3315 können Sie sich über aktuelle Projekte informieren.

Hock die hera, samma mera

Grundsätzlich müssen wir die Energiewende bei uns vor Ort anpacken. Dazu braucht es Werkzeuge, die neue und vielleicht ungewohnte technische Anwendungen ermöglichen. Was es aber auch braucht, sind noch mehr Miesbacher mit der Entschlossenheit, diesen technischen Neuerungen offen gegenüber zu stehen.

Energiewende kann auch heißen, die eigenen, so lieb gewonnen Gewohnheiten ein Stück weit über Bord zu werfen. Veränderung fängt bei uns selbst an. Viele unzählige Miesbacher haben mit ihrer Energiewende schon angefangen. Und wie es halt so ist in einer Gemeinschaft, die das gleiche Ziel hat: Gemeinsam macht es auch mehr Spaß, man ist schneller am Ziel und hat einfach das Gefühl, nicht alleine zu sein. Ob beim Volksfest oder bei der Energiewende: Hock die hera, samma mera!

Ois geht, nur der Frosch hupft

Ob wir uns bis 2035 im Landkreis Miesbach klimaneutral bewegen können? Wenn wir unser Mobilitätsverhalten anpassen und offener werden für neue Formen der Fortbewegung, dann ist alles möglich.

Wenn de Katz a Pferdl waar, kaannt ma an Baam naufreit'n.

Energiewende bedeutet, die bei uns im Landkreis zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Energieerzeugung zu nutzen. Aber nicht alles, was momentan technisch möglich ist, passt so gut zu uns wie das Nahwärmenetz in Valley. Das versorgt 49 Haushalte, Kindergarten, Schule und Bräustüberl mit erneuerbarer Energie aus Biomasse.

Jeder kann seine eigene Energiewende leben, indem das Energieverhalten zu Hause angepasst und Innovationen zur Erzeugung von Energie unterstützt werden.

Unter Tel 08025/ 704-3315 können Sie sich vom Energieberatungsstützpunkt in Miesbach für Ihre eigene Energiewende beraten lassen. Wenn de Katz a Pferdl waar, kaannt ma an Baam naufreit'n.

So wia da Acker is, so san de Ruam, so wia da Vatta is, san aa de Buam.

Unser Energieverhalten hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach verändert. In den Nachkriegsjahren wurde der Hausmüll im eigenen Ofen verheizt, um es einigermaßen warm zu haben. In den achtziger Jahren landet der komplette Müll in einer Tonne. Heute wird Müll getrennt. Aus dem Biomüll des Landkreises wird wertvolles Biogas gewonnen und daraus Strom erzeugt.

Und was werden wir unseren Kindern mal übergeben?

Im Jahr 2035 is der Bua vom Vatta beinahe 18 Jahre älter. Was der Bua dann zum Vatta sogt? War scho ganz guat, dass ihr damals mit der Energiewende ogfanga habt.

Unter Tel 08025/ 704-3315 können Sie sich vom Energieberatungsstützpunkt in Miesbach für Ihre eigene Energiewende beraten lassen. Es geht ja nicht nur ums "jetzad“ sondern ums "dann amoi“...

Auf geht's beim Schichtl!

Die Tiefengeothermie-Anlage in Holzkirchen liefert demnächst durch Erdwärme fünf Prozent des im Landkreis verbrauchten Stroms. Damit wären wir heute schon bei 19 Prozent regenerativ erzeugter Energie.

Unter Tel 08025/ 704-3315 erhalten Sie Informationen für Ihre eigene Energiewende. Neue Technologien machen viel möglich. Wussten Sie schon? Oberflächennahe Geothermie in Verbindung mit Photovoltaik kann bei Neubauten heute schon die eigene Energiewende bedeuten. Also, auf geht‘s beim Schichtl!

d'Sunn is a gmahde Wies'n.

Die Sonne liefert kostenfrei Energie. Bereits heute können die Photovoltaik-Anlagen im Landkreis den Bedarf von 10.000 Haushalten decken. Bis aber der gesamte Bedarf gedeckt werden kann, müssen wir unser Energieverhalten anpassen und offener für neue Technologien werden.

Unter Tel 08025/ 704-3315 unterstützen wir Sie bei Ihrer eigenen Solarwende. Bis 2035 is des dann mit der Sunn a gmahde Wies‘n.